Berlin klaut Auftaktspiel in Oldenburg

ALBA BERLIN hat, angeführt von Peyton Siva, das erste Spiel im Playoff-Halbfinale gewonnen. Die Albatrosse setzten sich mit 100:93 in Oldenburg durch.

Die erste Halbzeit gehörte noch den Hauptrundenzweiten. Die Baskets waren aus dem Feld das besser treffende Team und setzten sich früh auf über fünf Punkte ab. Mit zwölf Ballverlusten und mehr als einem halben Dutzend zugelassener Offensivrebounds machten sie sich das Leben allerdings durchgehend selbst schwer. Zum Ende des ersten Viertel stand es zwar kurzfristig 21:21, ehe Oldenburg im zweiten Abschnitt wieder die führende Rolle übernahm. Fünf Punkte von Peyton Siva in der Minute vor der Halbzeit sorgten dann jedoch für die Berliner 46:44-Halbzeitführung.

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Nach dem Seitenwechsel kamen die Niedersachsen verschlafen aus der Kabine und sahen sich schnell einem Rückstand von elf Punkten gegenüber. Doch eine Auszeit weckte die Oldenburger auf und sie agierten mit mehr Energie als noch zuvor. So erzielte Vojdan Stojanovski kurz vor Viertelende mit einem Dreier die erneute Baskets-Führung. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Phase, aus der aber die Berliner besser herauskamen.

Spätestens mit einem Alley-Oop von Peyton Siva auf Landry Nnoko nach gut vier Minuten im Schlussdurchgang läuteten bei Oldenburg die Alarmglocken. Zudem foulten sich in dieser Zeitspanne die drei Oldenburger Starter Philipp Schwethelm, Will Cummings und Rasid Mahalbasic aus. Ohne ihre Leistungsträger brauchten sie zu lange, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Nnoko sorgte 140 Sekunden vor dem Ende für die 83:92-Vorentscheidung. Topscorer Siva war es dann, der von draußen den 100er für die Albatrosse einnetzte.

Für die Gastgeber waren Mahalbasic und Cummings mit jeweils 21 Punkten die erfolgreichsten Korbschützen. Bei ALBA dominierte Siva mit 26 Punkten, Hermannsson und Nnoko kamen jeweils auf 15 Zähler. Trotz 56 Prozent Quote aus dem Feld verlor Oldenburg die Partie. Auch weil neben den Ballverlusten (Oldenburg 17) und Offensivrebounds (Berlin 14) nur sechs von 21 Oldenburger Dreiern ihren Weg in den Korb fanden. Dazu spielte Berlin über die gesamte Spieldauer mit mehr Energie und Einsatz.

Spiel zwei findet am Mittwoch um 20:30 Uhr in der Berliner Mercedes-Benz Arena statt. Die Hauptstädter können sich dort mit einem weiteren Sieg bereits den Matchball sichern. In der Hauptrunde hatten beide Mannschaften ihre Auswärtsspiele gewonnen.