Franchise Fives: Golden State Warriors

Die Golden State Warriors repräsentieren seit Jahren den NBA-Goldstandard. So sind drei derzeitige „Superteamer“ auch Teil der erstklassigen All-Time Lineup der Franchise.

In einer lose fortlaufenden History-Serie stellen wir auf basketball.de die herausragenden Starting Fives aller 30 NBA-Franchises zusammen und zur Diskussion.

Neben den Startern werden im Hinblick auf 70 Jahre NBA (inklusive ABA) zudem ihre Backups sowie insgesamt 30 Head Coaches benannt.

Die „Auserwählten“ müssen mindestens vier Jahre für das jeweilige Team erfolgreich gespielt/gearbeitet haben. Dabei stehen ihre Leistungen für die betreffende Mannschaft und nicht die Gesamtkarrieren im Fokus. Auch müssen die Profis auf der Position zum Einsatz kommen, auf der sie für das jeweilige Team aufgelaufen sind.

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Die Golden State Warriors sind eines der Gründerteams der NBA und zugleich eine ihrer erfolgreichsten Franchises. So können allein die Boston Celtics, Los Angeles Lakers und Chicago Bulls mit mehr Meisterschaftserfolgen aufwarten.

Zunächst in Philadelphia beheimatet, verbuchten die Warriors in 13 NBA-Spielzeiten in Pennsylvania neun Playoffteilnahmen. Dabei gelang 1956 bereits der erste Titelgewinn. In den Folgejahren stand das Team um Paul Arizin dreimal im Ostfinale (1958, 1960, 1962), wo man den dynastisch dominanten Russell-Celtics unterlag.

1962 erfolgte der Umzug der Franchise in die Bay Area und die entsprechende Umbenennung in San Francisco Warriors. Ein Name, der bis 1971 Bestand hatte, wenngleich die Krieger schon seit 1968 auf der anderen Seite der Bay Bridge in Oakland spielen.

Im „Golden State“ blieben die Dubs erfolgreich. Wiederholt standen sie in den NBA-Finals (1964, 1967) sowie im Westfinale (1968, 1973) – bevor der Mannschaft um Rick Barry 1975 der Überraschungscoup glückte. Nachdem sie ihre erste Championship an der Westküste per Finals-Sweep eingefahren hatten, verzeichneten die Warriors zwei weitere tiefe Playoffruns.

Jedoch folgte im Anschluss eine jahrzehntelange Phase der Erfolgslosigkeit, in der die Franchise von 1978 bis 2012 nur sechsmal an der Endrunde teilnahm. Vor bzw. nach dem kurzlebigen „Run TMC-Intermezzo“ (um 1990) wurden sonach neun respektive zwölf Jahre in Folge die Playoffs verpasst.

Im starken Kontrast dazu steht die jüngste Hochzeit der Krieger, die unter Coach Steve Kerr in vier Jahren dreimal die Meisterschaft gewonnen haben (2015, 2017, 2018) und die Liga eindrucksvoll dominieren.


Point Guard: Stephen Curry

Teamzugehörigkeit: 2009- | Kernstats: 23,5 PpG, 6,6 ApG, 4,5 RpG, 1,7 SpG, 62,3% TS

Stephen Curry ist seit Jahren das Erfolgsgesicht der Franchise aus dem „Golden State“. Und auch im Hinblick auf die lange Teamhistorie braucht sich der 31-jährige Ausnahmespieler vor niemanden zu verstecken. Ganz im Gegenteil.

Schließlich ist der Doppel-MVP (2015, 2016) der erfolgreichste und einflussreichste Warrior der NBA-Geschichte. Dabei geht es weniger um individuelle Kennzahlen und Auszeichnungen wie All-Star- und All-Team-Nominierungen (insgesamt elf), sondern vielmehr um den Mannschaftserfolg und seine Wirkkraft auf das Spiel. Etwa drei Meistertitel in vier Jahren, in denen die dominanten Dubs 67, 73 (Liga-Rekord), 67 und 58 Saisonsiege eingefahren haben. Hinzu kommt der ebenso rekordsetzende 16-1-Playofflauf im Jahr 2017.

Curry ist demnach fraglos ein großer Gewinner – und zugleich ein vorbildhafter Teamplayer, der nicht zwanghaft ins Rampenlicht drängt oder anderen etwas vergönnt. Denn im „Superteam“ muss er ohnehin nicht unbedingt ein Superheld sein. Stattdessen kann der „Chefkoch“ unbekümmert seine Stärken als Ballhandler, Shooter und Scorer ausspielen.

So darf Curry als einer der versiertesten Angreifer der Liga gelten. Offensiv ist er ein kompletter Spieler, der überall auf dem Feld Gefahr ausstrahlt. Der unterschätzte Athlet kann effizient zum Korb ziehen, seine Mitspieler bedienen und am Ring hochprozentig finishen. Auch bewegt er sich abseits des Balles brillant.

Dass Curry mit all seiner Anziehungskraft der großartigste Schütze ist, den der Profibasketball gesehen hat, ist ebenfalls kein Geheimnis. So amtiert der Warrior als der herausragende Distanzschütze aller bisherigen Zeiten. Besonders seine Dreier aus dem Dribbling, die er sicherer trifft, als die meisten die Spieler ihre Spotup-Versuche, sind schlicht nicht zu verteidigen. Gleichzeitig zählt er zu den besten Freiwerfern der NBA-Historie (90,4% FT).

Mit seiner einzigartigen Wurfstärke (Geschwindigkeit, Präzision und Reichweite) hat Curry den Basketball als Spiel nachhaltig geprägt und entscheidend verändert. Nämlich Abschlüsse parkettfähig und populär gemacht, die zuvor als „schlechte“ Würfe galten. Zumal er damit den aktiv bespielten Raum vergrößert und in der Folge seine NBA-Kollegen nicht nur defensiv unter Zugzwang gebracht hat. Wer etwa kein Big Man ist und nicht passabel werfen kann, muss seine Spielberechtigung heuer überzeugend rechtfertigen können.

Die Backup-Rolle bekleidet mit Tim Hardaway ein dribbelstarker Playmaker, der Anfang der Neunzigerjahre zu den besten Point Guards der Association gehörte. Zugleich fungierte „Tim Bug“ als Dynamo der erinnernswerten „Run TMC“-Dubs.

Backup: Tim Hardaway (1989-1996: 19,8 PpG, 9,3 ApG, 3,6 RpG, 1,9 SpG, 3x All-Star, 2x All-NBA)


Shooting Guard: Klay Thompson

Teamzugehörigkeit: 2011- | Kernstats: 19,6 PpG, 3,5 RpG, 2,3 ApG, 42,0% 3FG

Wie sein langjähriger Backcourt-Partner ist Klay Thompson ein herausragender Werfer. So hat er sieben Jahre in Folge mehr als 200 Dreier verwandelt und dabei stets die Erfolgsquote von 40 Prozent überboten. Eine Leistung, die in der NBA-Geschichte sonst allein sein „Splash Brother“ erbracht hat.

Im Gegensatz zu Curry ist Thompson hinter der Dreierlinie zwar kein ausgewiesener Pullup-Artist, aber dafür der Meisterschütze aus dem Catch-and-Shoot. Denn abseits des Balles bewegt sich der Kalifornier exzellent, nutzt gekonnt indirekte Blöcke und findet wie kaum ein zweiter Spieler seine Spots. Dass Thompson dabei wiederholt in großartiger Manier heiß laufen und sich in einen Rausch spielen kann, veranschaulicht etwa das unten angefügte Video. Erinnert sei auch an seine 60 Punkte in nur 29 Einsatzminuten anno 2016.

Der Sohn von Ex-NBA-Profi Mychal Thompson ist demnach ein eminent wurfstarker und zuverlässiger 20-Punkte-Scorer. Und da der Warrior auch als Individual- und Teamverteidiger überzeugt, darf er als prototypischer Three-and-D-Spieler gelten.

Gestalterische Impulse sollten von Thompson hingegen nicht erwartet werden. Denn der Abo-All-Star und zweifache All-NBA Third Teamer ist als Ballhandler und Passgeber limitiert und daher kein kompletter Spieler. Dennoch kommt dem Edelschützen hier die Starterrolle zu, da seine saisonale Konstanz und der Teamerfolg von drei Meisterschaften schwerlich zu toppen sind.

Hinter Thompson dürfen sich Hall of Famer Tom Gola und All-Star Jeff Mullins einreihen. Gola war ein vielseitiger und defensivorientierter Swingman, der besonders als Rebounder und Passer herausragte. Sechseinhalb Jahre spielte „Mr. All-Around“ in seiner Heimatstadt Philadelphia (1955-1962: 13,6 PpG, 9,9 RpG, 4,9 ApG), wobei er bereits als Rookie zum Titelgewinn der Warriors (1956) beitrug. Trainerlegende John Wooden bezeichnete den Abo-All-Star einst als „the greatest all-around basketball player“.

Mullins war ebenso ein uneigennütziger und zuverlässiger Teamspieler, der über zehn Jahre im Kader der Warriors stand und mit ihnen achtmal an den Playoffs teilnahm. Als wichtiger Rollenspieler, der bereitwillig von der Bank kam, gewann er mit Golden State 1975 die Championship. Zuvor hatte er über Jahre als Topscorer fungiert und während seiner Hochzeit (1967-1973) auf All-Star-Niveau abgeliefert: 20,6 Punkte, 5,2 Rebounds und 4,7 Assists.

Backup: Jeff Mullins (1966-1976: 17,5 PpG, 4,5 RpG, 4,1 ApG, 32,8 MpG, 3x All-Star)


Small Forward: Rick Barry

Teamzugehörigkeit: 1965-1967, 1972-1978 | Kernstats: 25,6 PpG, 7,3 RpG, 5,1 ApG, 2,3 SpG, 89,6% FT

Die Drei ist die Position, die in der Franchise-Historie der Warriors wohl am stärksten besetzt ist. So stehen drei Hall of Famer parat, die entsprechend allesamt sehr würdige Starter sind.

Zunächst ist Dream Teamer Chris Mullin zu nennen. Der New Yorker verbrachte 13 seiner 16 Profijahre im „Golden State“. Dabei ist der fünffache All-Star der Akteur, der für die Dubs am häufigsten auf dem Parkett stand (807 Partien). Während seiner Blütezeit (1988-1993) legte der wurfstarke Wing beachtliche Allround-Werte auf: 25,8 Punkte (60,2% TS), 5,6 Rebounds, 4,1 Assists und 2,6 Stocks. In puncto Ballgewinne amtiert „Mully“ nach wie vor als Franchise-Leader.

Hinzu kommt Local Hero Paul Arizin. Ein großartiger Shooter und Scorer, der über seine gesamte NBA-Karriere in seiner Heimatstadt Philadelphia verblieb und dort mit den Warriors Erfolge feierte. 1956 führte der herausragende Flügelspieler der Dekade seine Mannschaft zur Meisterschaft. 28,9 Punkte 8,4 Rebounds und 2,9 Assists steuerte „Pitchin‘ Paul“ hierzu in den Playoffs bei. Drei weitere Male zogen die Krieger ins Ostfinale ein.

Zweimal war Arizin seinerzeit der Topscorer der Liga, wobei er viele Freiwürfe zog und einmal gar die beste Feldwurfquote aller Profis aufwies. Wohlgemerkt zu einer Zeit, in der die Center das Spiel bestimmten. Zumal der 1,93-Meter-Mann ein exzellenter Rebounder war (1951/52: 11,3 RpG), der in jedem seiner zehn NBA-Jahre in die All-Star-Auswahl berufen wurde. (1952-1954 pausierte Arizin, da er bei der US-Marine seinen Militärdienst ableistete.)

Die Starterrolle gebührt derweil Rick Barry. Denn der achtmalige NBA All-Star und fünffache First Teamer war der erfolgreichere und komplettere Spieler. Nämlich ein erstklassiger Allrounder und brillanter Offensivakteur, der ein Team (auch ohne Co-Star) tragen konnte.

So führte der Rookie des Jahres 1966 die Warriors schon als Sophomore bis in die NBA-Finals. Dort legte Barry gegen eine der besten Meistermannschaften der Ligageschichte, die 68-Siege-Sixers um Wilt Chamberlain und Hal Greer, imposante Zahlen auf: 40,8 Punkte, 8,8 Rebounds und 3,3 Assists.

Nach einem mehrjährigen Gastspiel in der ABA kehrte der Topscorer der Saison 1966/67 (35,6 PpG) Anfang der Siebziger in die Bay Area zurück. 1973 folgte wie 1976 ein Auftritt im Westfinale. Dazwischen gelang den Warriors mit einem ausgeglichenen, tief besetzten Kader der überraschende Meisterschaftserfolg, als sie die favorisierten Washington Bullets 1975 per Sweep nach Hause schickten. Mit 29,5 Zählern, 5,0 Vorlagen und 3,5 Ballgewinnen avancierte Barry hierbei zum Finals-MVP.

Spielerisch brillierte der vielseitige Swingman zuvorderst als wurffreudiger Mitteldistanzschütze, der den Pullup-Jumper jederzeit einzunetzen vermochte. Besonders gern in der Crunch Time, wenn einer der besten Freiwerfer der NBA-Historie wiederholt seine Nervenstärke bewies. Auch war Barry ein hervorragender Passgeber, der seine Mitspieler stets im Blick hatte und für sie verlässlich Abschlüsse kreierte. Zudem wurde der agile und laufstarke 2,01-Meter-Mann nicht umsonst „The Miami Greyhound“ genannt. Denn der vormalige Starspieler der University of Miami war ständig in Bewegung und abseits des Balles ein smarter Cutter.

Am anderen Ende des Feldes bestach der defensivstarke Wingman vor allem durch seine schnellen Hände und seine Aktivität in den Passwegen (1974/75 ligaführende 2,9 SpG). Überdies war Barry ein überdurchschnittlicher Rebounder, der seine Antizipation und Spielübersicht auch in der Verteidigung gewinnend einbrachte.

Backup: Paul Arizin (1950-1962: 22,8 PpG, 8,6 RpG, 2,3 ApG, 10x All-Star, 4x All-NBA)


Power Forward: Draymond Green

Teamzugehörigkeit: 2012- | Kernstats: 9,0 PpG, 6,9 RpG, 4,8 ApG, 2,5 S/BpG, 28,1 MpG

Draymond Green darf als bester Vierer der Dubs-Historie gelten. Der vormalige Defensive Player of the Year (2016/17) und vierfache All-Defensive Teamer ist einer der einflussreichsten und vielseitigsten Verteidiger der NBA. So kann der mobile Zwei-Meter-Mann alle fünf Positionen decken, den Ring vortrefflich beschützen, an der Dreierlinie Druck ausüben, überall auf dem Feld aushelfen und einsatzvoll Lücken schließen. Seine Aktivität und Antizipation manifestiert sich auch an den verbuchten Ballgewinnen. 2016/17 führte der Forward die Liga bei den Steals pro Spiel an (2,0).

Nicht zuletzt geht Green mit seiner unapologetischen Attitude und Hartnäckigkeit voran, die dem „Superteam“ der Warriors (trotz kleinerer Kontroversen) gut zu Gesicht steht.

Dabei hat sich der ehemalige Zweitrundenpick zu einem achtbaren Allrounder entwickelt, der auch am offensiven Ende beiträgt und wiederholt Impulse setzt. Insbesondere als williger und befähigter Passgeber (7,2 ApG seit 2015). Zudem schließt Green verlässlich am Ring ab und strahlt aus der Distanz zumindest etwas Gefahr aus (Karriere: 32,2% 3FG).

Für die dominanten Dubs ist der 29-jährige Aggressiv-Leader sonach ein unentbehrlicher Spieler. Ein einzigartiger Teamplayer, den sich heute viele NBA-Franchises in ihren Reihen wünschen.

Mit Larry Smith, genannt „Mr. Mean“, steht hinter dem dreimaligen All-Star und zweifachen All-Teamer zudem der passende Backup parat. Der 2,03-Meter-Mann aus Mississippi bestach als harte Arbeiter, der einsatzvoll zupackte und mustergültig die Bretter putzte. Auch aufgrund seiner langen Teamzugehörigkeit erhält er den Vorzug vor All-Star David Lee (2010-2015: 16,7 PpG, 9,3 RpG, 2,8 ApG).

Backup: Larry Smith (1980-1989: 8,5 PpG, 10,4 RpG, 4,4 ORpG, 29,2 MpG, 53,9% FG)


Center: Wilt Chamberlain

Teamzugehörigkeit: 1959-1965 | Kernstats: 41,5 PpG, 25,1 RpG, 3,0 ApG, 47,2 MpG, 50,6% FG

Wie auf dem Flügel stehen auf der Fünf gleich drei Hall of Famer zur Auswahl: 20/10-Center Neil Johnston, der in den Fünfzigerjahren dreimal in Folge der Topscorer der Liga war und die Philadelphia Warriors gemeinsam mit Paul Arizin 1956 zur Meisterschaft führte. Außerdem Nate Thurmond. „Nate the Great“ war ein großartiger Defensivcenter, der in der Franchise-Geschichte die meisten Rebounds griffen hat sowie die meisten defensiven Win Shares und auch die meisten Einsatzminuten vorweisen kann.

Den Vorzug erhält indes Wilt Chamberlain. Denn in den fünfeinhalb Jahren, in denen der „Big Dipper“ für die Warriors auflief, dominierte er in einzigartiger Manier. So war der All-Star Game MVP, wertvollste Spieler und Rookie des Jahres 1960 sechsmal in Serie der Topscorer der NBA; viermal führte er sie in puncto Rebounds und dreimal bei der Feldwurfquote an. Auf dem Hartholz stand der polarisierende Ausnahmeathlet dabei ohnehin am längsten (47,2 MpG). Auch lieferte Chamberlain seinerzeit sein famoses 100-Punkte-Spiel ab, als er in der Saison 1961/62 pro Partie 50,4 Zähler und 25,7 Bretter auflegte. In durchschnittlich 48,5 Einsatzminuten zog er astronomische 17,0 Freiwürfe.

Häufig in der Hintergrund rückt hierbei, dass der 2,16-Meter-Mann aus Philly ein formidabler Ringbeschützer und Shotblocker war, der sein Team vor allem am defensiven Ende besser machte. Seine Offensive scheint hingegen aufgrund der beispiellosen Korberfolge ein wenig überbewertet zu sein.

Was den Teamerfolg anbetrifft, stehen zwei Ostfinalteilnahmen und nach dem Umzug nach San Francisco ein Verstoß in die NBA-Finals (1964) zu Buche. Keine ganz schlechte Bilanz. Auch wenn diese drei Serien gegen die übermächtigen Russell-Celtics wiederholt verloren gingen.

Nach wie vor ist Chamberlain der fleißigste Punktesammler der Franchise-Historie. Als einer der herausragenden Akteure der langen Ligageschichte darf der Dominator ohnehin gelten.

Backup: Nate Thurmond (1963-1974: 17,4 PpG, 16,9 RpG, 2,9 BpG, 2,7 ApG, 7x All-Star)


Head Coach: Steve Kerr

Keine Frage, an der Seitenlinie sollte Erfolgstrainer Steve Kerr stehen. Schließlich haben überhaupt nur fünf Trainerlegenden mehr NBA-Meisterschaften als der Coach des Jahres 2016 verbucht. Zudem kann Kerr mit der höchsten Siegesquote aller Cheftrainer aufwarten (78,7 Prozent), die jemals in der Liga in Verantwortung standen.

So hat der 53-Jährige – der bereits als Dreierspezialist mit den Bulls und Spurs insgesamt fünf Titel gewann – die Warriors in vier Jahren zu 265 Saisonsiegen geführt und bei vier Finalteilnahmen drei Championships in die Bay Area gebracht. Eine weitere könnte in der laufenden Saison 2018/19 folgen.

Hinzu kommt die Präsenz, die der weltgewandte, sympathische und smarte Übungsleiter ausstrahlt.

Gleichzeitig darf der „Ultimate Warrior“ nicht vergessen werden: Al Attles, der seit 1960 im Dienste der Franchise aus dem „Golden State“ steht. Zunächst als defensivstarker Aufbauspieler, dann als langjährigster Cheftrainer der Dubs (1970-1983), später als General Manager, Scout und Berater, sowie zuletzt als Teambotschafter.

1975 war Attles zum ersten afroamerikanischen Head Coach avanciert, der als Vollzeittrainer den NBA-Titel gewann. Binnen vier Jahren führte der heute 82-Jährige die Warriors seinerzeit dreimal in die Western Conference Finals (1973, 1975, 1976).

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