Würzburg verzichtet auf Europe Cup

s.Oliver Würzburg wird in der kommenden Saison nicht international spielen. Der Vorjahresfinalist des FIBA Europe Cups konnte sich als Neunter der easyCredit BBL sportlich nicht für die Champions League-Qualifikation empfehlen und verzichtet nun auf einen möglichen Start im Europe Cup.

„Die Teilnahme an der Champions League wäre nach dem Erfolg mit der Finalteilnahme im FIBA Europe Cup der logische nächste Schritt für uns gewesen. Leider hat Platz neun in der Liga nicht gereicht, um einen Startplatz in der Qualifikation zu bekommen“, erklärt Kresmir Loncar, Würzburgs neuer Manager Sport und Scouting.

Als Grund für den Verzicht am Europe Cup, in dem vor allem Teams aus weniger stark entwickelten Basketball-Ländern antreten, nannten die Franken finanzielle Gründe. Die Bereitstellung des Livestreams und die weiten Reisen waren kostspielig. Würzburg musste im Vorjahr rund 24.000 Kilometer zurücklegen und das nur Luftlinie. Dabei waren zwei Reisen in die Türkei sowie eine Reise nach Russland. Da es im Wettbewerb keine Prämien gibt, überwiegen die Ausgaben die Mehreinnahmen.

„Deshalb werden wir in der kommenden Saison auf die Teilnahme verzichten und uns voll auf die easyCredit BBL konzentrieren. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, die Playoffs zu erreichen und uns auf sportlichem Weg für die Basketball Champions League zu qualifizieren“, gibt sich Geschäftsführer Stefan Liebler angriffslustig. [s.Oliver Würzburg]

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