Dank „Playoff P“: Clippers gewinnen trotz Leonard-Verletzung

Die Los Angeles Clippers gehen gegen die Jazz mit 3-2 in Führung, weil Paul George zum „Playoff P“ mutiert. Auch die Hawks stehen nach einem Comeback-Sieg kurz vor dem Conference-Finals-Einzug.

Der Mittwoch war in der NBA ein Tag mit vielen Negativschlagzeilen. Eine davon: Kawhi Leonard laboriert an einer Kreuzbandverletzung – der nächste All-Star von einigen, die in den Playoffs aussetzen müssen bzw. mussten. Und dennoch bezwangen die Clippers im fünften Spiel die Utah Jazz – weil Paul George übernahm.

Mit 37 Punkten, 16 Rebounds, fünf Assists und zwei Blocks schaltete George in den „Playoff P“-Modus und führte die Clippers zum 119:111-Auswärtssieg. Damit können die Clippers mit einem Sieg zuhause den Einzug in den Western Conference Finals perfekt machen.

Mit 32:18 entschieden die Clippers das dritte Viertel für sich, um sich leicht abzusetzen. Im vierten Viertel startete George schwach – war aber in der Crunchtime zur Stelle. Bei 1:48 Minuten zu spielen war er per And-One-Jumper zur Sieben-Punkte-Führung zur Stelle, eine Minute später blockte er den Dreier von Donovan Mitchell.

Mitchell legte 21 Punkte (6/19 FG) auf, Topscorer der Jazz war Bogan Bogdanovic mit 32 Punkten. Die Jazz mussten weiterhin auf Mike Conley verzichten.

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Im Osten sind auch die Atlanta Hawks mit 3-2 in Führung gegangen – dank eines 109:106-Auswärtserfolgs gegen die Philadelphia 76ers. Auch die Hawks haben damit die Chance, durch einen Sieg in eigener Halle in die nächste Runde einzuziehen.

Den Hawks gelang dabei ein furioses Comeback. In der ersten Hälfte lagen die Gäste zeitweise mit 26 Zählern Differenz zurück, vor dem Schlussabschnitt stand es 87:69 für die Sixers. Dann drehten die Hawks die Partie durch ein 40:19 im vierten Viertel.

Trae Young markierte 13 Punkte in den letzten 4:30 Minuten, um als Go-to-Guy während eines 15:0-Laufs zu übernehmen. Nach einem Floater war Young nach einem Foul beim Dreier mit drei verwandelten Freiwürfen zur Stelle, um die Hawks in Führung zu bringen. 39 Zähler (17/19 FG) standen für den Point Guard am Ende im Boxscore.

Die Sixers verfehlten in der Crunchtime sechs Würfe aus dem Feld in Folge, begingen zwei Ballverluste und ließen durch Ben Simmons und Joel Embiid auch vier Freiwürfe liegen.

Bei den Sixers startete Joel Embiid mit 17 Zählern (8/8 FG) heiß in das erste Viertel, kühlte danach aber etwas ab, beendete die Partie dennoch mit starken 37 Zählern, 13 Rebounds, fünf Assists und vier Blocks. Seth Curry folgte mit 36 Punkten. Embiid und Curry waren die einzigen Sixers-Spielern, den in der zweiten Hälfte Punkte aus dem Feld gelangen.