Braunschweig entführt Sieg aus Berlin

Nach dem Erfolg beim FC Bayern München entführen die Basketball Löwen Braunschweig auch beim zweiten deutschen EuroLeague-Club einen Sieg: Gegen ALBA BERLIN trumpft Benedikt Turudic auf.

In einem Auf und Ab waren es die Basketball Löwen Braunschweig, die die Oberhand behielten und ALBA BERLIN mit 87:82 bezwangen. Während ALBA deutliche Probleme im Zusammenspiel hatte, überzeugten die Braunschweiger mit einer über lange Phasen starken Leistung in der Defense und einem unermüdlichen Arbeitseinsatz. Berlins Aufholjagd zwei Minuten vor Schluss kam zu spät. Braunschweig schlug nach einem Sieg in München elf Tage zuvor damit das zweite Topteam innerhalb von zwei Wochen.

Zu Beginn war es aber die Heimmannschaft, die den Ton angab und die Braunschweiger in den ersten fünf Minuten nur einmal scoren ließ. Ob das an der schwierigen Anreise Braunschweigs lag? Die Gäste trafen erst 40 Minuten vor Spielbeginn ein.

Bei ALBA spielte 2,23-Meter-Mann Christ Koumadje das erste Mal von Beginn an. Der Center aus Tschad drückte dem Spiel auf beiden Seiten seinen Stempel auf Doch die Gäste kämpften sich wieder ran und ließen sich die ganze Halbzeit über nicht abschütteln. Vor allem Martin Peterka wusste, wo der Korb hängt (12 Punkte in den ersten 20 Minuten), und sorgte für dringend benötigte Firepower auf Braunschweiger Seite (34:36).

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Braunschweig dominiert das dritte Viertel

Den Lauf nach der Halbzeit machten dann die Löwen aus Braunschweig. Angeführt von Benedikt Turudic spielte Braunschweig stark und zeigte richtig ansehnlichen Basketball. Das Resultat: Ein 17:1-Lauf sowie die 62:50-Führung nach 32 Minuten.

Richtig knapp wurde es noch einmal in der Crunchtime: 80:70-Führung für Braunschweig, 80 Sekunden Restspielzeit, klare Sache? Fehlanzeige. Berlin kämpfte sich zurück, kam auf ein Pünktchen ran, doch Braunschweig zeigte keine Nerven von der Freiwurflinie. Neben Turudic (20 Punkte, 13 Rebounds, 4 Assists) spielte James Robinson eine stabile Partie (16 Punkte, 4 Rebounds, 5 Assists).