Brooklyn mit Machtdemonstration gegen Milwaukee

Auch ohne James Harden haben die Brooklyn Nets die Milwaukee Bucks deutlich in die Schranken gewiesen und die Führung in der Serie auf 2-0 ausgebaut.

Die Brooklyn Nets haben auch das zweite Spiel in der Serie gegen die Milwaukee Bucks gewonnen. Beim 125:86-Sieg war Kevin Durant mit 32 Punkten (12/18 FG) Top-Scorer. Auch Kyrie Irving (22 Pkt) lieferte eine gute Leistung ab, während James Harden aufgrund einer Oberschenkelverletzung nicht mitwirken konnte.

Hardens Ausfall änderte aber nichts an der Dominanz der Nets. Brooklyn setzte sich bereits früh ab und beendete das erste Viertel mit einem 19:6-Run. Die 17-Punkte-Führung nach dem ersten Viertel bauten die Gastgeber bis zur Halbzeit noch weiter aus (64:41). In der zweiten Hälfte ließ Brooklyn nichts mehr anbrennen, am Ende stand ein Blowout-Sieg, der die Nets in der Serie mit 2-0 in Führung bringt. Es ist zugleich der höchste Playoff-Sieg in Brooklyns Franchise-Geschichte.

Ein großer Unterschied zwischen beiden Teams war die Treffgenauigkeit von Downtown. Während Brooklyn insgesamt 21 Dreier bei einer Quote von 50 Prozent traf, verwandelte Milwaukee nur acht Dreier bei 30-prozentiger Wurfquote. Zudem konnte Milwaukee seine Größenvorteile am offensiven Brett nicht ausnutzen wie noch in Spiel eins am Samstag. Von den Bankspielern der Bucks kam zu wenig und auch das Top-Trio bestehend aus Giannis Antetokounmpo (18 Pkt, 11 Reb), Khris Middleton (17 Pkt), und Jrue Holiday (13 Pkt) konnte das Team nicht tragen. Nach dem überzeugenden Sweep gegen Miami in Runde eins muss Mike Budenholzer und sein Coaching-Stab nun schleunigst Antworten auf die Nets finden.

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Phoenix dreht in Hälfte zwei auf

Die Phoenix Suns sind nach dem Coup gegen die L.A. Lakers erfolgreich in die Zweitrunden-Serie gegen die Denver Nuggets gestartet. Den Erfolg verdankt das Team von Coach Monty Williams insbesondere einer starken zweiten Halbzeit. Dabei bogen die Suns einen 60:70-Rückstand früh im dritten Viertel in einen am Ende deutlichen 122:105-Sieg um. Phoenix dominierte vor allem im Zweipunktebereich, wo man 65 Prozent traf. Auch bei den Freiwürfen ging das Duell klar an die Suns (20:6). Devin Booker und Chris Paul (je 21 Pkt) waren in der Zone und in der Mitteldistanz kaum zu stoppen und Top-Scorer Mikal Bridges (23 Pkt) war aus allen Lagen gefährlich.

Und auch im Duell der Center hatten die Suns an diesem Tag nicht das Nachsehen. Deandre Ayton (20 Pkt, 10 Reb) ließ den designierten MVP Nikola Jokic (22 Pkt, 9 Reb) nicht nach Belieben dominieren, wie er es in 2020/21 in der Regel tut. Was den Nuggets bleibt, ist die Hoffnung auf eine bessere Leistung des „Jokers“ sowie die Rückkehr von Will Barton. Der Flügelspieler ist seit Wochen wegen einer Oberschenkelverletzung außer Gefecht, könnte aber noch in den Conference Halbfinals zurückkehren.