Djedovic: „Wir können sehr gut mit Druck umgehen“

In der letzten Folge des MagentaSport-Podcasts vor der Sommerpause beantworten Michael Körner und Alexander Dechant Hörerfragen. Zudem ist BBL-Finals-MVP Nihad Djedovic zu Gast.

Dabei geht es unter anderem um die Themen Europapokal-Teilnehmer 2019/20, Schiedsrichter in der BBL und die Weltmeisterschaft in China.

Im zweiten Teil begrüßen die beiden den frisch gebackenen Finals-MVP Nihad Djedovic vom FC Bayern München. Das große Gesprächsthema ist natürlich die zurückliegende Finalserie gegen ALBA BERLIN. Der Flügelspieler erklärt dabei eines der Erfolgsrezepte: den Umgang mit Drucksituationen.

„ALBA hat sehr talentierte Spieler und spielt sehr schönen Basketball“, erklärt Djedovic. „Aber wir wussten auch, dass sie am Ende von Spielen unter Druck Probleme haben. Für uns war es wichtig, dass wir 40 Minuten kämpfen.“ Seine Mannschaft habe dagegen viele Spieler, die sehr gut mit Druck umgehen. „Wir wussten: Wenn es am Ende knapp ist, gewinnen wir.“

Auch das Thema Coaching wurde angesprochen. Djedovic äußert dabei sogar Verständnis für die von außen kommende Kritik an Bayern-Trainer Dejan Radonjic: „Taktisch gesehen könnten wir besser spielen und könnten manche Spieler besser einsetzen.“ Gleichzeitig betont der Finals-MVP die Vorzüge des Coaching-Stils: „Er gibt den Spielern Selbstbewusstsein und Freiheiten in der Offense und Defense, selber Lösungen zu finden. Das Selbstvertrauen hat uns geholfen, nach Rückständen zurückzukommen. Ich glaube, kein Spieler von uns hat Angst, dass der Trainer ihn raus nimmt, wenn er zwei oder drei Fehler macht.“

Des Weiteren spricht Djedovic über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der vergangenen Rivalität mit Brose Bamberg und der jetzigen mit Berlin sowie über die Gründe, dass er nicht für die deutsche Nationalmannschaft spielen möchte.

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