Mike Koch: „Aus Sportdirektor wird Krisenmanager“

Nur ein Spiel erlebte Mike Koch als neuer Geschäftsführer in Gießen – dann wurde der Spielbetrieb gestoppt. Über diese schwierige Situation spricht Koch im MagentaSport-Podcast.

„Jetzt wird aus Sportdirektor Krisenmanager – so schnell geht das manchmal.“ Mike Koch hat sich seine ersten Tage als neuer Geschäftsführer und Sportdirektor der JobStairs GIESSEN 46ers sicherlich ganz anders vorgestellt. Am 1. März hatte Koch seine Arbeit begonnen, am 7. März verfolgte er im neuen Amt das Heimspiel gegen Frankfurt, eine Woche später war der Spielbetrieb gestoppt.

Im MagentaSport-Podast schildert Koch diese schwierige Situation, in der es derzeit mehr um die „Zahlenwälzerei“ gehe als um die Aufgaben eines Sportdirektors. Koch blickt auch nach vorne, wenn er meint: „Wenn man so eine Phase am Anfang direkt von dir Füße geworfen bekommt und besteht, dann hat man schon mal die Feuertaufe.“

Würde die BBL-Saison doch noch fortgesetzt werden, stünden die Teams vor unterschiedlichen Voraussetzungen – haben Mannschaften doch häufig Verträge mit ihren Spielern aufgelöst, teils auch in Gießen.

„Wir haben per WhatsApp Kontakt mit allen Spielern. Von dem ein oder anderen US-Amerikaner haben wir dabei die Aussage: ,Wenn ihr wieder anfangt, zu spielen – auch wenn der Vertrag aufgelöst ist –, sagt mir Bescheid.’“ Demnach würden jene Spieler auch für einen kurzzeitigen Vertrag zurück nach Deutschland kommen – „wenn die Reisebeschränkung aufgehoben werden würde.“

Koch sieht aber auch die Liga in der Pflicht, wie man mit diesen Umständen verfährt und „ob man noch von einem sportlichen Absteiger sprechen kann.“

Außerdem ist Nicolo Melli – ehemals in Bamberg, heute in New Orleans aktiv – zu Gast und spricht über die Situation in den USA sowie in seiner Heimat Reggio Emilia. Melli blickt zudem auf die erfolgreiche Zeit in Bamberg sowie seine Rookie-Saison bei den Pelicans zurück.

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