0:20-Lauf und Trinchieri-Aus: Bayern verliert in Mailand

Nach der Buzzerbeater-Niederlage im ersten Spiel hat der FC Bayern München im zweiten Duell mit Mailand kaum eine Chance.

99:63. So lautet das Ergebnis zu Gunsten Armani Mailands über die 40 Minuten zwischen dem ersten und zweiten EuroLeague-Playoff-Spiel gegen den FC Bayern München. Während die Mailänder in der ersten Partie nach der Pause das Comeback gestartet hatten, dominierten sie die erste Hälfte der zweiten Partie.

Am Ende setzten sich die Mailänder mit 80:69 durch, um in der „Best of Five“-Serie mit 2-0 in Führung zu gehen und mit Matchbällen nach München zu reisen.

Comeback-Qualitäten bewiesen im zweiten Duell auch die Bayern: Mit bis zu 22 Zählern Differenz lagen die Münchener zurück, kamen Ende des dritten Viertels aber bis auf sechs Punkte heran. Wenig später musste aber Andrea Trinchieri wieder einmal mit zwei technischen Fouls die Partie vorzeitig verlassen (im fünften Pflichtspiel in dieser Saison, vier jener Partien verloren die Münchener) – das nahm den Bayern das Momentum. Mailands coach Ettore Messina ließ dies auf der Pressekonferenz nicht unkommentiert.

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Etwas hitzig wurde es auch nach der Partie, als die Bayern ihren Huddle in der Spielfeldmitte auf dem Mailänder Logo vollziehen mussten – was den Hausherren verständlicherweise nicht schmeckte –, während es wenig später ein Wortgefecht zwischen Marko Pesic und Malcolm Delaney gab.

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Sportlich fanden die Bayern in der erste Hälfte nicht zu ihrem Spiel. Trinchieri suchte nach dem Verletzungsaus von Nick Weiler-Babb die richtige Optionen, gleich fünf verschiedene Backcourt-Duos schickte er im ersten Viertel auf das Parkett – doch keine Lineup schien so recht zu fruchten.

Beim Comeback bewiesen zwar Wade Baldwin aus dem Face-up und Jalen Reynolds im Post ihre Stärken im Eins-gegen-Eins, doch offensiv läuft es für die Bayern in dieser Saison nicht flüssig und konstant.

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So werden die Münchener ihre nächsten beiden Heimspiele in der kommenden Woche gewinnen müssen, um die Serie am Leben zu halten. Davor wartet aber noch ein anderer EuroLeague-Club: Am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel gegen ALBA BERLIN. Die Albatrosse werden dabei mit einer überraschenden Heimniederlage gegen die Basketball Löwen Braunschweig nach München reisen.