Per Günther: „Wir haben uns mit unserer Identität schwer getan”

Per Günther mit ratiopharm ulm und Patrick Heckmann mit Brose Bamberg befinden sich in einer schwankungsintensiven Saison. Darüber sprechen die beiden im Podcast „Abteilung Basketball“.

Mittlerweile befindet sich ratiopharm ulm fest auf Playoff-Kurs, zu Saisonbeginn war dies aber noch nicht so – für Per Günther lag dies auch an der Suche nach der Identität:

„Ich glaube, dass wir uns genau damit schwer getan haben. Mitten in der Saison hättest du nicht wirklich sagen können, was diese Ulmer Mannschaft ist: Ist sie eine offensivstarke? Kommt sie über die Defensive? Kommt sie über die Athletik?“, blickt Günther im MagentaSport-Podcast zurück. So viele Spieler im Kader zu haben, sei dabei kein Vorteil. „Ich glaube, es ist fast einfacher, wenn du acht Leute hast“, meint Günther – könne man sein System doch so einfacher auf jene acht Spieler ausrichten, was der Ulmer Point Guard auch anhand verschiedener Lineups festmacht.

Im Gespräch mit Michael Körner und Alexander Dechant geht Günther auch auf die Teamchemie ein: „Auch damit hatten wir zu kämpfen. Ich war mir im Saisonverlauf auch nicht immer sicher, dass wir das Problem lösen – das haben wir aber auf jeden Fall gemacht. Wir sind zwischenmenschlich als Mannschaft jetzt so gesund, wie wir das wahrscheinlich die gesamte Saison nicht waren.“

In der „Abteilung Basketball“ spricht Günther zudem über das Karriereende in der Zukunft und das persönliche Werben um Spieler (Chris Babb ist einer, den anderen wollte er nicht verraten).

Außerdem ist Patrick Heckmann zu Gast. Der Flügelspieler von Brose Bamberg blickt unter anderem auf das Final Four in der FIBA Basketball Champions League voraus: „Dass das Champions-League-Wochenende in die Woche mit dem Spiel in München fällt… ich würde fast sagen, dass es schön ist. Das Spiel in München ist eine gute Generalprobe.“

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