Phoenix Suns lassen Denver in Spiel zwei keine Chance

Die Phoenix Suns haben auch das zweite Spiel im Conference Halbfinale gegen die Denver Nuggets gewonnen. Beim deutlichen 123:98-Heimsieg erzielten drei Suns-Akteure ein Double-double.

Die Phoenix Suns haben gegen die Denver Nuggets einen klaren 123:98-Heimsieg eingefahren und führen in der „Best-of-seven“-Serie nun mit 2-0. Bei den Gastgebern überzeugten einmal mehr die Guards Chris Paul und Devin Booker sowie Center Deandre Ayton, die allesamt ein Double-double auflegten.

Den Nuggets gelang es im ersten Viertel, die Offense der Suns und insbesondere deren Guards Booker und Paul einigermaßen in Schach zu halten. Gleichwohl verpasste Denver, daraus Kapital zu schlagen. Die Gäste verfehlten ihre ersten neun Versuche von Downtown, am Ende des ersten Viertels war nur einer von 13 Dreiern gefallen. Auch im zweiten Viertel blieb der Angriff der Nuggets bis auf Jokic, der 15 Punkte in der ersten Hälfte auflegte, zu harmlos. Zur Halbzeit führte Phoenix mit 52:42.

Danach kam keine Spannung mehr auf.  Phoenix dominierte Denver in der zweiten Hälfte noch mehr als in der ersten. Die Suns starteten das dritte Viertel gleich mit einem 10:1-Run und setzten sich damit weiter ab. Im Schlussviertel traf CP3 sieben Minuten vor Ende der Partie zwei Dreier innerhalb kürzester Zeit und stellte damit eine 27-Punkte-Führung für die Gastgeber her (102:75). Bereits sechs Minuten vor dem Ende läuteten beide Coaches die „Garbage Time“ ein.

Die Suns feierten einen ungefährdeten Sieg, obwohl kein Spieler als Scorer herausstach. Booker (18 Pkt, 10 Reb) führte die Riege an, dafür trafen insgesamt zwölf Akteure der Suns und sechs davon zweistellig. Paul überzeugte mit 17 Punkten und 15 Assists (ohne Turnover!), Big Man Deandre Ayton erzielte ebenfalls ein Double-double (15 Pkt, 10 Reb).

Bei Denver war neben der schwachen Wurfquote gerade zu Beginn der Partie die fehlende Unterstützung für Nikola Jokic (24 Pkt, 13 Reb, 6 Ast) auffällig. Insbesondere Michael Porter Jr. (11 Pkt, 3/13) war nicht die erhoffte Scoring-Hilfe für den frisch gebackenen MVP.

„Ich habe das Gefühl, dass wir heute aufgegeben haben“, sagte ein enttäuschter Nuggets-Coach Michael Malone nach dem Spiel. „Das ist etwas, was du nicht sehen möchtest.“ Für Spiel drei muss Malone sein Team nun wieder aufrichten. Ein Hoffnungsschimmer ist zumindest die Rückkehr von Will Barton. Der Flügelspieler kam nach überstandener Oberschenkelverletzung auf zehn Punkte und drei Assists in 16 Minuten.

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