Middleton führt Bucks zum Sieg und Serienausgleich

Die Milwaukee Bucks haben dank eines Playoff-Career-Highs von Khris Middleton auch ihr zweites Heimspiel in den NBA Finals gewonnen und damit den 2-2-Serienausgleich hergestellt.

Die Milwaukee Bucks haben in den NBA Finals ausgeglichen. Das Team um Superstar Giannis Antetokounmpo bezwang die Phoenix Suns vor heimischer Kulisse mit 109:103. Die Bucks verdankten den Erfolg einer überragenden Vorstellung von Khris Middleton. Der Flügelspieler, der in den vorherigen Spielen zumeist unter den Erwartungen blieb, übernahm an diesem Abend die Verantwortung und erzielte 40 Punkte (15/33 FG). Damit stellte Middleton auch eine persönliche Playoff-Bestmarke auf. Zudem steuerte er sechs Rebounds und vier Assists zum Erfolg bei. Antetokounmpo verpasste ein Triple-double nur knapp (26 Pkt, 14 Reb, 8 Ast).

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Den Sieg verdankte Milwaukee auch einem starken Schlussviertel, indem die Gastgeber einen Sechs-Punkte-Rückstand noch umbogen. Zuvor hatte Phoenix überwiegend die Führung innegehabt. Gerade zu Beginn des ersten und dritten Viertels hatten die Suns starke Phasen. Die höchste Führung der Gäste betrug neun Punkte, so auch in der Anfangsphase des Schlussviertels (76:85). Vor allem Devin Booker stellte Milwaukee vor große Probleme. Der Suns-Guard legte 42 Punkte (17/28 FG) auf, davon 34 aus dem Zwei-Punkte-Bereich.

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Doch die Hausherren hielten dagegen und eroberten drei Minuten vor Schluss dank eines 7:0-Runs die Führung zurück (97:95). In der Folge übernahm dann Middleton, der zehn der letzten zwölf Bucks-Punkte erzielte. In der Defense verhinderte Antetokounmpo mit einem spektakulären Block den vermeintlich sicheren Ausgleich zum 101:101 und nur wenig später luchste Jrue Holiday Chris Paul den Ball ab, was die Bucks zu einem Korb auf der anderen Seite nutzten. Den Vier-Punkte-Vorsprung ließ sich Milwaukee dann nicht mehr nehmen.

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Die zweite Szene war symptomatisch für die Partie. Denn auch zuvor war CP3, der nur auf zehn Punkte (5/13 FG), sieben Assists und fünf Turnovers kam, blass geblieben. Zudem war die Diskrepanz bei den Ballverlusten generell ein Knackpunkt gewesen. Die Bucks erlaubten sich zwölf Ballverluste weniger (5:17) und erzielten daraus 15:0 Fastbreak-Punkte. Auch bei den Offensiv-Rebounds (17:5) war Milwaukee klar im Vorteil. Daraus resultierend hatten die Suns mehr als 20 Angriffe weniger als die Bucks, was sie auch mit einer höheren Wurfquote nicht wettmachen konnten.

Beide Teams reisen nun zurück nach Phoenix, wo in der Nacht auf Sonntag Spiel fünf ansteht.