Blamage in Mailand: Bayern erzielt nur 51 Punkte

Noch nie hat der FC Bayern München in seiner EuroLeague-Geschichte weniger Punkte erzielt: Mit 51:75 gehen die Münchener in Mailand unter.

„Mailand war in jedem Aspekt des Spiels besser: bei der Konzentration, der Herangehensweise, der Härte und dem Verständnis, was es benötigt, um dieses Spiel zu spielen“, fand Andrea Trinchieri nach dem Gastspiel des FC Bayer München in Mailand deutliche Worte. „Wir sind nicht zum Spiel erschienen, wir haben uns blamiert.“

Denn durch das 51:75 kassierten die Münchener nicht nur ihre höchste Saisonniederlage, noch nie haben die Bayern in ihrer EuroLeague-Geschichte weniger Punkte erzielt. Der bisherige Tiefstwert war bei 55 Zählern gelegen.

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Nach sechseinhalb Minuten stand ein 16:2 auf der Anzeigetafel. Die Bayern zeigten sich mit unnötigen Ballverlusten zum einen unkonzentriert, zum anderen kamen die Gäste nicht mit der aggressiven Verteidigung Mailands zurecht. Mitunter stellten sich die Gastgeber zu Beginn eines Bayern-Angriffs in einer 1-2-2-Zone auf, dagegen fanden die Münchener nie einen Rhythmus.

So wuchs der Rückstand kontinuierlich an, Ende des dritten Viertels betrug dieser 29 Punkte. Am Ende hatten die Münchener 20 Ballverluste zu beklagen und eine Wurfquote von nur 31 Prozent aus dem Feld vorzuweisen.

Die Münchener mussten erneut ersatzgeschwächt antreten, unter anderem fehlten weiterhin Zan Mark Sisko und Nihad Djedovic. Da der angeschlagene Wade Baldwin (Handverletzung) nie ins Spiel fand (6 Pkt, 2/6 FG, 6 TO), kam bei den Bayern kein Rhythmus auf. Jalen Reynolds (12 Pkt, 5 Reb) war der einzige Bayern-Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute.