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Der Mythos Michael Jordan

11.09.2009 || 00:00 Uhr von:

Irgendetwas ist anders am 11. April 2003. In der NBA laufen die Vorbereitungen auf die Playoffs, die in acht Tagen starten. An diesem Freitagabend steht das Gastspiel der Washington Wizards bei den Miami Heat auf dem Programm. Es ist eine Partie ohne große Bedeutung, nur das Team aus der US-Hauptstadt hätte bei einem Sieg noch die Minimalchance, ein Ticket für die Meisterrunde zu lösen. Aber das ist es nicht, was die einzigartige Atmosphäre prägt. Es ist vielmehr Michael Jordans letzter Sieg in der nordamerikanischen Profiliga und ein Moment, der seinen Stellenwert für den gesamten Basketballsport unterstreicht.

Ein Denkmal mit Symbolcharakter

Vor der Begegnung veranstalten die Miami Heat eine Zeremonie, um das Trikot mit der Nummer 23 zu verewigen. Obwohl Jordan nie für die Franchise aus Florida auf Korbjagd ging, hängt seither sein Jersey – als erstes Trikot, das die Heat-Organisation überhaupt aus dem Verkehr zieht –, halb rot (für seine Zeit bei den Chicago Bulls) und halb blau (für seine Zeit bei den Washington Wizards), von der Hallendecke der Sportstätte am South Beach herab. In Erinnerung an einen der größten Sportler überhaupt.

Pat Riley, Head Coach der Heat, bringt es auf den Punkt: „Das ist für alles, was du für diesen Sport getan hast – nicht nur für die NBA, sondern für die Fans auf der ganzen Welt. Niemand wird jemals wieder das Trikot mit der Nummer 23 bei den Miami Heat tragen. Du bist der Beste.“ Die Emotionen schwängern die Luft im ausverkauften American Airlines Center. Nach einem fünf Minuten langen Highlight-Film mit unzähligen Flugeinlagen, Siegergesten und MJs unvergesslichem Lächeln umarmt Jordan Riley, winkt den Zuschauern zu und geht danach auf dem Parkett der Arbeit nach.

Beim 91:87-Erfolg der Wizards steht der 40-Jährige 40 Minuten auf dem Parkett, feuert 26 Mal auf den Korb und erzielt 25 Punkte und vier Assists. Nach der Begegnung muss MJ feststellen, dass sein Einsatz nicht belohnt worden ist – Milwaukee und Orlando siegen an diesem Abend ebenfalls und beenden damit die Playoff-Hoffnungen Washingtons zum wiederholten Male. Für Michael Jordan endet seine Bilderbuchkarriere fünf Tage später in Philadelphia. Dort bestreitet der wohl beste Shooting Guard aller Zeiten das letzte Basketballspiel als Profi.

Ein fast schon zu perfektes Drehbuch für Hollywood

Um das Lebenswerk Michael Jordans in Worte zu fassen, bedarf es unzähliger Superlative. Worte sind nicht in Ansätzen zu leisten imstande, um das auszudrücken, was Michael Jordan mit dem Basketball angestellt hat bzw. was der Sport ihm zu verdanken hat. Seine sportlichen Errungenschaften sind unerreicht, die Auszeichnungen zahllos.

Phil Jackson, der die Chicago Bulls von 1989 bis 1998 coachte, drückte es vortrefflich aus: „Die Leute kommen, um ihn zu sehen, und nicht weil wir Basketball spielen. Wir sind im Unterhaltungsgeschäft. Sie wollen Jordan [sehen].“

Niemand hat je zuvor die Brücke zwischen Sport und Wirtschaft mit derart standhaften Füßen betreten wie Michael Jordan. Als Ausnahmebasketballer veränderte er einen ganzen Sport, mit seinem Charisma brachte MJ das Mauerblümchen namens NBA dazu, wie eine Rose aufzublühen. Jordan, der Wirtschaftsfaktor, musste nur husten und einzelne Wirtschaftszweige begannen zu kränkeln. Insgesamt sollen Marken, die von Jordan beworben worden sind, an die zehn Milliarden Dollar eingebracht haben – und tun das noch heute. Der Protagonist selbst wird mit etwa 400 Millionen US-Dollar Privatvermögen als der reichste Sportler überhaupt gehandelt.

Michael Jordan ist und bleibt eine Ausnahmeerscheinung. Sollte Hollywood jemals das Gesamtwerk MJs in einen Film packen, es würde unglaubwürdig erscheinen, weil es fast schon zu perfekt scheint. Joe Dumars von den Detroit Pistons wurde von Jordan als dessen ärgster Widersacher angesehen, der MJ aber trotz der unzähligen Duelle Tribut zollt. „Auch in zwanzig Jahren werden die Leute ihn sich ansehen und sagen: Er ist unglaublich.“

Die Faszinationen von „Air Jordan“, wie er wegen seiner unfassbaren Sprungkraft und athletischen Fähigkeiten zeit seiner Karriere genannt wird, hält bis heute an. Am 11. September 2009 – fast 25 Jahre nach seinem ersten Spiel in der NBA – bekommt Jordan einen Platz in der Basketball Hall of Fame in Springfield, Massachusetts. Es ist eine längst überfällige Würdigung und nur ein Mosaikteil im überwältigenden Erfolgsbild, das das Gesamtkunstwerk verziert.

Jugend, College, Los Angeles 1984

Der Hunger nach Erfolg

Michael Jordan wird am 17. Februar 1963 im New Yorker Stadtteil Brooklyn im Cumberland Hospital geboren. Beinahe hätte das menschliche Basketballwunder nicht das Licht der Welt erblickt, denn Mutter Deloris drohte im Herbst 1962 eine Fehlgeburt, weil sie der Tod ihrer eigenen Mutter innerlich zermürbte. Nach einer Woche Bettruhe war das Schlimmste überstanden, der Sprössling war nicht weiter in Gefahr.

Seine Jugend verbringt Mike, wie er von klein auf genannt wird, aber nicht im hart umkämpften Alltag mit Drogen, Gewalt und Kriminalität. Als er sieben Jahre alt ist, verlässt die Familie Jordan die Metropole am Hudson River und zieht in den Süden. Gemeinsam mit seinen Eltern James und Deloris sowie vier Geschwistern wächst Michael im beschaulichen Küstenort Wilmington im US-Bundesstaat North Carolina auf. Obwohl Anfang der 1970er Jahre der Rassismus in den Südstaaten weiterhin unterschwellig zu spüren ist, tun Mikes Eltern alles, um ihre Kinder zu guten und toleranten Menschen zu erziehen. So wundert es kaum, dass Jordan Junior Äußerlichkeiten keinen großen Wert beimisst, sondern sich in der Kindheit auch mit weißen Kindern der Nachbarschaft anfreundet und mit ihnen spielt.

Der sportbegeisterte Michael entwickelt früh eine Leidenschaft für Baseball. Mit zwölf Jahren gewinnt er die Auszeichnungen als „Mr. Baseball“ der „Dixie Youth Basketball Association“. Seine Verbissenheit für den Wettkampf beginnt zu keimen. Den Basketballsport entdeckt er erst im Alter von elf Jahren, als er zu Weihnachten einen Ball geschenkt bekommt. Fortan duellieren sich Michael und Larry auf der vom Vater gebauten Korbanlage im Garten des Hauses. Die Spiele enden nicht selten in Raufereien, denn es ist Michaels älterer Bruder, der stets den Sieg davon trägt.

Mikes Liebe und der unbändige Siegeswillen wachsen von Tag zu Tag und mit jeder neuen Herausforderung. Nach Auszeichnungen im Football (als Quarterback) und Basketball an der Trask Middle School im Juni 1977 wechselt Mike an die Laney High School. Damals weiß niemand, dass die Sporthalle einmal seinen Namen tragen wird, vor allem nicht, als eine tiefe Enttäuschung in der zehnten Klasse folgt.

Obwohl er von seinen Coaches Talent bescheinigt bekommt, schafft er nicht den Sprung in die Auswahlmannschaft im Herbst 1978. Stattdessen erhält Leroy Smith einen Platz im Team. Ein Jahr lang arbeitet Jordan hart an seinem Spiel. Sein Geist ist stets stärker als sein Körper. „Immer wenn ich müde wurde und eigentlich aufhören sollte, schloss ich die Augen und sah die Liste in der Umkleidekabine, auf der mein Name nicht stand“, berichtet Jordan über sein damals loderndes Feuer. „Das brachte mich wieder in Fahrt.“

Dieser Funke ist es, der den damals 15-Jährigen dazu bewegt, unermüdlich zu brennen und damit zur Ikone einer ganzen Generation zu werden. Eine Saison später steht Jordan dann im Team der Laney High und führt seine Schule zur Landesmeisterschaft. Dank seines verbesserten Spiels sowie eines Wachstumsschubs von über zehn Zentimetern legt Jordan in seinen letzten beiden High School-Jahren durchschnittlich 25 Punkte pro Begegnung auf; als Senior gelingt ihm er sogar ein Triple Double über die gesamte Saison hinweg (29,2 PpG, 11,6 RpG, 10,1 ApG) – das erste überhaupt in der Schulgeschichte. Beim McDonald’s All-American High School Game in Wichita, Kansas führt er seine Mannschaft mit 30 Zählern, inklusive zwei entscheidenden Freiwürfen elf Sekunden vor Schluss, zum 96:95-Erfolg und gewinnt daraufhin den MVP-Award.

Im beschaulichen Wilmington sind in Jordans Jugendjahren nur wenige Talentspäher angesehener Hochschulen zugegen. Die großen Talentschmieden suchen andernorts nach neuen Kräften. Jordans Anschreiben an die renommierte UCLA in Kalifornien wird abgelehnt, und so entschließt Michael sich, nach Chapel Hill zu wechseln. An der University of North Carolina (UNC) soll Jordan zwei Jahre später die gesamte Basketballwelt auf seinen Namen aufmerksam machen.

Doch beinahe wäre es nicht dazu gekommen, dass MJ das hellblaue Trikot der Tar Heels überstreift. Als begeisterter Anhänger von Überflieger David Thompson, der die North Carolina State University besucht hatte und später in der ABA (American Basketball Association) und NBA für Highlights sorgte, spielte Jordan mit dem Gedanken, es ihm gleich zu tun. Exakt aus diesem Grund wählt Jordan sein Jugendidol gut 30 Jahre später aus, um ihm selbst die Pforte in die Hall of Fame zu öffnen. „Sie nannten mich später den Michael Jordan vor Michael Jordan“, lässt der als „Skywalker“ in die Basketballgeschichte eingegangene Athlet verlauten. „Ich habe viel von meiner Spielweise in der von Michael Jordan wieder entdeckt.“ Jordan selbst erklärt in seiner 1998 erschienenen Autobiographie „For the Love of the Game“: „Ohne Julius Erving, David Thompson, Walter Davis und Elgin Baylor hätte es keinen Michael Jordan gegeben.“ Trotzdem wechselt MJ nicht an die NC State University.

Vielmehr fruchtet die Überzeugungsarbeit der UNC-Coaches Dean Smith und Roy Williams beim renommierten Five-Star Basketball Camp, der familiäre Zusammenhalt, das Spielsystem und die beide Stars der Tar Heels (James Worthy, Sam Perkins) sind ausschlaggebend für Jordans Entschluss. Im November 1980 unterschreibt MJ eine Absichtserklärung, um an der UNC zu studieren – und auf Korbjagd zu gehen.

Jordans Treffer entscheidet College-Meisterschaft

Coach Smith gilt nicht gerade als Liebhaber von Nachwuchskräften. Als Michael Jordan 1981 das Stipendium an der North Carolina University annimmt, hat er das große Glück, als vierter Freshman überhaupt unter Smith als Starter aufzulaufen. Im ersten Unijahr ist MJ strebsam in seinem Studienfach Geografie, auf dem Parkett teilen sich Worthy und Perkins das Rampenlicht.

Das Spotlight der nationalen Scheinwerfer bleibt allerdings nach dem 29. März 1982 ständig auf Jordan gerichtet. Es ist der Tag des NCAA-Finales gegen die favorisierten Georgetown Hoyas mit der späteren Center-Legende Patrick Ewing. 61.612 Zuschauer im Louisiana Superdome in New Orleans werden Zeugen eines dramatischen Spiels. James Worthy dominiert mit 28 Punkten und erhält nach der Partie zurecht die Auszeichnung als Most Outstanding Player. Doch es ist der noch unbekannte Shooting Guard mit der Nummer 23 – im Finale erzielt Jordan 16 Punkte und neun Rebounds –, der 17 Sekunden vor Spielende einen Wurf aus der Halbdistanz zum 63:62 trifft. Es ist der spielentscheidende Sprungwurf, der für die Tar Heels den zweiten NCAA-Titelgewinn überhaupt (nach 1957) bedeutet.

Individuelle Klasse und Olympisches Gold

Jordans Weg führt nach dem Treffer im Finale 1982 weiter steil nach oben. Nachdem Worthy von den Los Angeles Lakers an erster Stelle gewählt wird, entwickelt sich das mittlerweile 1,98 Meter große Kraftpaket zum uneingeschränkten Führungsspieler im System von Coach Smith. Jordan begeistert, dominiert aber nicht. Teamerfolge bleiben zwar in den folgenden beiden Jahren aus, dafür kommt immer stärker das Jahrhunderttalent zum Vorschein, das in Jordan schlummert.

Die mannschaftsdienliche Spielweise der Hellblauen lastet jedoch wie Ketten auf dem explosiven Jung-Star; Smith hält ihn an der Leine, obwohl er in den nächsten beiden Jahren jeweils zum Sporting News College Player of the Year ausgezeichnet wird und zusätzlich 1984 fünf Awards als bester Spieler erhält. Im NCAA-Turnier, in das UNC an erster (1983) bzw. zweiter (1984) Stelle der Setzliste startet, scheiden sie im Achtel- bzw. Viertelfinale aus. Michael Jordans Titelgewinn als Freshman bleibt der einzige Teamerfolg am College. Nach durchschnittlich 17,7 Punkten (54% FG), 5,0 Rebounds und 1,7 Steals in 101 Spielen schließt das College-Kapitel im Jordan-Epos.

Bevor der 21-Jährige Überflieger den Schritt in die Profiliga NBA – die Chicago Bulls wählen ihn am 19. Juni 1984 an dritter Stelle hinter Akeem Olajuwon (Houston Rockets) und Sam Bowie (Portland Trail Blazers) – wagt, stehen für ihn die Olympischen Spiele 1984 in Los Angeles im Terminkalender. Als Co-Captain führt Jordan das Team USA nicht nur ungeschlagen (neun Siege, u.a. gegen NBA-Auswahlteams) durch die Vorbereitung, sondern auch mühelos (acht Siege ohne Niederlage) durch das olympische Basketballturnier. Head Coach Bob Knight (Indiana University) sieht mit an, wie sein Team die Gegner mit durchschnittlichen 32,2 Punkten Vorsprung abfrühstückt und keiner Mannschaft gegen die US-Boys mehr als 68 Zähler gelingen. Jordan selbst brilliert als bester Korbjäger (17,1 PpG) in einer Mannschaft neben späteren Superstars wie Ewing oder Chris Mullin.

Der kometenhafte Aufstieg des charismatischen Youngsters ist nicht aufzuhalten. Kann aber ein herausragender Einzelkönner in einem Mannschaftssport auf höchster Ebene bestehen? Kann Michael Jordan die Trendwende bei den Chicago Bulls einleiten?

Die Geburt von Air Jordan bei den Chicago Bulls

Die Geburt von „Air Jordan“

Die Anfangsjahre im Dress der Chicago Bulls ähneln mehr einer Ein-Mann-Show als einer Erfolgsgeschichte für das Team. Als Jordan die NBA-Bühne betritt, reibt sich vor allem der neue Eigentümer der Bulls, Jerry Reinsdorf, die Hände. Der Geschäftsmann kaufte die Franchise im Sommer 1984 zum Schnäppchenpreis von 10 Millionen Dollar. Seit ihrer Gründung zählten die Bulls nur Anfang der 1970er Jahre zu den stärkeren Teams der Liga, Anfang der 1980er war Basketball in Chicago ein Synonym für Erfolglosigkeit. Gerade einmal 6.000 Besucher besuchten im Schnitt die Heimspiele der Bulls. Bis zu dem Tag, an dem Michael Jordan beginnt, seine Schuhe für die Rot-Weißen zu schnüren.

Das Korsett vom College-System unter Coach Smith, das Jordans Spiel eingeschränkt hat, ist im Profilager nicht mehr zu sehen. Bulls-Coach Kevin Loughery gibt Jordan sofort die Zügel in Hand und der Rookie zahlt das Vertrauen mit 28,2 Punkten, 6,5 Rebounds, 5,9 Assists und 2,4 Steals pro Spiel zurück – MJ gewinnt ohne Probleme die Wahl zum „Rookie des Jahres“.

Ohnehin sind die ersten Profijahre für „Air Jordan“, wie er aufgrund seiner unnachahmlichen Flugeinlagen und dem Dynamit in den Waden, wenn nicht sogar im ganzen Körper, genannt wird, mehr Unterhaltung als Meilensteine auf dem Erfolgsweg. Im Front Office der Bulls regieren Genie und Wahnsinn von General Manager Jerry Krause. Drei Head Coaches (Loughery, Stan Albeck und Doug Collins) bleiben von der Athletik MJs geblendet und geben ihm auf dem Parkett Narrenfreiheit – sie schneiden sich damit ins eigene Fleisch, sprich: Sie werden entlassen. Der Rest des Teams steht im Schatten von Jordans Heiligenschein. Das Wort Dominanz würde Blasphemie gleichen. Jordan steht seit Ende der 1980er nicht nur auf einer Stufe mit Elvis oder den Beatles, sondern wird fast schon als höhere Instanz vergöttert.

Die Lobpreisung schlägt sich nicht zuletzt in der Werbeindustrie nieder, die im Produkt Jordan einen Goldesel findet. Allein der Sportschuhhersteller Nike scheffelt Einnahmen sondergleichen. 1964 unter dem Namen Blue Ribbon Sports von Phil Knight gegründet, nimmt das Unternehmen aus Beaverton, Oregon, im ersten Jahr nur läppischen 3.240 US-Dollar ein. Allein im Jahr 2008 sind es gigantische 19,2 Milliarden US-Dollar. Dass vor allem Jordan als Zugpferd hergehalten hat, steht außer Frage. 1984 überzeugen Knight und Chef-Designer Tinker Hatflied den 21-jährige NBA-Piloten, nicht mehr in Converse (wie auf dem College und wegen Larry Bird und Magic Johnson) oder Adidas (in seiner Freizeit) aufzulaufen, sondern stattdessen mit einer eigenen Schuhlinie auf Korbjagd zu gehen. Am 14. Oktober 1984 unterzeichnet Jordan einen 22-Seiten-Vertrag mit Nike. Aber der Turnschuhhersteller hat die Rechnung nicht mit MJs neuem Arbeitgeber, den Chicago Bulls, gemacht, deren Dress Code das neue Fußkleid ihres Rookies nicht gutheißt. Doch NBA-Boss David Stern regelt die Sache später und hebelt die Kleidervorschrift aus. Jordan darf fortan ohne die 5.000 US-Dollar Strafe pro Spiel auflaufen. Nike verdient im ersten Jahr mit dem MJ-Flaggschiff 130 Millionen Euro, 1998 beträgt allein Jordans Anteil diesen Wert.

Außerhalb der NBA-Parkette gibt es in der Schuhindustrie seither nichts Vergleichbares – 23 Schuhmodelle der Air-Jordan-Serie plus unzählige Sonderanfertigungen in diversen Farben bleiben ein Dauerrenner für alte und junge Basketball-Anhänger.

Vorne wie hinten dominant

Wie gut war Michael Jordan? Es mag Kritiker geben, die ihn lediglich auf seine Angriffslust beschränken. Der Blick auf die Statistiken lässt zwar erkennen, dass MJ Jahr für Jahr an vorderster Stelle auf der Punkteliste stand. In der Saison 1986/87 gelingen ihm als zweitem Profi überhaupt mindestens 3.000 Punkte (nach Wilt Chamberlain, dem dieses Kunststück drei Jahre in Folge (1960-1963) gelang). Die 37,1 Zähler pro Partie bedeuten bis heute den höchsten Punkteschnitt eines anderen Spielers als Chamberlain.

Dass Jordan zu den großen Namen des Basketballs zählen würde, die sich durch herausragende Leistungen vom Rest der Liga abheben, beweist „His Airness“ eine Saison zuvor. In seinem zweiten Jahr in der Liga bricht er sich im dritten Saisonspiel bei den Golden State Warriors den Fuß und verpasst 64 Spiele. Obwohl ihm die Teamverantwortlichen davon abraten, verfrüht wieder den Wettbewerb zu suchen – Jordan soll die komplette Saison aussetzen und den Sommer 1986 zur Rehabilitation nutzen –, trainiert der Betroffene heimlich an seiner alten Uni und kehrt für die letzten 14 Spiele der regulären Saison zurück. Die Bulls lösen noch das Playoff-Ticket, dort ist aber in der ersten Runde gegen den späteren Meister Boston Celtics kein Sieg zu holen. Doch Jordan nutzt erneut die landesweite Aufmerksamkeit, um weiter an seiner Legende zu meißeln. Im ersten Spiel gegen Larry Bird und sein Team legt Jordan 49 Punkte auf. Im zweiten Spiel, das die Bulls nach zweifacher Verlängerung verlieren, geht die Gala weiter; am Ende stehen 63 Zähler hinter Jordans Namen – bis heute Playoff-Rekord. Bird lobt den Bulls-Korbjäger in den höchsten Tönen: „Das war Gott, als Michael Jordan verkleidet.“

Was Jordan im Angriff auch unternahm, er fand einen Weg, um den Ball in den Korb zu bringen. Ob er nun aus dem Fastbreak heraus mit einem krachenden Dunking abschloss, mit seiner Grazilität und Finesse gegnerische Verteidigungsreihen austanzte, um dann in typischer Manier – mit viel Rotation des Balles – das orange Leder in den Korb zu legen oder einfach den klassischen Sprungwurf traf – Michael Jordan hatte das gesamte Repertoire in seinem Werkzeugkasten.

Trotz der unbändigen Entschlossenheit, vorn den Abschluss zu suchen, hängt Jordan sich auch in der Abwehr ins Zeug. Bis heute ist er der einzige NBA-Spieler, der jemals MVP der regulären Saison, bester Verteidiger und wertvollster Spieles des NBA All-Star Games wurde. All diese Auszeichnungen heimst der Überspieler, der Jordan zu dieser Zeit ist, in der Saison 1987/88 ein.

Der mühsame Weg bis zum Gipfel

Es dauert bis zu eben dieser Spielzeit, bis auch die Bulls langsam vom normalen Playoff-Qualifikanten zum Gewinnerteam reifen. Seit Jordan die Liga verzaubert, steht er jedes Jahr mit Chicago in der Postseason, doch in seinen ersten drei Saison endet selbige direkt in der ersten Runde. In den Playoffs 1988 überwinden sie erstmals seit 1981 diese Hürde (3-2 gegen Cleveland), doch dann beißen sich Jordan und seine Kollegen die Zähne an den knallharten Detroit Pistons aus. Drei Jahre lang quälen die Bad Boys von Head Coach Chuck Daly den Superstar der Liga mit den sogenannten „Jordan Rules“. Diese Maßnahmen an Rande der Legalität sollen Jordan in seiner Effektivität einschränken, beim Zug zum Korb wird MJ jedes Mal hart angegangen; es gleicht einer Tortur. In dieser Zeit der anhaltenden Erfolglosigkeit muss das mittlerweile zum Megastar aufgestiegene Aushängeschild der Liga ständig mit bösen Stimmen fertig werden, die behaupten, er sei ein Schönspieler, der nur Highlights fabriziert, aber nicht gewinnen kann. Ein Typ vom Kaliber eines Dominique Wilkins, der am Fließband Korbanlagen zum Wackeln bringt, aber eben als Verlierer gilt.

Sechs Meisterschaften in den 1990er Jahren

Die Wende kommt mit der Ankunft Phil Jacksons

Die Rezepte, die Jordans Coaches bei den Chicago Bulls im Laufe der Jahre ausprobierte, führen nicht zum Erfolg. Doug Collins lässt MJ 1988/89 für einige Partien als Point Guard auflaufen. Dort ist die Nummer 23 zwar in seinen Punktequalitäten beschnitten, sorgt aber mit einer Serie von sieben Triple Doubles bzw. zehn innerhalb von elf Begegnungen für Aufsehen. Der Erfolg bleibt trotzdem aus.

Erst als der als unkonventionelle Phil Jackson nach dem Rauswurf von Collins vom Assistenz- zum Chefcoach befördert wird, wendet sich langsam das Blatt. Jackson, Anfang der 1970er Jahre Rollenspieler bei den New York Knicks, predigt Jordan und dem restlichen Team die damals erfolgreiche Teamphilosophie ein, in der es darum ging, den Ball laufen zu lassen und als Mannschaft aufzutreten. Die zusätzliche Einführung der sogenannten „Triple Post Offense“, einem variablen und komplexen Angriffssystem aus den College-Tagen von Assistant Coach Tex Winter, weht der Erfolg plötzlich in Windy City. Nicht zuletzt, weil das Team auch mit individuell stärkeren Akteuren (z.B. Scottie Pippen oder Horace Grant) ausgestattet ist, um gegen die Powerhouses aus Detroit oder Boston zu bestehen.

Zweites Olympisches Gold und drei NBA-Titel

1991 nehmen die Bulls im dritten Anlauf die Hürde namens Detroit Pistons mit 4-0 und fertigen im Finale die Los Angeles Lakers mit 4-1 ab. Jordans erster NBA-Titel bedeutet die Krönung seines bis dahin häufig kritisierten Daseins als NBA-Showman. In den Armen seines Vaters James ist er in Tränen aufgelöst. Bilder aus der Umkleidekabine mit einem Jordan auf dem Boden, der die Trophäe umklammert, gehen um die Welt.

Auch in den nächsten beiden Spielzeiten sind die Bulls das Maß aller Dinge. 1992 trifft Jordan, nie als großartiger Distanzschütze bekannt, im ersten Finale gegen die Portland Trail Blazers für 35 Punkte (davon sechs Dreier) allein in der ersten Halbzeit. Es dauert sechs Spiele, bis der zweite Ring am Finger sitzt.

Danach geht es für Jordan, längst auf der Spitze des Basketball-Olymps angekommen, mit einem Team voller Superstars zu den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona. Als Star der Stars wird er überall von den begeisterten Sportfans verfolgt. Die einzigen Plätze, auf denen MJ seine Ruhe hat, sind das Hotelzimmer und das Basketballfeld. Dort versohlt das „Dream Team“ seine Gegner mit durchschnittlich 43,8 Punkten pro Spiel. Keinem Team gelingen mehr als 85 Zähler, selbst erzielen die US-Basketballer nie weniger als 103 Punkte. Jordan selbst sammelt im Schnitt 14,9 Punkte (sein Kumpel Charles Barkley ist mit 18 Zählern pro Partie Topscorer). Die Goldmedaille ist Formsache und der Stern des weltweiten Basketball-Booms geht auf.

In die Saison 1992/93 gehen die Bulls nicht als Favorit. Die Phoenix Suns mit Barkley, der aus Philadelphia kam, gelten als das zu schlagende Team. Auch andere Mannschaften, wie die New York Knicks oder Houston Rockets, gelten als Anwärter auf die Meisterschaft. Doch Jordans Bulls gelingt es, sich trotz 0-2-Rückstands gegen das Team um Widersacher Patrick Ewing, die Knicks, in sechs Spielen durchzusetzen. Im Finale angekommen, zeigte Jordan gegen den zum MVP gekürten Charles Barkley, das kein Weg an der erfolgshungrigen Nummer 23 vorbei führt. Sein Punkteschnitt von 41,0 Zählern in den sechs Finalspielen sind bis heute Rekord.

Der Wendepunkt in Jordans Leben

Was dann geschieht, konnte niemand vorhersehen. Neben den Image schädigenden Schlagzeilen über Jordans Glückspielsucht wird am 5. August das leere Auto von Michaels Vater James am Straßenrand in North Carolina gefunden. Einen Tag später wird seine Leiche in einem Moor gefunden. Larry Martin Demery und Daniel Andre Green haben ihn am 23. Juli ausgeraubt und ermordet. Die beiden Jugendlichen werden angeklagt und hinter Gittern gebracht.

Am 6. Oktober, 62 Tage nach dem Tod seines Vaters, gibt Michael Jordan auf einer Pressekonferenz seinen Rücktritt von Basketballsport bekannt. „Für mich gibt es im Basketball nichts mehr zu beweisen. Ich habe alles erreicht.“, schockt MJ die Sportwelt. „Ich will Baseball spielen. Es ist der Traum meines Vaters, dass ich Baseball-Spieler werden.“

Der 31-Jährige schwingt fortan lieber die Baseballkeule bei den unterklassigen Birmingham Barons als auf dem Zenit seiner Karriere weiter im internationalen Rampenlicht zu stehen. Doch das bescheidene Intermezzo im Baseball endet nach nur einer vollen Saison.

Die Rückkehr vom Rücktritt

Am 18. März schockt MJ die Welt erneut. Dieses Mal mit dem kurzen Statement “I’m back”. Die Presselandschaft steht Kopf, Aktienkurse explodieren. Jordan will wieder seine Sneaker schnüren. Weil die Bulls aber in seiner Baseball-Pause die Nummer 23 aus dem Verkehr gezogen hatten, muss Jordan mit der 45 auf Comeback-Tour gehen. Gegen die Indiana Pacers verlieren er (19 Punkte) und die Bulls zwar mit 96:103 nach Verlängerung, doch der verlorene Sohn ist wieder zurück an seinem angestammten Platz. Der Rost fällt kurze Zeit später, in seinem fünften Spiel nach der Rückkehr, gegen die New York Knicks endgültig ab, als Jordan ihnen 55 Zähler einschenkt. In den Playoffs ist für MJs Team aber gegen die aufblühenden Orlando Magic Schluss, die Chicago mit 2-4 in die Offseason schicken.

Ein Jahr später gewinnen die Bulls, die sich derweil mit Dennis Rodman unterm Korb verstärkt haben, sensationelle 72 Spiele in der regulären Saison. In den Playoffs spielt Chicago die Magic mit 4-0 an die Wand, in den Finals lernt der deutsche NBA-Export Detlef Schrempf mit den Seattle SuperSonics die Siegeswut von „His Airness“ kennen. Chicago holt die vierte Meisterschaft innerhalb von sechs Jahren am Vatertag; nach Ende des sechsten Spiels bricht Jordan erneut in Tränen aus, in Gedenken an seinen toten Vater.

Jordans Heiligenschein leuchtet noch zwei weitere Jahre – in der Saison 1997/98 verdient er sagenhafte 33,14 Millionen US-Dollar allein fürs Basketballspielen – im rot-weißen Trikot der Chicago Bulls. Nach zwei weitere Meisterschaften, jeweils gegen die Utah Jazz, endet die Ära nach einem unwirklichen Finale. Im sechsten Spiel der 1998er Final-Serie vollendet Jordan sein Denkmal, als er 5,2 Sekunden vor Schluss den letzten Sprungwurf für die Chicago Bulls zur Meisterschaft versenkt.

Der Kratzer am Denkmal

Es wäre der perfekte Schlusspunkt eines surrealen Monuments gewesen, hätte es ihn nicht weiter unter den Nägeln gebrannt. 2001 kehrt der mittlerweise 38-jährige Jordan zurück auf das Basketballfeld. Für zwei Jahre läuft der alternde Meister bei den Washington Wizards auf. War er zuvor Präsident der Franchise, zaubert er am 29. Dezember 2001 51 Punkte gegen die Charlotte Hornets aus dem Hut. Vier Tage nach seinem 40. Geburtstag netzt er gegen New Jersey 43 Zähler ein – bisher ist MJ der einzige Akteur in diesem Alter, der eine solche Leistung vollbracht hat. Fast bis zu seiner allerletzten NBA-Partie rechnen die Statistiker, wie viele Zähler Jordan erzielen darf, um nicht noch hinter Wilt Chamberlain in der ewigen Punkteliste auf den zweiten Rang abzurutschen. Letztlich reicht es: Der perfekte Basketballer bleibt mit einem Karriereschnitt von 30,12 Punkten pro Spiel auf dem Olymp der ewigen Korbjägerliste (Chamberlain: 30,07).

Zurück in Miami an diesem Frühlingstag 2003. „Dieser Typ ist der größte Spieler in der Geschichte des Spiels“, packt Riley in Jordans viertletztem NBA-Spiel überhaupt den höchstmöglichen Superlativ aus. „Ich glaube, es wäre keine schlechte Idee, wenn jedes Team in dieser Liga seine Nummer unter die Hallendecke zöge – als Erinnerung daran, was Größe überhaupt bedeutet.“

Karriere-Highlights von Michael Jordan

Teams: Chicago Bulls (1984 bis 1998), Washington Wizards (2001 bis 2003)
Position: Shooting Guard / Small Forward
Größe: 6’6“ (1,98 Meter)
Gewicht (als Spieler): 215 lb (98 Kilogramm)
Geburtstag (-ort): 17. Februar 1963 (Brooklyn, New York)

– Fünfmal NBA Most Valuable Player (1987/88, 1990/91, 1991/92, 1995/96, 1997/98)
– Zehnmal All-NBA First Team (1986/87 bis 1992/93, 1995/96 bis 1997/98
– 1996 zu einem der „50 größten Spieler aller Zeiten in der NBA-Geschichte“ gewählt
– Spieler von sechs Meisterteams mit den Chicago Bulls (1990/91, 1991/92, 1992/93, 1995/96, 1996/97, 1997/98)
– Sechsmal NBA Finals Most Valuable Player
– Verteidiger des Jahres 1987/88
– Neunmal NBA All-Defensive First Team (1987/88 bis 1992/93, 1995/96 bis 1997/98)
– Führt die ewige Bestenliste der Chicago Bulls bei Punkten (29.277), Rebounds (5.836), Assists (5.012), Steals (2.306), Spielen (930), getroffenen und versuchten Feldwürfen (10.962/21.686 FG; 50,6%) sowie Freiwürfen (6.798/8.115; 83,8%) an.
– Rekordhalter für die meisten Korbjägerkronen in einer Saison (10).
– Teilt sich mit Wilt Chamberlain den NBA-Rekord, sieben Korbjägerkrone in Folge gewonnen zu haben (1986/87 bis 1993/93).
– 842 Spiele in Folge mit mindestens zehn Punkten (NBA-Rekord)
– Zehn Jahre führte er die Liga in getroffenen und versuchten Feldwürfen an (NBA-Rekord)
– Führte dreimal die NBA in Steals an (1987/88: 3,16 SpG; 1989/90: 2,77 SpG; 1992/93: 2,83 SpG)
– NBA-Rekordhalter für die meistgetroffenen Freiwürfe in einer Halbzeit (20, gegen Miami am 30. Dezember 1992) und die meisten Freiwurfversuche in einer Halbzeit (23, gleiche Partie)
– NBA-Rekordhalter für die meistgetroffenen Freiwürfe in einem Viertel (14, gegen Utah am 15. November 1989 und Miami am 30. Dezember 1992) und meisten Freiwurfversuche in einem Viertel (23 gegen Miami am 30. Dezember 1992).
– NBA-Rekordhalter für den höchsten Finals-Schnitt (41,0 PpG im Jahr 1993)
– NBA-Rekordhalter für den höchsten Playoff-Schnitt (33,4 PpG)
– NBA-Rekordhalter für die meisten Playoff-Punkte in einem Spiel (63, 20. Mai 1986 gegen Boston)
– Erzielte Zwei Playoff-Triple-Doubles in seiner Karriere (jeweils gegen New York am 9. Mai 1989 und 2. Juni 1993).
– 13-facher NBA All-Star (1985, 1987 bis 1993, 1996 bis 1998, 2002, 2003), insgesamt 13-mal Starter, einmal Fehlen wegen Verletzung
– Zwei Olympische Goldmedaillen (Los Angeles 1984, Barcelona 1992)
– Dreimal NBA All-Star Game MVP (1988, 1996, 1998)
– Erzielte das erste Triple-Double in der NBA All-Star Game-Geschichte (14 Punkte, 11 Rebounds, 11 Assists im Jahr 1997)
– Dreimaliger Teilnehmer des Slam Dunk Contests (1985, 1987, 1988), zweifacher Gewinner (1987, 1988)
 

– Erzielte 28 Karriere-Triple-Doubles, das letzte gegen Toronto am 4. April 1997 (30 Punkte, 11 Rebounds, 10 Assists)
– Rückkehr vom Rücktritt am 19. März 1995 gegen die Indiana Pacers mit 19 Punkten, sechs Rebounds und sechs Assists in 43 Minuten.
– Jordan traf in seiner Karriere 25 Gamewinner (24 davon mit unter zehn Sekunden auf der Schussuhr)
– 38-mal traf Jordan für mindestens 50 Punkte.

Noch mehr Michael Jordan?

Dieser Link führt zu einem umfangreichen Zeitstrahl zu MJs beeindruckender Karriere.

Der Mythos Michael Jordan
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Gerald Wallace-Fan
Gerald Wallace-Fan 11. September 2009 um 17:27 Uhr

Ein Mythos!!!

xax
xax 11. September 2009 um 18:13 Uhr

der Beste!

MavsFan
MavsFan 12. September 2009 um 11:07 Uhr

Guter Artikel, ein tiefer einblick in Jordans Karriere

aber: 842 Spiele mit mind. 10 Punkten (Rekord)
Müsste glaub ich n Fehler sein, sind das 842Spiele in Folge oder mit mind. 20 Punkten? Das erscheint mir doch etwas zu einfach als dass das noch keiner erreicht hätte ausser ihm

ca$hmoney
ca$hmoney 12. September 2009 um 11:12 Uhr

The G.O.A.T.
Danke für den guten Artikel.

12. September 2009 um 11:31 Uhr

@ MavsFan: Es sind 842 Spiele in Folge, in denen MJ mindestens zehn Zähler aufgelegt hat.

Ich hab noch was für euch: http://crossover-online.de/NBA/Michael-Jordan/Jordans-Karriere-als-Zeitstrahl_7357.html

tamarindenpulpe
tamarindenpulpe 12. September 2009 um 15:32 Uhr

man muss sich mal überlegen wieviel 842 Spiele überhaupt sind! Ich finde es bemerkenswert!

KingCrunch
KingCrunch 13. September 2009 um 13:21 Uhr

Das ist ungefähr ein Jahrzehnt in der NBA. Ich finde das schon sehr sehr unglaublich! Wenn man mal im ersten Viertel verletzt raus muss, ist schon alles vorbei… 😉

Julius
Julius 14. September 2009 um 17:06 Uhr

Jordan ist mit 400Mio Dollar definitiv nicht der reichste Sportler der Welt.
Da haben vor allem Michael Schumacher und Tiger Woods ein großes Wort mitzureden.
Beide verfügen jeweils über ein geschätztes Vermögen von über 850Mio Dollar.
Bei Tiger Woods geht man sogar davon aus, dass er Ende nächsten Jahres als erster Sportler aller Zeiten die Eine-Milliarde-Dollar-Marke brechen wird.

justuskoch
justuskoch 14. September 2009 um 19:09 Uhr

geiler artikel

Suck My Diktiergerät
Suck My Diktiergerät 15. September 2009 um 0:03 Uhr

naja…alles schonmal irgendwo gelesen…und trotzdem freut man sich immer wieder nen neuen artikel über ihn zu lesen 😀
danke dafür 🙂

aber nochwas…“nur“ 25 gamewinner im laufe seines lebens?? ist die zahl richtig?
hatte nicht carmelo in einer saison (wars vor 2-3 jahren oder so?) allein 14 stück?

Hurricane
Hurricane 15. September 2009 um 16:29 Uhr

Habe den Artikel leider noch nicht ganz gelsen, werde es aber nacholen und ich muss sagen bis jetzt ein super und intreassanter Artikel und @ mein Vorposter vielleicht haben die Bulls es nicht gebrauch^^. Ich meine Carmelo war doch vor 2 -3 jahren Alleinunterhalter bei den nuggets und von daher kein Wunder oder?

Slamchamp
Slamchamp 27. Oktober 2009 um 0:02 Uhr

ey julius du spast, na und?ß dann is der halt nich der reichste sportler, na und!!! hallo?!?!
an den erinnert man sich in 100 jahren noch, aber so’n spacko wie Michael schumacher oder so, den will keiner mehr sehen HAHA!!!

Slamchamp
Slamchamp 27. Oktober 2009 um 0:04 Uhr

PS: und das sind 400Min US Dollar … $ kennste das überhaupt haha!!!

Drunkmaster
Drunkmaster 30. August 2010 um 13:50 Uhr

hey kann mir jemand sagen wie das lied in dem clip von seinem letzten spiel heisst?

30. August 2010 um 14:07 Uhr
eightch
eightch 30. August 2010 um 15:41 Uhr

@suck du meinst buzzerbeater – das ist nicht das gleiche wie gamewinner… 😉

Suck My Diktiergerät
Suck My Diktiergerät 30. August 2010 um 20:04 Uhr

@eightch ey, lies den artikel. der artikel sagt: 25 gamewinner von jordan, mit 24sekunden oder weniger auf der uhr.
und ich sage nur: erinnert euch an melos fabelsaison.
mein tip: melo wird noch an jordan vorbeiziehen (nur in bezug auf gamewinner natürlich)

eightch
eightch 31. August 2010 um 9:05 Uhr

ich les doch nicht was – was du schon gelesen hast… es reicht mir vollkommen deinen kommentar zu kommentieren 😉
mj hatte auf jeden fall 25 gamewinner

Suck My Diktiergerät
Suck My Diktiergerät 31. August 2010 um 13:31 Uhr

ja, will ja niemand bezweifelnbn, ich wollte bloß 25 buzzerbeater draus machen. weil sonst wird irgendwann melo mr.crunch und ihn in spätestens 2-3 jahren überholen. schade.

fanatic
fanatic 31. Oktober 2010 um 2:54 Uhr

gänsehaut pur, ein athlet an den man sich noch jahrzente erinnern wird…
mj you are simply the best!

rudy
rudy 29. Oktober 2011 um 16:06 Uhr

Zur Info: das erste Video geht nicht mehr…! Hatte das unter den Favotites abgespeichert und wollte es mir eben wieder geben. Wurde von youtube gelöscht.

29. Oktober 2011 um 22:01 Uhr

Danke, werde nach einem neuen Clip suchen und es ersetzen!

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