Vezenkov vereitelt Berlins Aufholjagd

Drei Siege aus vier Spielen konnte ALBA BERLIN zuletzt in der EuroLeague holen. Gegen Olympiacos Piräus, bei denen die griechische Legende Vassilis Spanoulis seine womöglich letzte Saison spielt, reichte es in einem sehr ansehnlichen Spiel nicht aus.

Ein Spiel auf Augenhöhe

Nachdem beide Teams ein schönes erstes Setplay spielen, ALBA mit wunderschönem Alley-Oop von Peyton Siva auf Ben Lammers, gelingt auf beiden Seiten nicht viel. Marcus Eriksson, für den viele Spielzüge gelaufen werden, findet zu Beginn nicht seinen Rhythmus. Piräus läuft auf der anderen Seite viel Pick-and-Roll mit Kostas Sloukas und Octavious Ellis, und das effektiver (12:9 nach sechs Minuten). Doch die ersten Wechsel von Coach Aito zeigen ihre Wirkung und bringen Berlin zurück in Führung.

Hervorzuheben ist das Matchup von EuroLeague-Veteran Vassilis Spanoulis und Berlins Nachwuchs-Nationalspieler Malte Delow, in dem Delow einen durchaus guten Job macht. „Es macht extrem viel Spaß, gegen solche Namen zu spielen, zu denen man früher aufgeschaut hat. Da versuche ich immer, etwas mitzunehmen“, zieht Delow Positives aus dem Matchup gegen Spanoulis. So kann die Heimmannschaft das erste Viertel knapp für sich entscheiden (18:16).

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Im zweiten Viertel sind es die Albatrosse, die besser in die Partie starten und direkt zwei Dreier treffen. Olympiacos spielt sich in einem sehr ansehnlichen Spiel jedoch zurück, kann sogar zwischenzeitlich die Führung zurückerobern, ehe ALBA wieder davonzieht.

Vor allem Berlins facettenreiche Defense ist zum Zungeschnalzen. Elf Turnover fabriziert Berlin zur Halbzeit. Piräus ist ähnlich giftig, klaut insgesamt sieben Bälle und läuft dennoch einem 37:42-Rückstand hinterher, den der Co-MVP des letzten Spieltags Peyton Siva vom Parkplatz herstellt.

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Piräus kommt besser aus der Pause. Vor allem Sasha Vezenkov läuft heiß und hat Mitte des dritten Viertels 20 Punkte auf dem Konto. Der Lauf von Piräus zu Beginn sorgt dafür, dass sich direkt ein Spiel auf Augenhöhe entwickelt. Kein Team kann sich mit mehr als zwei Punkten absetzen.

Aufholjagd im vierten Viertel

Das Absetzen gelingt zum vierten Viertel dann den Griechen. Vezenkov und Point Guard Kostas Sloukas spielen spektakulär auf, sezieren die Berliner Defensive, sodass Piräus nach 35 Minuten davonziehen kann (67:77). ALBA wirft noch einmal alles in die Waagschale, kommt auf 76:77 ran. Doch der bärenstarke Sasha Vezenkov ist mit 31 Punkten, 10 Rebounds und 6/7 von der Dreierlinie auch in der Crunchtime der Matchwinner. Beim Dreier aus der Ecke, nach schönem Zuspiel von Spanoulis, küsst der Ball nur Nylon. Ben Lammers bringt Alba nochmal in Schlagdistanz (80:82). Die „Stop-the-Clock“-Freiwürfe lässt sich – wer auch sonst – Vezenkov nicht nehmen und stellt den 80:84-Endstand her.

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