Anadolu Efes und CSKA stehen im EuroLeague-Finale

Anadolu Efes Istanbul steht nach einem beeindruckenden Auftritt von Shane Larkin und Vasilije Micic zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte im EuroLeague-Endspiel. Dort bekommt es der türkische Club mit CSKA Moskau zu tun.

Eine solche Leistung hatte statistisch in einem Final Four der Turkish Airlines EuroLeague noch kein Spieler auf das Parkett gezaubert. Shane Larkin dominierte beim 92:73-Halbfinalerfolg von Anadolu Efes Istanbul gegen den Stadtrivalen Fenerbahce mit 30 Punkten (9/14 FG, 5/9 3FG), sieben Rebounds und sieben Assists. Ein Index-Rating von 43 bedeuten einen neuen Final-Four-Rekord.

Ihm zur Seite sprang Vasilije Micic, der mit 25 Zählern (10/15 FG) einen persönlichen EuroLeague-Bestwert auflegte. Das Guard-Gespann führte damit Anadolu Efes zur ersten EuroLeague-Endspielteilnahme der Vereinsgeschichte.

Anadolu Efes verzeichnet Ende des dritten Viertels einen 9:0-Lauf, um sich zweistellig abzusetzen. Mit 24:16 entschieden Larkin, Micic und Co. den letzten Durchgang für sich, 19 Zähler legte dabei das Guard-Duo auf. Beim Finalisten stand Tibor Pleiß zehn Minuten auf dem Feld, erzielte aber keine Punkte und griff sich zwei Rebounds.

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Im Endspiel am Sonntag wartet auf Anadolu Efes CSKA Moskau. Der russische Top-Club setzte sich mit 95:90 gegen Real Madrid durch. Nachdem CSKA zuletzt zweimal in Folge im Halbfinale ausgeschieden war, stehen sie zum ersten Mal nach 2016 wieder im Finale.

Auch bei CSKA trumpften die Guards auf, in Form von Nando De Colo (23 Pkt, 13/14 FT) und Sergio Rodriguez (23 Pkt, 8/14 FG). De Colo verbuchte allein im vierten Viertel zehn Zähler, das CSKA mit 30:17 dominierte. Der ehemalige Ulmer Forward Will Clyburn markierte 18 Zähler.

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In einem Duell mit vielen Freiwürfen erzielte CSKA (34/42 FT) an der Linie 13 Punkte mehr als Real (21/24 FT). Bei den Madrilenen stellte Fabien Causeur mit 18 Punkten den Topscorer, der ehemalige Bamberger Guard erhielt aber nur eine 15-minütige Einsatzzeit.

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