Auch ALBA per Sweep im Finale – Oldenburg ausgeschieden

Nach dem Finaleinzug des FC Bayern Münchens am Samstag, hat ALBA Berlin am Sonntag nachgezogen. Die Hauptstädter entschieden durch einen 100:89-Sieg bei den EWE Baskets Oldenburg ihre Halbfinal-Serie. Damit stehen erstmals seit 2005 wieder beide Teams aus dem Vorjahr in der Serie, die die Meisterschaft bestimmt.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Die Berliner starteten direkt mit einem Zauberpass von Luke Sikma auf Martin Hermannsson ins Spiel und lagen nach fünf Minuten bereits mit 22:12 in Führung. Doch die Gastgeber kamen zurück ins Spiel, als Berlins zweite Fünf auf dem Parkett stand. So stand es nach dem ersten Viertel nur 25:28. Kaum waren Luke Sikma und Peyton Siva wieder auf dem Parkett, setzte sich der Vizemeister erneut ab. Durch das frühe Erreichen der Berliner Teamfoulgrenze kamen die Niedersachsen allerdings oft an die Freiwurflinie und hielten von dort den Rückstand im Rahmen. Beim Halbzeitstand von 43:47 war noch nichts entschieden.

Landry Nnoko, Peyton Siva und Rokas Giedraitis waren es zu Beginn der zweiten Halbzeit dann fast im Alleingang, die Berlin erneut Abstand zu den Baskets einbrachten. Den Anfangssturm der Albatrosse überstand Oldenburg aber und arbeitete sich zurück. Eine Minute vor dem Schlussviertel lag Berlin 70:63 vorne. Philipp Schwethelms Dreier sorgte eine Minuten nach Beginn des Viertels dann für den 70:70-Ausgleich. Mit einem Dreier im direkten Gegenzug leitete Siva dann allerdings den entscheidenden ALBA-Lauf ein. Der EuroCup-Zweite setzte sich erneut zweistellig ab. Spätestens 2:13 Minuten vor dem Ende setzte Hermannsson mit einem Dreier mit bei Ablauf der Wurfuhr den Dagger. Berlin gewinnt auch das dritte Saisonspiel in Oldenburg und steht nach dem 100:89 im Finale.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

31 Punkte von Hauptrunden-MVP Will Cummings waren nicht genug. Denn bei Oldenburg bekam er kaum Entlastung. Rasid Mahalbasic erzielte zwar 18 Punkte, verpasste die letzten Minuten allerdings ausgefoult auf der Bank. Bei den Berliner trafen dagegen sechs Spieler zweistellig. Siva und Thiemann waren mit 14 Punkten am erfolgreichsten. Siva erzielte dazu noch 10 Assists, die ganze Oldenburger Mannschaft kam am Ende des Spiels nur 11. Mit 14 Dreiern bei 29 Spielen trafen die Gäste zudem hochprozentig aus der Distanz.

Durch das 3-0 der Berliner stehen erstmals seit 1994 wieder zwei in den Plaoyffs ungeschlagene Teams im Finale. Bis auf die Serie Vechta-Bamberg (3-1) kamen ansonsten alle Teams per Sweep in die nächste Runde. Die daraus resultierenden bisher erst 19 Playoff-Spiele sind ein klarer Rekord. Bislang hatte es im Format mit drei Best-of-Five-Runden im Viertel- und Halbfinale zusammen immer mindestens 22 Partien gegeben.

Die Finalserie zwischen dem FC Bayern München und ALBA Berlin beginnt am kommenden Sonntag um 18 Uhr. Ein mögliches fünftes und entscheidendes Finale fände dann am Freitag, den 28. Juni um 20:30 Uhr statt.