Durant erneut stark, Warriors führen 2-0

Die Golden State Warriors gewinnen auch ihr zweites Heimspiel gegen die Houston Rockets. Im Osten gleichen die Milwaukee Bucks die Serie gegen die Boston Celtics aus.

„Ich habe die Schiedsrichter gar nicht bemerkt. Das ist das größte Kompliment, das du ihnen geben kannst. In diesem Spiel ging es nur um Basketball.“ Nach den hitzigen Diskussionen nach der Auftaktpartie tut es gut, solche Worte wie die von Warriors-Coach Steve Kerr zu hören.

Basketballerisch trumpfte wieder mal Kevin Durant auf. Der Warriors-Forward führte sein Team mit 29 Zählern, fünf Rebounds und vier Assists an. Zudem machte Durant, zusammen mit Andre Iguodala, zu Beginn einen guten Job in der Defense gegen James Harden.

Die Rockets begingen in den Anfangsminuten fünf Ballverluste, nach einem 10:0-Lauf führten die Warriors nach sechseinhalb Minuten bereits mit 22:8. Die Texaner kamen aber zurück, Harden besorgte Mitte des vierten Viertels per step-back-Dreier den 89:92-Anschluss. Wenig später legten die Warriors aber einen entscheidenden 9:0-Lauf auf das Parkett, um die Aufholjagd zu stoppen und letztlich einen 115:109-Erfolg einzufahren.

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Harden markierte wie Durant 29 Zähler, obwohl er kurzzeitig in der Kabine behandelt werden musste: Mitte des ersten Viertels wurde er beim Kampf um dem Rebound von Draymond Green im Auge getroffen. Auch Stephen Curry musste in der Kabine behandelt werden, nachdem er sich den linken Mittelfinger auskugelt hatte. Auf beiden Seiten verbuchten alle Starter zweistellige Punktewerte, bei den Warriors legte Green (15 Pkt, 12 Reb, 7 Ast) ein Double-Double auf.

38:19 im dritten Viertel: Bucks gleichen aus

Die Milwaukee Bucks um Giannis Antetokounmpo stellten im zweiten Spiel gegen die Boston Celtics die Verhältnisse wieder her: Der Hauptrundenkrösus glich die Serie nach einem 123:102-Heimsieg zum 1-1 aus.

Die Entscheidung fiel im dritten Viertel: Das ging mit 38:19 an die Hausherren, einen 24:2-Lauf legten die Bucks dabei hin. Antetokounmpo (29 Pkt, 10 Reb, 13/18 FT) verbuchte 15 Punkte in jenem Durchgang. Überhaupt fand der MVP-Kandidat viel besser den Weg zum Korb als noch in der ersten Begegnung.

Ein weiterer Erfolgsgarant für die Bucks war Khris Middleton (28 Pkt, 7 Reb): Der Flügelspieler netzte sieben Dreier ein, als die Bucks mit 20 verwandelten Drei-Punkte-Würfe einen neuen Franchise-Playoff-Rekord aufstellten.

Bei den Celtics enttäuschte Kyrie Irving mit neun Punkten (4/18 FG). Marcus Morris (17 Pkt) stellte den Topscorer Bostons.

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