Thomas Pletzinger über „The Great Nowitzki“

Thomas Pletzinger spricht im MagentaSport-Podcast „Abteilung Basketball” über sein Buch zu Dirk Nowitzki: den Arbeitsprozess, die (fehlende) Distanz und die zweite Hauptfigur Holger Geschwindner.

Sieben Jahre lang hat Thomas Pletzinger Dirk Nowitzki begleitet, oder vielmehr: beobachtet. Daraus ist das Buch „The Great Nowitzki“ entstanden. Eine Distanz zu wahren, erklärt Pletzinger im Gespräch mit Michael Körner und Alexander Dechant, sei gar nicht so sehr das Problem gewesen – weil das Buch weniger eine klassische Biographie sei. Pletzinger führt aus:

„Mir war es immer wichtig, dass ich die Distanz thematisiere – auch wenn sie mir abhanden kommt: wenn ich zu enthusiastisch und parteiisch bin, wenn ich emotional in der ganzen Sache drinhänge. Ich habe versucht, wie ein guter Ethnologe und teilnehmender Beobachter das ständig zu thematisieren.“

Bei einer so intensiven Beschäftigung mit Nowitzki kommt es zwangsläufig zu einer Beschäftigung mit dessen Mentor, Trainer und Freund Holger Geschwindner. Über die „zweite Hauptfigur“ des Buchs sagt Pletzinger:

„Wenn ich mit ihm unterwegs bin, dann fühle ich mich immer so, als würde ich auf der Stuhlkante sitzen: weil ich so aufpassen muss, weil ich so aufmerksam sein möchte, so wach. Weil ich gerne reagieren möchte, was er denkt und sagt. Das ist nie ein Spaziergang, sondern immer eine Herausforderung – das ist erstmal toll, weil man im Gespräch mit ihm schneller und zugespitzter denkt.“

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