Zur WM-Quali: Gordon Herbert im großen Exklusivinterview

Gordon Herbert steht vor seinem Debüt als DBB-Bundestrainer. Im Interview spricht der Kanadier über die anstehende WM-Qualifikation, sein System, seine Go-to-Guys und seinen Staff sowie die Nominierung von EuroLeague-Spielern. Außerdem äußert sich der studierte Sportpsychologe über das Thema Mental Health.

basketball.de: Bei meiner Recherche bin ich auf einen Artikel des finnischen Online-Magazins Ukilife über Ihren Sohn Daniel Herbert gestolpert. Dort wurde auch Ihr Sommerferienhaus im finnischen Pyhämaa erwähnt. Um den Artikel zu zitieren: „Gordons Enthusiasmus für das Gärtnern hat den Rest der Familie überrascht. ,Er wird wahrscheinlich seine eigene Firma namens Garden Herbert gründen‘, sagt Daniel scherzhaft.“ Wenn Sie nicht DBB-Bundestrainer geworden wären, hätten sie also eine Landschaftsgärtnerei eröffnet?

Gordon Herbert: (lacht) Ich habe selbst eine Menge Gartengestaltung betrieben: mit künstlichen Felsen, immergrünen Pflanzen. Zunächst an meinem Haus, danach bei dem Sommerhaus, das ich gekauft habe. Das Grundstück dort ist 1,6 oder 1,7 Hektar groß – es gibt also immer noch eine Menge zu tun … (schmunzelt). Aber ich genieße es einfach, draußen zu sein und Arbeiten am Haus zu verrichten.

Gibt es Parallelen zwischen Gartenarbeit und der Arbeit eines Basketballtrainers?

Ich weiß nicht. Ich mag es einfach, in der Natur zu sein: ob es das Gärtnern, die Landschaftsgestaltung oder das Holzfällen ist – das tue ich häufig: Holz schlagen, es aufstapeln. Das bringt dich auch mal vom Basketball weg, du bekommst einen klaren Kopf. Es ist wie Sporttreiben.

Um zum Basketball zurückzukommen: Ihr Sohn Daniel ist Teil Ihres Coaching-Stabs für die kommenden beiden WM-Qualifikationsspiele. Sie hatten im Podcast des DBB erwähnt, dass Sie auch gerne einen Trainer, oder zumindest Assistant Coach, eines BBL-Clubs in Ihrem Stab haben würden. Wie haben Sie Ihren Staff zusammengesetzt?

Der erste war Alan [Ibrahimagic], ich wollte ganz sichergehen, dass er dabei ist. Er hat in der Vergangenheit mit Henrik Rödl zusammengearbeitet und die deutschen U18- und U20-Teams trainiert. Er war darin sehr erfolgreich. Wir haben zudem ein Jahr bei ALBA BERLIN miteinander gearbeitet [in der Saison 2011/12, Anm. d. Red.]. Alan pflegt sehr gute Beziehungen zu einer Menge deutscher Nationalspieler, sein Basketball-IQ ist herausragend.

Dann habe ich Klaus Perwas gewählt, mit dem ich viele Jahre in Frankfurt zusammengearbeitet habe. Er ist sehr gut in der Arbeit der Verteidigung. Er ist ein tougher Coach, er ist direkt und kompromisslos. Er besitzt eine großartige Arbeitseinstellung und ebenfalls einen hohen Basketball-IQ.

Und dann mein Sohn. Wir hatten noch jemanden gebraucht, der noch mehr aus sich herausgeht, der gute Kommunikationsfähigkeiten besitzt und sehr gut in der Videoarbeit ist. Wenn ich der Meinung wäre, dass er diese Arbeit nicht leisten könne, hätte ich ihn nicht ausgewählt. Ich wollte einen vielfältigen Coaching-Stab haben, in dem wir uns gegenseitig ergänzen.

Die Ulmer Trainingseinrichtungen sind vielleicht die besten, die ich bisher in Europa gesehen habe“

Sie kennen die BBL, viele ihrer Spieler und Trainer, die Arenen – aber bis zu diesem Sommer wahrscheinlich nicht die Trainingseinrichtungen. Nachdem Sie viel durch Deutschland gereist sind und viele Spieler getroffen haben – welche Trainingseinrichtungen haben Sie am meisten beeindruckt?

Zunächst war es eine wirklich sehr gute Erfahrung, nicht nur all die Spieler zu treffen, und das persönlich, sondern auch die Trainer – unter einem ganz anderen Licht. Meistens sieht man sich ja nur, wenn man gegeneinander spielt. Auch sich mit den Sportdirektoren auszutauschen, war eine interessante Erfahrung. Um auf Ihre Frage zurückzukommen: Die Ulmer Trainingseinrichtungen sind unglaublich und „State of the Art“, vielleicht die besten, die ich bisher in Europa gesehen habe. Die Verantwortlichen um Thomas Stoll haben eine hervorragende Arbeit gemacht. Die Trainingshalle in Bamberg war auch sehr gut. Jedoch habe ich nicht alle gesehen: Manchmal bin ich zu Spielen gegangen, manchmal haben die Teams auch in der Halle, in der sie spielen, trainiert.

Wie war es, die Trainingseinheiten von anderen Trainern zu verfolgen? Konnten auch Sie als sehr erfahrener Coach hierbei noch etwas mitnehmen?

Das war für mich persönlich einer der interessantesten Aspekte. In den vergangenen beiden Jahren habe ich ja für die Brooklyn Nets als Coach Consultant gearbeitet. Davor mit Nick Nurse, bei den Toronto Raptors und der kanadischen Nationalmannschaft. Schon allein da habe ich viele verschiedene Philosophien und Herangehensweisen kennengelernt. Jetzt, wo ich zurück nach Europa gegangen bin, noch mehr. Das Spiel ändert sich fortlaufend, es bewegt sich vorwärts, du musst immer weiter lernen. Sobald du aufhörst zu lernen, fällst du zurück.

Du kannst dir immer etwas abschauen, nicht alles, aber du nimmst dir Dinge heraus und fügst sie zu deiner Philosophie hinzu. Wir allen klauen voneinander (lacht). Ich habe mich unter anderem gut mit John Patrick und Johan Roijakkers unterhalten, wir standen untereinander ja immer ganz schön im Wettstreit … (schmunzelt). Diesmal war es natürlich ganz anders. Um auf Bamberg zu sprechen zu kommen: Ich habe vier Bamberger Spieler nominiert. Bamberg ist das Team, das die meisten Minuten an deutsche Spieler verteilt. Das passt natürlich gut.

Für 15, 20 Jahre lang habe ich gesagt, dass es kein ,I‘ in ,Team‘ gebe“

Auf der Pressekonferenz, auf der Sie als neuer Bundestrainer vorgestellt worden sind, sagten Sie: „Das Team steht im Vordergrund. Aber ich glaube auch, dass es ein ,I‘ in ,Team‘ gibt – wir benötigen die individuellen Stärken der Spieler.“ Nun fehlen mit den NBA- und den meisten EuroLeague-Akteuren Spieler mit viel individuellem Talent, aber wenn wir auf den aktuellen Kader blicken: Wer könnten die Go-to-Guys sein?

Der Punkt mit dem „I“ in „Team“ ist ein interessanter: Denn für 15, 20 Jahre lang habe ich gesagt, dass es kein „I“ in „Team“ gebe. Dann habe ich eine großartige Erfahrung gemacht, mit Peter Jensen zusammenzuarbeiten: dem Sportpsychologen der kanadischen Basketball-Nationalmannschaften, der an fünf oder sechs Olympischen Spielen teilgenommen hat. Er ist vielleicht der beste Sportpsychologe Kanadas, er hat für mich das beste Buch über Sportpsychologe geschrieben, das ich bislang gelesen habe, er leitet Lehrgänge. Wir haben drei oder vier Jahre zusammengearbeitet. Wir haben viel miteinander gesprochen und sind zusammen spazieren gegangen. Eines Tages sagte er: „Gordie, weißt du, es gibt ein ,I‘ in ,Team‘. Man braucht die individuellen Talente der Spieler. Man muss das Team an erster Stelle stellen, aber dann kommt das individuelle Talent heraus“. So hatte ich das noch nie gesehen, aber es machte Sinn.

Was diesen Kader betrifft, ist es schwer zu sagen. Wir werden nur zweieinhalb Tage Zeit haben, um zu trainieren. Ich glaube, wir werden, wie ich gerne zu sagen pflege, „group strong“ sein. Mal werden zwei oder drei Spieler in der ersten Hälfte übernehmen, dann zwei oder drei andere in der zweiten Hälfte. Aber Robin Benzing wäre da einer: Er ist in Italien stark in die Saison gestartet und ist immer für die Nationalmannschaft bereit gewesen, er ist unser Kapitän. Dazu hat Christian Sengfelder in der BBL einen herausragenden Start hingelegt.

Mit der Ernennung des Kaders wird es für Sie aktuell auch darum gehen, eine Spielidee zu entwickeln, eine Identität. Wo ist das leichter: in der Defensive oder Offensive?

Die Identität sollte immer in der Verteidigung beginnen, und beim Rebounding. Aber die Identität wird sich erst entwickeln, wenn das Team zusammengekommen ist – ich möchte, dass wir das als Gruppe herausfinden. Ansonsten fließen bei der Identität unterschiedliche Dinge mit ein: Emotionen, wie hart du spielst, wie smart du spielst. Es kommt darauf an, was wir als Team fühlen, was wir als Team tun, und was die Menschen von außerhalb in uns sehen. Das sind Dinge, die nicht messbar sein. Dinge wie Toughness, Fokus, Widerstandsfähigkeit.

Mismatches? Kein Problem. Offene Würfe? Ein Problem“

Um auf eine spielerische Identität zu kommen: Während Ihrer Zeit als Trainer der FRAPORT SKYLINERS war es eine Identität der Teams, in der Defensive von der Baseline zu doppeln, sobald der Ball bei der gegnerischen Offensive in den Low-Post ging. Wird das auch Teil des Defensivsystems beim DBB-Team sein?

Das muss man abwägen, je nachdem, wie der endgültige Kader aussehen wird. Zudem gibt es Spieler, die du im Post doppelst, andere Spieler doppelst du nicht. Hierzu spielt das Scouting eine Rolle. Die Basis der Verteidigung sind unsere Pick-and-Roll- und Eins-gegen-Eins-Defense. Post-ups sind weniger geworden, in der NBA gibt es sie kaum noch – wegen Analytics. In Europa gibt es im Vergleich viel mehr Post-ups.

Sie haben die kurze Vorbereitungs- und Trainingszeit angesprochen. Vor diesem Hintergrund: Gibt es taktische Dinge, die Sie bei der Nationalmannschaft im vergangenen Sommer gesehen haben, die Sie in Ihr System eventuell übernehmen wollen?

Zunächst muss ich sagen, dass Henrik Rödl in diesem Sommer einen fantastischen Job gemacht hat. Ich habe großen Respekt vor ihm, er ist übrigens auch einer meiner Lieblingsspieler hier in Deutschland gewesen. Ich werde heute [das Gespräch fand am 18. November statt, Anm. d. Red.] mit Alan ein paar Dinge besprechen und durchgehen. Auf Grund der kurzen Vorbereitungszeit werden wir möglicherweise ein paar Dinge von Henrik beibehalten. Mit diesen zweieinhalb, drei Tagen bewegen wir uns auf einem schmalen Grat: Wir müssen genügend Inhalte vermitteln, um bereit zu sein, dürfen die Spieler aber nicht mit Inhalten überladen. Das ist gerade für einen neuen Coaching-Stab ein schmaler Grat. In gewisser Weise werde ich meine Philosophie also etwas anpassen müssen: zum einen an die Spieler, zum anderen an die Zeit.

Im Sommer sind mir beim Defensivsystem der Nationalmannschaft die sogenannten Scram-Switches aufgefallen. Ich hatte darüber auch mit dem damaligen Assistant Coach Roy Rana gesprochen. Erwägen Sie, auch darauf zurückzugreifen?

Ja, an den Scram-Switches arbeiten wird. Switching ist heutzutage ein großer Teil des Spiels, vor allem im Pick-and-Roll. Vor Mismatches habe ich keine Angst – durch die Art, wie wir den Post verteidigen. Mismatches? Kein Problem. Offene Würfe? Die sind ein Problem (schmunzelt). Aber ja, wenn es die Situation hergibt, werden wir solche Scram-Switches versuchen.

Bei Ismet Akpinar waren wir daran interessiert, ihn für das komplette Fenster zu holen“

Um auf Ihren Kader zu sprechen zu kommen: Mit Ismet Akpinar, Jonas Mattisseck, Tibor Pleiß und Johannes Voigtmann haben Sie zunächst vier Spieler nominiert, die für EuroLeague-Teams auflaufen – und damit das erste Spiel gegen Estland auf jeden Fall verpassen würden. Können Sie Näheres zur Nominierung jener Spieler sagen: Haben Sie zuvor mit deren Teams gesprochen? Wie realistisch ist es, dass von jenen Spielern welche letztlich für das DBB-Team auflaufen werden?

Tibor Pleiß ist nun doch raus, sein Team lässt das nicht zu. Johannes Voigtmann laboriert an einer Augeninfektion und spielt gerade nicht [am Tag des Interviews sollte Voigtmann auf das Parkett zurückkehren, Anm. d. Red.]. Er ist einer der Spieler, der am Freitag zum Team stoßen könnte, aber das ist nun sehr fraglich. Bei Ismet Akpinar waren wir daran interessiert, ihn für das komplette Fenster zu holen. Ich habe mit den Verantwortlichen Fenerbahces in den vergangenen zwei, drei Wochen gesprochen. Wir müssen hierbei einfach abwarten. Aber in den vergangenen zwei Partien hat er ja sehr gut gespielt … Jonas Mattisseck ist sehr daran interessiert, für die Nationalmannschaft zu spielen. Auch da müssen wir abwarten.

Bei EuroLeague-Spielern ist es natürlich immer schwierig, und einige deutsche EuroLeague-Spieler haben auch im Sommer gespielt. Dazu in der vergangenen Saison EuroLeague, nun auch wieder. Ein paar sind verletzt, andere brauchen eine Pause – das verstehe und respektiere ich. Derzeit gehe ich nicht davon aus, dass einer der vier am Freitag zu unserem Team stoßen wird. Wahrscheinlich werden wir am Montag und am Mittwoch Kaderentscheidungen treffen, und mit diesem Kader dann die Spiele bestreiten.

Johannes Voigtmann ist ein gutes Stichwort: Als wir uns vor ein paar Jahren unterhalten haben, während Ihrer Zeit als Head Coach der FRAPORT SKYLINERS, sagten Sie, dass Voigtmann für Sie „eher ein litauischer Fünfer“ sei. Sie haben die NBA erwähnt, und wie dort das Post-up verschwindet. In Europa hingegen spielt jemand wie Voigtmann bei CSKA Moskau häufig auf der Vier, bei Fenerbahce starten zwei Spieler wie Jan Vesely und Devin Booker nebeneinander. Das ist alles andere als „Smallball“. Wie sehen Sie diese Entwicklung?

Was die Nationalmannschaft betrifft, muss man in der Lage sein, mit großen Lineups zu spielen. Du musst beides können: mit einer großen und mit einer kleineren Lineup. Meiner Meinung nach muss man heutzutage einen großen, starken Vierer haben – plus einen Shooting-Vierer. Das Großartige an Johannes Voigtmann ist: Er kann werfen, sein Basketball-IQ ist herausragend, und er ist ein großartiger Passer. Ähnlich verhält es sich bei Danilo Barthel: Er besitzt auch einen großartigen Basketball-IQ, er kann innen wie außen spielen, er ist sehr vielseitig. Allein diese beiden Spieler geben uns eine gute Flexibilität.

Das Gute an den deutschen NBA-Spielern ist, dass sie mit FIBA-Basketball aufgewachsen sind. Für sie ist es keine große Umstellung, wieder nach FIBA-Regeln zu spielen. Das Spiel dort ist ganz anders als das in der NBA: mit unterschiedlichen Defensivregeln, mehr Post-ups.

Es ist wichtig, einen Sportpsychologen im Staff zu haben“

Da Sie die Sportpsychologie erwähnt haben, die Sie selbst auch studierten, möchte ich zum Schluss noch auf das Thema Mental Health zu sprechen kommen. Wie haben Sie die vergangenen Jahre verfolgt, als sich beispielsweise in der NBA immer wieder Spieler geöffnet und sich zu Problemen ihrer psychischen Gesundheit geäußert haben?

Das fing schon viel früher an, ist aber nie herausgekommen. Aber das ist schon seit langer Zeit Teil des Sports. Man sieht das auch in anderen Sportarten, im Eishockey sogar noch mehr als im Basketball. Für lange Zeit ist das Ganze als selbstverständlich erachtet worden. Deswegen ist es meiner Meinung nach auch so wichtig, einen Sportpsychologen im Staff zu haben. Die Spieler haben die Möglichkeit, sich jemandem zu öffnen, der nicht Teil des Coaching-Stabs ist. Es gibt Spieler, die Hilfe benötigen. Aber manchmal erkennen das Spieler nicht – ehe es tiefergehend wird. Und dann wird das zu einem richtigen Problem.

Über das Thema Mental Health habe ich auch mit einem Ihrer früheren Spieler gesprochen: Trae Bell-Haynes. Er schien mir sehr reflektiert darüber zu sein. Er meinte im Podcast-Interview: „Wir Profisportler arbeiten tagtäglich an unserem Körper – aber kaum an unserem Geist.

Das ist wirklich wahr. Profisportler arbeiten so viel an ihren Basketball-Skills, an ihren physischen Fähigkeiten, aber nicht an ihren geistigen. Jemand wie Johannes Voigtmann hat sich darin hervorgetan, andere tun das weniger. Deswegen glaube ich, dass man Mitarbeiter benötigt, zu denen Spieler gehen und nach Hilfe fragen können.

Ich habe mich schon öfter gefragt, warum das Thema Mental Health in Europa nicht so thematisiert worden ist wie in der NBA – kommen für Spieler „overseas“ doch noch weitere Herausforderungen hinzu.

Das stimmt. Manche Spieler sind ohne ihre Familien, Frauen oder Kinder hier, manche fühlen sich einsam. Ich glaube, das Wichtigste für Spieler, die nach Europa wechseln, ist, sich der Kultur hinzugeben: sie zu verstehen, zu respektieren und zu leben. Das habe ich selbst erfahren, als ich für drei Jahre in Frankreich gecoacht habe. Die Kultur in Frankreich ist anders, ich hatte aber eine großartige Erfahrung gemacht. Es geht darum, sich der Kultur und der Situation in Europa anzupassen.

Ein kleiner Teil hat Probleme damit, andere schaffen es. Ich denke, viele Menschen realisieren nicht, dass sie an ihrer psychischen Gesundheit leiden, ehe es zu einem wirklichen Problem wird. Man mag hier und da Probleme haben, eine depressive Phase durchmachen, kämpft sich aber durch – schafft es dann aber nicht, weiterzukämpfen, und findet sich am Boden wieder. Dann suchen Spieler nach Hilfe, anstatt dies schon früher zu tun. Ich glaube, viele von uns befinden sich mal in einer solchen Situation …