Marco Baldi: „Wir haben keine Zeit zu trainieren“

ALBA BERLIN spielt zum ersten Mal im neuen Jeder-gegen-Jeden-System der EuroLeague. Über die Herausforderungen davon spricht Marco Baldi im MagentaSport-Podcast.

Da absolviert ein Team ein Heimspiel in der BBL – und sein Gegner ist früher in die eigene Stadt angereist als der Gastgeber selbst. So ist es jüngst ALBA BERLIN widerfahren: Die Albatrosse kamen nach ihrem EuroLeagueAuswärtsspiel gegen Real Madrid erst am Samstagabend zurück nach Berlin, wo ratiopharm ulm bereits angekommen war. Am Sonntag um 18 Uhr standen sich beide Teams schließlich auf dem BBL-Parkett gegenüber.

Das ist die große Herausforderung für die Berliner in dieser Saison – über die der Geschäftsführer Marco Baldi im MagentaSport-Podcast gesprochen hat. „[Coach] Aíto zeichnet aus, dass er ein überragender Lehrer ist. Wir haben aber keine Zeit zu trainieren. Wir müssen im Prinzip über die Spiele lernen, was schwieriger ist“, erklärt Baldi. Dies sei ein Grund, warum Berlin noch nicht den Basketball spiele, den man von ihnen gewohnt sei. Schließlich müssen auch die neuen Spieler erst in das System hineinfinden.

Im Gespräch mit Michael Körner und Alexander Dechant zeichnet Baldi auch Unterschiede zwischen der EuroLeague und BBL nach: „Wir müssen die Konzentration finden, über 40 Minuten voll da zu sein. Das auffälligste an der EuroLeague ist, dass man sich über die gesamte Distanz keine einzige Schwäche erlauben kann – sonst kann man weg sein.“

Die Berliner haben fünf ihrer ersten sechs EuroLeague-Partien verloren und rangieren damit aktuell auf dem drittletzten Platz. Das Gefühl für den richtigen Moment gehe den Albatrossen im Vergleich zu den EuroLeague-Schwergewichten ab. Es sei „wahnsinnig, was für ein Gefühl CSKA hat, wann ein Spiel aus ihrer Sicht in die falsche Richtung gehen könnte“, macht Baldi deutlich.

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