Von Lillard zu MJ: Buzzerbeater zum Seriengewinn

Damian Lillard als „Lillard Logo“, Michael Jordan mit „The Shot“ – und fünf Würfe mehr. Die sieben Buzzerbeater zum Seriengewinn der NBA-Playoff-Geschichte.

Damian Lillards Buzzerbeater gegen die Oklahoma City Thunder geht schon jetzt als einer der größten Würfe in die NBA-Playoff-Geschichte ein. Es war erst der sechste Buzzerbeater, der eine NBA-Playoff-Serie entscheidet. Alle Gamewinner im Überblick:

Ralph Sampson: 1986 gegen die L.A. Lakers

Nach fünf Finalteilnahmen in Folge war für die Los Angeles Lakers 1986 in den West-Finals Endstation: Die Houston Rockets bezwangen die Kalifornier mit 4-1. Im fünften Spiel mussten die Texaner im Lauf des vierten Viertels auf Hakeem Olajuwon verzichnten, der des Feldes verwiesen wurde. 112:112 stand es, als die Rockets bei einer Sekunde auf der Uhr an der Mittelinie einwarfen. Ein Pass auf Ralph Sampson, der den Ball fing und off-balance noch in der Luft Richtung Korb beförderte – und die Rockets standen in den Finals.

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Michael Jordan: 1989 gegen die Cleveland Cavaliers

Einfach „The Shot“. Der erste große Moment Michael Jordans in seiner Playoff-Laufbahn. Der Bulls-Star mit Jubelsprüngen, Craig Ehlo im Hintergrund am Boden – eine ikonische Sequenz. Was auf dem Spiel stand? Hätte Jordan den Wurf nicht getroffen, hätten die Bulls mit 99:100 verloren und wären im entscheidenden fünften Spiel aus der ersten Playoff-Runde geflogen.

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Alonzo Mourning: 1993 gegen die Boston Celtics

Eigentlich sollte Larry Johnson die Charlotte Hornets im Erstrundenduell gegen die Boston Celtics zum Sieg führen. Doch beim Stand von 102:103 aus Sicht Charlottes verfehlte „Grandma“ seinen Fadeaway-Jumper. Doch die Hornets blieben in Ballbesitz, Alonzo Mourning erhielt beim Einwurf 3,3 Sekunden vor Schluss den Ball und netzte einen – für den Center ungewöhnlich – langen Zweier ein. Damit schafften es die Hornissen bei ihrer ersten Playoff-Teilnahme in die zweite Runde und schalteten die höhergesetzten Celtics aus – inklusive Karriereende von Kevin McHale.

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Michael Jordan: 1993 gegen die Cleveland Cavaliers

Vier Jahre später waren die Cavs erneut Opfer einer Heldentat Jordans. In der Zweitrundenserie 1993 war es aber nicht ganz so dramatisch. 101:101 stand es im vierten Spiel bei 18,5 Sekunden auf der Uhr, als die Bulls den Ball nach vorne brachte. Jordan bekam den Ball am Elbow, postete auf – und netzte den Fadeaway-Jumper zum Sweep ein.

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John Stockton: 1997 gegen die Houston Rockets

1994 hatten die Utah Jazz in den Conference-Finals keine Chance gegen die Houston Rockets, welche anschließend den Meistertitel feierten. Drei Jahre später die Revanche: Mit 4-2 schalteten die Jazz die Texaner aus, um erstmals in der Franchise-Geschichte in der Endspielserie zu stehen. Der Held im sechsten Spiel: John Stockton.

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Damian Lillard: 2014 gegen die Houston Rockets

Nach 14 Jahren trug Lillard die Portland Trail Blazers wieder in die zweite Playoff-Runde. Nur 0,9 Sekunden waren im sechsten Spiel gegen die Houston Rockets zu spielen, ehe Lillard mit einem Rainbow-Dreier den 99:98-Erfolg sicherstellte. Besonders: das vorherige Klatschen Lillards, um den Ball zu fordern.

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Damian Lillard: 2019 gegen die Oklahoma City Thunder

Der Wurf aus zehn Metern, der für Lillard kein schlechter Wurf ist. Der Gamewinner für das Beenden der Serie, mit dem Lillard die 50 Punkte klarmacht. Das anschließend „Goodbye“-Winken Richtung Thunder nach intensivem Trash-Talk. Und der Jubel der Blazers auf dem Parkett samt Lillards Nicken in die Kamera: schon jetzt eine Sequenz für die Geschichtsbücher.

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