NCAA-Saisonvorschau: das neue Semester!

Immatrikulationsbescheinigungen raus: Heute beginnt für die Basketballer in der NCAA die Saison 2019/2020. Das Ziel: das Mercedes-Benz Stadium in Atlanta, Spielstätte des Final Four 2020. Passend zum Saisonstart präsentiert basketball.de die fünf größten Storylines. Let the Madness begin!

von Torben Adelhardt

1. Michigan State: „Coaches Favorite“

Die Basketball-Journalisten von CBS, Gary Parrish und Martt Norlander gehen jedes Jahr vor dem College-Saisonbeginn auf großen Stimmenfang in der NCAA und befragen über 100 Uni-Coaches nach ihren Einschätzungen zur anstehenden Spielzeit. Bei der Frage nach dem Top-Titelfavoriten gab es in diesem Jahr dann ein Novum: 54 Prozent aller Trainer sprachen sich für die Michigan State Spartans aus – noch nie zuvor erhielt eine Mannschaft einen so hohen Anteil an Stimmen. Auf den nächsten Plätzen landeten die Kansas Jayhawks (17%) und Kentucky Wildcats (12%). Also, steht uns eher ein Gähn-Marathon statt heißes Titelrennen bevor? Nicht unbedingt. Aber im Gegensatz zu den anderen „Blaublüter“-Universitäten wie Kentucky, Duke, UNC oder Villanova, die allesamt mehr oder wenige große Kader-Baustellen beklagen, gibt es am Spartans-Team wenig auszusetzen.

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Mit ihrem Senior-Point-Guard Cassius Winston wissen die „Spartys“ den vielleicht besten Collegespieler in ihren Reihen. Der Aufbauspieler überzeugte in der vergangenen Saison mit 18,8 Punkten und 7,5 Assists pro Partie und fungierte in der Offensive von Head Coach Tom Izzo gleichermaßen als dynamischer Scorer und umsichtiger Passgeber. Trotz athletischen Defiziten schafft es der 1,81-Meter-Guard immer wieder den gegnerischen Korb zu attackieren, wo er entweder selbst abschließt oder seine Mitspieler bedient.

Big Man Xavier Tillmann feierte im letzten Jahr seine „Breakout“-Saison und verankert als variabler Defender, der multiple Positionen und Spielertypen verteidigen kann, die Spartans-Defensive. Von den letztjährigen Flügelspieler-Freshmen Gabe York und Aaron Henry sind zudem signifikante Entwicklungssprünge zu erwarten. Vor allem Henry ist als athletischer „Three-and-D“-Spieler ab sofort in einer größeren Rolle gefordert.

Michigan State belegte in der vergangenen Spielzeit den fünften Platz bei der angepassten Offensiveffizienz und den neunten bei der Defensiveffizienz – nur der Titelträger aus Virginia (2. und 5.) sowie die Duke Blue Devils (7. und 6.) landeten ebenfalls in beiden Kategorien in der Top Ten. Während die Cavaliers (Ty Jerome, Kyle Guy und De’Andre Hunter) und die Blue Devils (Zion Williamson, R.J. Barrett und Cam Reddish) ihre wichtigsten Spieler ersetzen müssen, verließen bei den Spartans „nur“ Matt McQuaid (9,8 PpG), Nick Ward (12,9 PpG) und Kenny Goins (7,9 PpG) den Campus. Sicherlich wichtige Spieler, aber mit Leuten wie Marcus Bingham Jr., Julius Marble oder Rocket Watts stehen die nächsten Komplementärspieler schon parat.

„Es ist schwer, sich an dieser Stelle für eine andere Mannschaft als Michigan State auszusprechen. Alle anderen Top-Teams hatten viel Fluktuation im Kader. Ein erfahrenes Team, das Tom [Izzo] coacht, wird im März definitiv Lärm machen“, erklärte ein Trainer seine Wahl bei der Preseason-Umfrage von CBS. Und auch die Buchmacher in Las Vegas favorisieren die Spartans: Wer sein Erspartes auf einen March-Madness-Triumph von Michigan State setzt, erhält das Sechsfache retour. Damit liegt das Team aus East Lansing auch hier vor den Kansas Jayhawks und Kentucky Wildcats (beide 8-1).

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2. Die Neuen im Auslandssemester

In den vergangenen Jahren entschieden sich immer mal wieder deutsche Talente für den Sprung über den großen Teich und einem sportlich-akademischen Werdegang in der NCAA. In der letzten Saison waren Oscar da Silva (Stanford Cardinals) und Makai Mason (Baylor Bears) jedoch die einzigen beiden deutschen Basketballer mit signifikanten Rollen bei einem Top-Conference-Team. Während Mason nach insgesamt fünf NCAA-Jahren in diesem Sommer seinen ersten Profivertrag bei ALBA BERLIN unterschrieb, geht der gebürtige Münchener da Silva in seine dritte Spielzeit in der PAC-12-Conference.

Dort trifft der Forward ab dieser Saison auch auf Lars Thiemann. Der Big Man wechselte von den Bayer Giants Leverkusen nach Berkeley, wo er fortan für die renommierte University of California aufläuft. Die Golden Bears beendeten die letzten beiden Spielzeiten in ihrer Conference auf dem zwölften, ergo: letzten, Tabellenplatz und haben unter Neu-Head-Coach Mark Fox in diesem Sommer einen Rebuild eingeleitet. Eine wichtige Rolle in den Zukunftsplänen von Fox spielt Thiemann. Der deutsche Juniorennationalspieler ist der einzige Spieler mit Center-Gardemaß (2,11 Meter) und sollte vom ersten Tag auf seine Einsatzzeiten in der Frontcourt-Rotation kommen. Fox wird den 19-Jährigen als Roll-Man in seine Pick-and-Roll-Spielzüge einbinden. In der NBBL deute Thiemann bereits an, dass er mit seiner Länge und Athletik nicht nur in der Defensive seinen Einfluss auf das Spiel spürbar macht, sondern auch als Play-Finisher im Angriff überzeugt.

Isaiah Ihnen, Mannschaftskollege von Thiemann bei der letzten U20-Europameisterschaft, findet sich bei den Minnesota Golden Gophers in einer ähnlichen Situation wieder. Denn auch in „Minny“ steht ein Umbruch an. Mit Amir Coffey und Jordan Murphy haben die letztjährigen Top-Scorer das Team verlassen. Head Coach Richard Pitino begrüßte zum Semesterstart sieben (!) neue Spieler am Campus. Der Kampf um die Einsatzzeiten ist gestartet, und Ihnen kommt hier seine Vielseitigkeit zu Gute: Mit seiner Länge (2,05 Meter) und sehr guten Athletik kann der deutsche Freshman sowohl am Perimeter als auch in der Zone verteidigen. In der Offensive scort der Jungnationalspieler mit Vorliebe nach Cuts, in der Transition oder als Spot-up-Schütze. Pitino lobte seinen Schützling bereits in den höchsten Tönen: „Er ist sehr talentiert. Er ist groß und trifft den Sprungwurf. Wenn man ihn spielen sieht, erkennt man sofort, dass ein überaus talentierter Spieler vor einem steht. Wenn er noch etwas an Masse und Muskelkraft zulegt, gilt für ihn ‚Sky is the limit‘!“

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Der dritte deutsche Freshman, der in diesem Jahr sein Debüt in einer der Top-Five-Conferences feiert, ist Franz Wagner. Für die Anhängerschaft in Ann Arbor gehen die „Wagner Festspiele“ somit in eine neue Runde. Nachdem sein älter Bruder Moritz in seinen drei Jahren bei den Michigan Wolverines mit dem zweifachen Triumph bei dem Big-Ten-Conference-Tournament (2017, 2018) große Erfolge feierte, schickt sich nun Franz Wagner an, in die Fußstapfen von „Moe“ zu treten. Dabei muss sich der 18-Jährige vom Start weg mit einer anderen Erwartungshaltung auseinandersetzen. „Hätte Franz in Amerika an einer Highschool gespielt, wäre er als Fünf-Sterne-Rekrut gerankt worden – so gut ist er“, erklärte Head Coach Juwan Howard beim diesjährigen Medientag der Big Ten.

Die NBA-Legende geizte nicht mit Lobeshymnen auf den College-Neuling und sieht in dem Berliner einen der Grundpfeiler des neuen Wolverines-Teams. Als wurfstarker Flügelspieler mit Playmaking-Fähigkeiten wird Wagner eine wichtige Rolle im Offensivsystem von Howard einnehmen. Im Gegensatz zu seinem Bruder, der als Freshman unter Head Coach John Beilein behutsam an das College-Niveau herangeführt wurde, verlangt Howard von Franz Wagner, dass er sofort eine Führungsrolle übernimmt. „Ich setze ihn schon etwas unter Druck. Aber so wie ich es sehe, wird er zu einem sehr guten Profi heranreifen“, berichtete Howard.

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Es ist lange her, dass Basketball-Deutschland so viele heiße Eisen in der NCAA hatte. Der Weg der drei deutschen U-Nationalspieler hat gerade erst begonnen.

Disclaimer: Ihnen und Wagner verpassen die ersten Saisonwochen verletzungsbedingt.

3. Wie entscheidend sind 43 Zentimeter im Basketball?

6,75 Meter: Nein, das ist keine Hommage an den legendären Blumentopf-Track, bei dem 15 Zentimeter zum korrekten Songnamen fehlen. Stattdessen beträgt ab der neuen NCAA-Saison die Distanz zwischen Dreierlinie und Korb eben jene 6,75 Meter. Somit entspricht die Entfernung auf dem College-Level fortan dem gleichen Maß, das auch in der FIBA gilt. In den letzten elf Jahren nahmen die NCAA-Distanzschützen ihre Würfe aus einer Entfernung von 6,32 Metern. In diesem Zeitraum stieg die Anzahl an Mannschaften, die mindestens ein Drittel ihrer Würfe von der Dreipunktelinie nehmen, von 148 (2008) auf 307 (2019)! Der amtierende Champion aus Virginia traf in der letzten Saison 39,5 Prozent von Downtown. Den NBA-Durchschnittswert von 35,5 Prozent knackten insgesamt 121 College-Teams. Ja, der Pace-and-Space-Spielstil inklusive dem Bedeutungszuwachs des Distanzwurfs ist auch in der NCAA allgegenwärtig…

Die „neue“ Dreierlinie kam bereits im letzten NIT (National Invitational Tournament, die kleine Schwester der March Madness) zum Einsatz. Und der Vergleich zeigt: Auch wenn die Quote der Mannschaften um ganze zwei Prozentpunkte abrutschte (von 35,8 auf 33,8) feuerten sie konstant aus der Distanz (22,37 Versuche im Gegensatz zu 22,07 in der Regular Season). Es ist demnach nicht davon auszugehen, dass Mannschaften jetzt dem Dreier abschwören.

„Es stört mich überhaupt nicht. Ich habe keine Bedenken und will, dass meine Jungs zu keinem Zeitpunkt auf dem Feld zögern. Es ist immer noch ein sehr hochprozentiger Wurf“, berichtete Pat Kelsey, Head Coach der Winthrop University. Die Eagles führten in der letzten Saison die komplette Liga bei den getroffenen Dreiern pro Partie an (12,4) und werden auch weiterhin den Distanzwurf in ihrem Angriff priorisieren. Stattdessen ist damit zu rechnen, dass Mannschaften das „breitere“ Spacing dafür nutzen, um auch verstärkt Dribble Drives zu forcieren. Teams wie Syracuse, die seit jeher auf ihre Zonenverteidigung vertrauen, müssen bei ihren Rotationen weitere Wege gehen. Generell wird die Hilfe bei den Drives oder das Doppeln am Zonenrand ab sofort schwieriger – beziehungsweise laufintensiver…

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4. Die Revitalisierung der Memphis Tigers durch Penny Hardaway

Einmal den Rebuild-Modus im Schnelldurchlauf, bitte! Seit knapp anderthalb Jahren ist Anfernee „Penny“ Hardaway bei seiner Alma Mater als Head Coach im Amt. Und wie der vierfache NBA-All-Star seine Memphis Tigers in der Kürze der Zeit vom kriselnden Programm zum „Powerhouse“ transformierte, ist unvergleichbar. Von 2014 bis 2018 verpassten die Tigers jedes Jahr das große NCAA Tournament und verloren in der AAC den Anschluss an die Teams aus Cincinnati, Houston und South Florida. Die Top-Highschool-Talente aus Tennessee mieden den Campus der University of Memphis wie der Teufel das Weihwasser.

Als Hardaway im Juni 2018 als neuer Head Coach vorgestellt wurde, befanden sich die Tigers zwar nicht am Boden, aber waren dem Abgrund doch schon ziemlich nahe. Die Ticketverkäufe sanken von Jahr zu Jahr und auch immer mehr Sponsoren wendeten sich ab. Für Hardaway war der Job bei den Tigers hingegen eine Herzensgelegenheit: Der 48-Jährige ist in Memphis geboren und aufgewachsen, spielte von 1991 bis 1993 selbst an der Memphis State University (1994 folgte die Umbenennung in University of Memphis) und blieb auch nach seiner aktiven Zeit dem Basketballsport in seinem Heimatstaat eng verbunden. Seine Coaching-Meriten verdiente sich Hardaway als Trainer der lokalen East High School, wo er auch James Wiseman, den Top-Spieler des aktuellen Highschool-Jahrgangs, betreute.

In seiner Premierensaison bei den Tigers ließ Hardaway auch direkt einen temporeichen Basketball spielen, bei dem das Hauptaugenmerk auf Pick-and-Roll-Spielzüge und Penetrations lag. Auch wenn die Memphis Tigers am Ende zum fünften Mal in Folge die March Madness vor dem Fernsehgerät verfolgen mussten, war die Saison 2018/19 mit einer Bilanz von 22-14 ein Schritt in die richtige Richtung. Das Meisterstück von Penny soll dann aber jetzt folgen…

In den letzten beiden Jahrzehnten kam es erst zweimal vor, dass eine Mannschaft, die das große NCAA-Turnier verpasste, im Folgejahr mit der beste Recruiting-Klasse des Landes aufschlägt: Kentucky im Jahr 2013 und Memphis anno 2019. Hardaway ließ in den letzten Monaten seine Qualitäten als Rekruter spielen und lotste drei Fünf-Sterne sowie vier Vier-Sterne-Talente nach Tennessee. Es weht ein Hauch von „Fab Five“ durch das FedEx Forum, wenn mit Boogie Ellis, Lester Quinones, D.J. Jeffries, Precious Achiuwa und James Wiseman fünf talentierte Freshmen gleichzeitig auf dem Feld stehen.

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Die Memphis Tigers gehören zu den spannendsten Geschichten in der neuen Saison. Reicht die geballte Freshmen-Power aus, um die Abstinenz von erfahrenen Rollenspielern auszugleichen? Gibt es genügend Schützen, die für Spacing sorgen, sodass die Big Men Wiseman und Achiuwa im Post scoren können? In den Bereichen Athletik und Länge können es nur die wenigsten Mannschaften mit den Tigers aufnehmen. Wenn der Up-Tempo-Stil von Hardaway konsequent umgesetzt wird, sollte jeder Memphis im März auf der Rechnung haben. Oder wie es die Basketballlegende „Penny“ selbst plakativ zusammenfasste: „Ich würde sagen, dass ‚Memphis Basketball‘ zurück ist!“

5. Cole Anthony vs. Anthony Edwards : zwei Star-Freshmen im Fernduell um den Nummer-eins-Pick?

Auf der einen Seite der Sohn eines ehemaligen NBA-Profis, der seit seinen frühen Highschool-Tagen als kommender College-Star und NBA-Profi gehandelt wurde. Auf der anderen Seite: „Antman“, ein explosiver Scoring-Guard. Wer sich über den potenziellen Top-Pick des NBA Drafts 2020 unterhält, kommt um zwei Namen nicht herum: Cole Anthony und Anthony Edwards. Die beiden College-Neulinge eint nicht nur der Name, sondern auch ihr überbordendes Basketballtalent.

Cole Anthony ist der Sprössling von Greg Anthony, dem früheren Defensivspezialisten und Point Guard der New York Knicks. Auch wenn der jüngere Anthony ebenfalls im Backcourt agiert, so interpretiert er die Rolle des Point Guards wesentlich scoring-lastiger als es noch sein Vater getan hat. Der 19-Jährige ist ein moderner Spielgestalter, der eine Defensive als Scorer unter Druck setzen kann. Neben einem sehr guten Sprungwurf, den Anthony sowohl aus dem Dribbling als auch Spot-up effizient trifft, ist er auch bei seinen Drives gefährlich. Bei den North Carolina Tar Heels ist Anthony vom ersten Tag an in seiner Rolle als primärer Ballhandler gefragt. Mit den Abgängen von Coby White, Cameron Johnson, Luke Maye, Kennedy Williams und Nassir Little haben sich auch knapp 66 Punkte pro Partie aus Chapel Hill verabschiedet. Tritt Anthony den Beweis an, dass er ein Team als effizienter Playmaker führen kann?

Im Süden des Landes geht ebenfalls ein talentierter Scoring-Guard in seine NCAA-Premierensaison: Anthony Edwards. Der 18-Jährige ist der Top-Rekrut von Georgia-Head-Coach Tom Crean und der Hoffnungsträger aller Bulldogs-Fans. Edwards verfügt bereits über einen sehr ausgereiften Körper und bringt es bei einer Körpergröße von 1,96 Meter auf 210 Pfund. Obwohl er damit als bulliger Scorer durchgeht, ist er ungemein antrittsschnell und in seinen Bewegungen explosiv. Der Spitzname „Antman“ entstammt genau dieser Mixtur aus Kraft und Agilität. Auf dem Weg zum Korb wird Edwards auf dem College-Niveau nur schwer zu stoppen sein. In Verbindung mit seinem sehr guten Wurf, den er aus dem Dribbling heraus jederzeit anbringen kann, ist Edwards die ideale Scoring-Maschine. Für den „Antman“ sind heldenhafte Leistungen auf dem Basketballfall aber auch von Nöten, wenn er ein durchschnittlich talentiertes Georgia-Team zur March Madness führen möchte. Der verfrühte Abschied von Nicolas Claxton in Richtung NBA hat eine Lücke in die Frontcourt-Rotation gerissen, die auch Edwards nicht schließen kann.

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Anthony und Edwards sind in ihren Mannschaften die unangefochtenen Stars. Beide Spieler bringen ein enormes Scoring-Talent, wobei Anthony die größeren Playmaking-Skills mitbringt und auch das Pick-and-Roll als Ballhandler effizient laufen kann. Edwards hingegen ist der explosivere Athlet, der von nahezu jedem Spot auf dem Feld scoren kann. Das Rennen um den Nummer-Eins-Pick des Drafts 2020 ist eröffnet. Und es wird in Chapel Hill respektive Athens ausgetragen.

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