Historisches Comeback: Kansas holt vierten NCAA-Titel

Die Kansas Jayhawks sind NCAA-Champion 2022. Im Endspiel bezwingt die Mannschaft von Bill Self North Carolina – trotz eines 16-Punkte-Rückstands.

„Wollt ihr lieber mit 15 Punkten bei noch 20 Minuten, oder mit neun Punkten bei noch zwei Minuten zu spielen zurückliegen?“ Diese Frage stellte Bill Self, Head Coach der Kansas Jayhawks, seinem Team zur Halbzeit des NCAA-Endspiels gegen die North Carolina Tar Heels.

Die Jayhawks hatten trotz eines 25:40 zur Pause genug Zeit, die Partie zu drehen – und am Ende mit einem 72:69-Erfolg den NCAA-Titel 2022 zu holen und damit die vierte Meisterschaft der Uni-Geschichte zu feiern.

Ende der ersten Halbzeit lagen die Jayhawks gar mit 16 Zählern Differenz zurück. Damit gelang Kansas das größte Comeback der NCAA-Endspielgeschichte. Den Rekord hatte bislang Loyala-Chicago mit einem 15-Punkte-Comeback 1963 gegen Cincinatti gehalten.

Mitte der zweiten Hälfte hatte sich Kansas durch einen 23:5-Lauf die Führung geholt. Bei einer geschlossenen Teamleistung avancierte am Ende David McCormack zum Matchwinner: Der Senior-Forward sorgte in den letzten 81 Sekunden des Spiels mit zwei Hakenwürfen in der Zone für die letzten vier Punkte des Spiels. Caleb Loves Dreier mit der Schlusssirene verfehlte deutlich sein Ziel.

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Bei Kansas punkteten fünf der sieben Rotationsspieler zweistellig. McCormack (15 Pkt, 10 Reb) und Christian Braun (12 Pkt, 12 Reb) erzielten ein Double-Double, Ochai Agbaji (12 Pkt) wurde zum „Most Outstanding Player“ des Final Fours gekürt. Beim Halbfinalsieg gegen Villanova hatte Agbaji 21 Zähler aufgelegt.

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