Jordi Bertomeu: „Berlin gehört zu den Top-Kandidaten für eine A-Lizenz“

ALBA BERLIN feierte am Donnerstagabend nicht nur den vierten Saisonsieg in der EuroLeague. Jordi Bertomeu stellte den Albatrossen in Zukunft auch eine A-Lizenz in Aussicht.

Im Zuge des Heimspiels von ALBA BERLIN in der Turkish Airlines EuroLeague gegen Zalgiris Kaunas stattete Jordi Bertomeu, der Geschäftsführer von EuroLeague Basketball, der Mercedes Benz-Arena einen Besuch ab und stellte sich auf einer Pressekonferenz den Fragen der Journalisten.

In seinem Eröffnungsstatement lobte Bertomeu die beiden deutschen EuroLeague-Clubs, den FC Bayern München und ALBA BERLIN, mit Blick auf ihr „gutes Management und den professionellen Ansatz“. Der deutsche Markt nehme eine wichtige Rolle für die EuroLeague ein, „als natürliche Folge ist ALBA einer der Top-Kandidaten“ für eine A-Lizenz, machte Bertomeu deutlich.

Von den derzeit 18 EuroLeague-Teams besitzen elf Teams seit einigen Jahren eine A-Lizenz, hinzu kommen kurzfristig München und der französische Club ASVEL Villeurbanne. Drei weitere A-Lizenzen soll es in Zukunft geben, „es wird aber nicht im nächsten Jahr passieren“, stellte Bertomeu klar, dass dies ein Prozess sei.

Bertomeu wollte nicht ins Detail gehen, welche Kriterien ALBA BERLIN für die Aufnahme in den elitären Kreis von A-Lizenzteilnehmern erfüllen müsse. Es gehe aber um „die Struktur eines Clubs, die darauf vorbereitet sein“ müsse. „Ich denke, wir müssen mehr von unserer Seite arbeiten, als dass es ALBA BERLIN tun muss“, fügte Bertomeu hinzu.

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Der EuroLeague-Boss äußerte sich auch zum EuroLeague-Spielplan: Bertomeu sei sich bewusst, dass der Kalender anspruchsvoll sei, die Anzahl an EuroLeague-Teams wolle man deswegen nicht erweitern. „Über 18 Teams hinauszugehen, würde es unmöglich machen, die nationalen Ligen mit der EuroLeague zu vereinbaren. Das ist derzeit also keine Überlegung.“

Eine Reduzierung der EuroLeague-Hauptrunde sei aber auch keine Option: „Wir sprechen über Spiele mit rund 10.000 Zuschauern – das kann kein anderer Wettbewerb bieten. Ich bin nicht dafür, solche Spiele zu reduzieren.“

Genau 10.121 Zuschauern waren am Donnerstagabend in der Berliner Heimspielstätte zu Gast, als sich die Albatrosse mit 69:62 gegen Zalgiris Kaunas durchsetzten. Damit fuhren die Berliner am elften EuroLeague-Spieltag den vierten Sieg ein.

Ein Erfolgsgarant war Niels Giffey, der in der Schlussphase überall war: mit einem Dreier zum 56:50, einem aufgenommenen Offensiv-Foul, einem Ballgewinn, woraus Giffey zwei Freiwürfe einnetzte, und einem Assist zu Rokas Giedraitis’ Dagger-Dreier. 13 Punkte, fünf Rebounds und zwei Assists hatte der deutsche Nationalspieler am Ende erzielt.

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