Starker Siakam: Raptors gewinnen Finals-Auftakt

Nach zwölf Auftaktsiegen in eine Playoff-Serie in Folge haben die Golden State Warriors erstmals wieder ein Spiel verloren – und das in den NBA Finals: Bei den Toronto Raptors setzt es für den amtierenden Meister eine 109:118-Niederlage.

Vor gut zwei Jahren noch in der G-League aktiv, nun teaminterner Topscorer in einem NBA-Finals-Spiel: Pascal Siakam hat die Toronto Raptors zu einem 118:109-Heimerfolg und zum 1-0 in der Serie geführt.

32 Punkte (14/17 FG, 8 Reb, 5 Ast) legte der Forward auf, um einen persönlichen Playoff-Bestwert zu markieren. Dabei traf Siakam elf Feldwürfe in Folge! Er ist der siebte Spieler der Finals-Geschichte, der über 30 Zähler bei mindestens 80-prozentiger Feldwurfquote auflegt.

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Ende des zweiten Viertels übernahmen die Raptors die Kontrolle und gingen mit einer Zehn-Punkte-Führung in die Halbzeit. Siakam war in jener Schlussphase in drei Angriffen Torontos in Folge aus dem Feld erfolgreich. Im dritten Spielabschnitt verwandelte der 25-Jährige jeden seiner sechs Feldwürfe, um die Warriors auf Distanz zu halten. Mit einem Tip-In bei 54 Sekunden zu spielen besorgte Siakam schließlich die Entscheidung.

Bei Toronto verbuchten Kawhi Leonard (23 Pkt, 5/14 FG, 8 Reb, 5 Ast) und Marc Gasol (20 Pkt, 7 Reb) mindestens 20 Zähler.

Die Warriors wurden von Stephen Curry (34 Pkt, 8/18 FG, 14/14 FT) angeführt. Draymond Green (10 Pkt, 10 Reb, 10 Ast) ist der zweite Akteur der Playoff-Geschichte, der drei Triple-Doubles hintereinander erzielt hat. Während Kevin Durant weiterhin fehlte, kehrte DeMarcus Cousins nach seiner Oberschenkelverletzung aus der ersten Playoff-Runde zurück. Cousins stand von der Bank kommend allerdings nur acht Minuten auf dem Feld.