John Wall gewinnt mit Rockets gegen Wizards

John Wall geht im ersten Spiel gegen sein Ex-Team aus Washington als Sieger hervor. Mit den Houston Rockets feiert der Guard einen 107:88-Erfolg.

„Ich habe das Gefühl, dass die Organisation dachte, dass ich es nicht mehr drauf habe. Das ist der Grund für meine Leistung heute.“ John Wall machte nach dem 107:88-Erfolg seiner Houston Rockets keinen Hehl daraus, dass er in gewisser Hinsicht eine Rechnung mit den Washington Wizards zu begleichen hatte.

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Die Wizards tradeten ihren ehemaligen Nummer-Eins-Pick Wall in der vergangenen Offseason, nachdem der Guard zehn Jahre beim US-Hauptstadt-Club verbracht hatte. Wall steht in dieser Saison das erste Mal seit Januar 2019 wieder auf dem Parkett, nachdem er sich damals einen Achillessehnenriss zugezogen hatte.

Gegen die Wizards absolvierte Wall seine zweite Partie, nachdem er zuvor fünf Partien auf Grund einer Knieblessur ausgesetzt hatte. Mit einer Minutenbeschränkung ausgestattet, wurde Wall sieben Minuten vor Schluss wieder eingewechselt – „es hatte mir unter den Fingern gejuckt, wieder reinzukommen“, machte Wall klar. „Ich wollte spielen, gerade gegen mein ehemaliges Team. Das war der Zeitpunkt, als wir uns abgesetzt haben.“

Beim Stand von 85:79 war Wall in zwei aufeinanderfolgenden Angriffen erfolgreich, einmal per And-One. Anschließend bediente er Victor Oladipo für einen Dreier – der 8:0-Lauf nach Walls Einwechslung war perfekt.

Nach einer verbalen Auseinandersetzung samt technischer Fouls mit Russell Westbrook, für den Wall getradet worden war, ließ Wall wenig später einen Dreier folgen – drei Minuten vor Schluss führten die Rockets so mit 13 Punkten Differenz.

„An einem Ort zu sein, an dem du erwünscht bist, ist das aller Wichtigste“, führte Wall aus, sich nach dem Trade von Washington nach Houston wohlzufühlen. Mit durchschnittlich 17,1 Punkten, 4,3 Rebounds und 5,5 Assists in rund 32 Minuten pro Spiel absolviert Wall vor allem angesichts seiner langen Verletzungspause eine bislang gute Saison.

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Gegen die Wizards legte der 30-Jährige am Ende 24 Punkte sowie fünf Assists auf. DeMarcus Cousins glänzte mit einem Double-Double (19 Pkt, 11 Reb, 4 Stl). In Reihen Washingtons knackte Bradley Beal auch in seinem zwölften Einsatz die 25-Punkte-Marke, 33 Zähler standen für den Shooting Guard im Boxscore. Russell Westbrook kam auf 19 Zähler, elf Rebounds, sieben Assists und sechs Ballverluste.