Hawks und Clippers gleichen zum 2-2 aus

Die Atlanta Hawks und Los Angeles Clippers gleichen ihre Zweitrunden-Serie gegen Philadelphia respektive Utah aus. Bei den Clippers glänzt erneut das Duo George / Leonard.

Kawhi Leonard und Paul George haben es wieder getan: Im elften Playoff-Spiel hat das Duo der Los Angeles Clippers erneut jeweils mindestens 20 Punkte aufgelegt – als drittes Duo der NBA-Geschichte nach Kobe Bryant / Shaquille O’Neal (2003) und Elgin Baylor / Jerry West (1962). George verbuchte 31 Punkte, neun Rebounds und vier Assists, Leonard erzielte 31 Zähler, sieben Rebounds und drei Assists, und die Clippers glichen mit einem 118:104-Heimerfolg die Serie gegen die Utah Jazz zum 2-2 aus.

Und Leonard hat es wieder getan: einen Gegenspieler aufs Poster gebracht …

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Mit seinem Dunk besorgte Leonard kurz vor der Halbzeitpause die 62:38-Führung Los Angeles‘. Die Clippers hatten von Beginn an dominiert und das erste Viertel mit 30:13 für sich entschieden. So lagen die Hausherren vor dem Schlussabschnitt bereits mit 21 Zählern Differenz in Führung.

Auf der Gegenseite stemmte sich Donovan Mitchell gegen die Niederlage: Mit 37 Zählern legte er das fünfte 30-Punkte-Spiel in Folge auf. In jeder diesen Begegnungen traf der Guard dabei mindestens fünf Dreier – womit er den Rekord von Stephen Curry von vier Playoff-Spielen mit mindestens 30 Punkten und fünf getroffenen Dreiern gebrochen hat.

Im Osten gelang auch den Atlanta Hawks der Serienausgleich zum 2-2, dank eines 103:100-Heimsiegs gegen die Philadelphia 76ers.

Trae Young erzielte die letzten sechs Punkte Atlantas. Bei 77 Sekunden zu spielen traf der Point Guard einen Floater zur 99:98-Führung, in der Folge netzte Young jeden seiner vier Freiwürfe ein. Ein guter Turnaround, hatte Young die Partie doch schwach begonnen und war auf der Bank mit einem Heizkissen um seine rechte Schulter zu sehen. Young traf letztlich nur acht seiner 26 Feldwürfe, beendete die Partie aber mit 25 Zählern und stellte mit 18 Assists seinen Karrierebestwert ein.

Den Hawks gelang damit einen Comeback-Erfolg – hatten sie in der ersten Hälfte doch phasenweise mit 18 Zählern zurückgelegen. Im dritten Viertel (31:20) drehten die Hausherren aber die Partie. Die Sixers konnten in der zweiten Hälfte nicht auf Joel Embiid zählen, dort verfehlte der Center jeden seiner zwölf Würfe aus dem Feld! Embiid war im zweiten Viertel zeitweise in der Kabine behandelt worden, er spielt mit einem Knorpelschaden im rechten Knie. Dennoch legte Embiid immerhin 17 Zähler (4/20 FG) und 21 Rebounds auf.