47 Punkte: Ja Morant führt Grizzlies zum Ausgleich

Die Memphis Grizzlies und Boston Celtics haben die Playoff-Serien der zweiten Runde jeweils ausgeglichen. Ja Morant stellt seinen Playoff-Karrierebestwert ein.

Stephen Curry traf im zweiten Spiel zwischen den Golden State Warriors und Memphis Grizzlies viereinhalb Minuten vor Schluss einen Dreier zur 95:91-Führung der Warriors – dann übernahm Ja Morant: Die letzten 15 Punkte der Grizzlies gingen auf das Konto des All-Stars, damit führte Morant die Grizzlies zum 106:101-Erfolg und zum 1-1 in der „Best of seven“-Serie.

„Die Wucht, mit der er spielt, der Geist: Das ist ansteckend“, sagte Grizzlies-Coach Taylor Jenkins zur Vorstellung seines Point Guards. „Vom ersten Tag an habe ich das bereits gesagt: Man weiß einfach, dass er für solche Momente geschaffen ist. Das ist sehr beeindruckend.“ Am Ende erzielte Morant 47 Punkte (zudem 8 Reb, 8 Ast) – und stellte damit seinen persönlichen Playoff-Rekord ein. Wann immer die Warriors in der Schlussphase trafen, folgte die Antwort Morants prompt.

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Die Grizzlies mussten kurz nach der Pause auf Dillon Brooks verzichten: Der Forward wurde nach einem Flagrant-II-Foul der Halle verwiesen. Brooks hatte im Fastbreak beim Block-Versuch Gary Payton II am Kopf getroffen, der Warriors-Guard ging danach hart zu Boden und zog sich eine Ellenbogenfraktur zu. Im ersten Spiel war Warriors-Forward Draymond Green mit einem harten Foul ebenfalls vorzeitig zum Duschen geschickt worden.

Im Osten gelang auch den Boston Celtics der Ausglich. Mit 109:86 gewannen die Kelten die zweite Partie gegen die Milwaukee Bucks. Offensiv übernahm vor allem Jaylen Brown: 17 Punkte erzielte der Flügelspieler im ersten Viertel, zur Pause hatte er 25 Zähler samt 90-prozentiger Quote aus dem Feld auf dem Konto. Damit führte er sein Team zu einer 25-Punkte-Führung nach 24 Minuten. Während die Celtics 20 ihrer 43 Dreier versenkten, blieben die Bucks mit 3/18 von außen blass.

„Von Beginn an wollten wir aggressiv auftreten“, erklärte Brown zum Sieg und 18:3-Start. „Wir wollten so spielen, als würde unsere Saison auf dem Spiel stehen – und das haben wir getan.“ Was sich auch defensiv zeigte: So hielt die Verteidigung Bostons Giannis Antetokounmpo bei 11/27 aus dem Feld und forcierte beim Bucks-Star sechs Ballverluste. 28 Zähler standen für Antetokounmpo letztlich im Boxscore. Dabei mussten die Celtics auf den „Defensive Player of the Year“ Marcus Smart verzichten.

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