WoBo: „Wenn du im Finale bist, wird es ein Feeling wie bei ,The Shining’“

Jonas Wohlfarth-Bottermann kämpft mit den MHP RIESEN Ludwigsburg um den Final-Einzug. Im MagentaSport-Podcast spricht der Center über die Ludwigsburger Stärken, das Feeling im Hotel und Bärte.

Jonas Wohlfarth-Bottermann geht in seine dritte Woche im Quarantäne-Hotel, mit den MHP RIESEN Ludwigsburg kämpft der Center aktuell um den Finaleinzug beim easyCredit BBL Final-Turnier. Da sich sechs Teams schon verabschiedet haben, ändert sich auch die Atmosphäre im Hotel im München.

„Es ist schon komisch zu beobachten, wie sich das Hotel geleert hat: Am Anfang war es riesig, du hast ständig jemanden getroffen. Und jetzt wird es immer leerer und leerer. Wenn du im Finale bist, wird es ein wenig ein Feeling wie bei „The Shining“ sein: zwei Teams, die so awkward über den Flur laufen“, zieht WoBo im MagentaSport-Podcast einen Vergleich zum Stephen-King-/ Stanley-Kubrick-Klassiker.

Die Ludwigsburger hatten es ins Halbfinale geschafft, nachdem die RIESEN den amtierenden Meister aus München ausgeschaltet hatten – dank ihres Spielstils, der als „defensiv, zermürbend und mit viel Druck“ von WoBo beschrieben wird. „Wenn es offensiv mal nicht so läuft, oder wenn wir wie gegen Ulm hinten waren, dann kommt in solchen Momenten irgendwo ein Marcos Knight daher, findet Energie, holt die Rebounds und wühlt unter dem Korb umher. Das haben wir in dieser Saison immer wieder bewiesen“, macht WoBo eine weitere Stärke Ludwigsburgs aus.

Im Gespräch mit Michael Körner und Alexander Dechant erklärt der Center seine Rolle („You have job: hart zum Rebound zu gehen – das versuche ich immer umzusetzen) und äußert sich über seinen Oberlippenbart. Demnach bekomme man bei Teamkollege Christian Von Fintel immer Bartpflegemittel, besonders nötig habe dies Hans Brase, „dessen Bart wächst ja schon in den Mund rein …“

Jens Staudenmayer: Konzept mit begrenzter Zuschauerkapazität zum Saisonstart

In der „Abteilung Basketball“ ist außerdem Jens Staudenmayer zu Gast. Der Kaufmännische und Sportliche Leiter der BBL äußerst sich zu der Idee, zu den Finals 200 Fans zuzulassen – dieser Vorschlag befinde sich derzeit beim Bayerischen Innenministerium.

Staudenmayer blickt auch auf die kommende Saison voraus. Ein genauer Starttermin sei noch nicht festgelegt, „unser Konzept ligaseitig wird vorsehen, dass man mit einer begrenzten Zuschauerkapazität starten kann“, erklärt Staudenmayer. Wieviele Zuschauer das sein werden, das werde auch an den örtlichen Behörden liegen, die entscheidungsbefugt sind. Zudem habe man unterschiedliche Voraussetzungen bei den Arenen der BBL-Clubs.

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