NBA Season 2023/2024 Breakdown

Shortened NBA Season 2023/2024 Breakdown. Kein Powerranking. Kein Deep Dive. Keine Preview. Kein CBA Kontext in Richtung Tradedeadline. Kein Tier Ranking.

Wir empfehlen hierfür die Preview vom Got Nexxt Magazine oder auch die ausführlichen Podcasts vom JTNBA Team.

Dies hier ist nur ein grober Überflug aus der Vogelperspektive, um aus unserer Sicht den sportlichen Status Quo „greifbar“ zu machen oder zum nachdenken anzuregen. That’s all.


Atlanta Hawks:

Verbessert. Der Collins Trade hat geholfen auch wenn ich nicht ganz beim Gedanken mitgehe, dass der letzte Saisonverlauf überwiegend an Collins lag. Mit Bey, einem hoffentlich fitten Bogdanovic, Jalen Johnson, Griffin und Bufkin interessante neue Perspektiven im Roster bzw. den eingeschlagenen Weg der letzten Saison aufgreifend.

Der Wechsel im Coaching dürfte ebenso beitragen zu einer besseren Saison. Murray zu einem erstaunlich guten Contract gehalten. Aber in dem sehe ich tendenziell auch sehr viel als Spieler, daher etwas biased.

Trae hingegen betrachte ich recht zwiegespalten. Einerseits ist Trae bei weitem nicht, der Sniper für den er oft gehalten oder auch „vermarktet“ wird. Die Splits sahen vor allem letzte Saison nicht gut aus (außer FT). Frage ist nur woran das lag. Spacing ist das Stichwort bzw. war es gegnerischen Teamdefs oft zu leicht Trae als Perimeter Gefahr prominent zu adressieren. Das dürfte besser werden durch einige „neue“ Ausrichtungen. Bey, Bogdanovic etc. Defensiv ist bei Trae natürlich (zumindest bisher) Hopfen und Malz verloren.

Dann haben wir aber noch den Playoff Trae. Und der zeigt schon Glimpses eines Franchiseplayers, der zu mehr führen kann und heraussticht. Bin da hin und hergerissen. Er hat da schon ein Killerinstinkt in gewissen Momenten gezeigt. Atlanta wird sicher in die Playoffs kommen. Aber wenn da mehr wachsen soll, muss Trae endlich auch mal Offball funktionieren. Grade weil man mit Murray den exzellenten Counterpart für hat.

Interessant:
Was passiert rund um den potentiellen Tradechip Capela? Wie entwickelt sich Okongwu weiter? Kann Atlanta da nochmal retoolen und wenn ja wie? Wie wird sich die Stimmung im Locker Room entwickeln da jetzt ja der (vermeintliche?) Punkt mit Collins aufgelöst ist? Wie sieht das defensive Scheme aus? Jalen Johnsons Entwicklung sehe ich schon seit letzter Saison sehr positiv und er könnte als Glue Guy sehr wichtig werden.


Boston Celtics:

Puh.. war für mich eins der am besten ausbalancierten Teams, der letzten Jahre. Mal von der Causa Tatum und Brown abgesehen. Den Porzingis Trade lese ich eher als den SMART Trade und war überhaupt kein Freund davon, dass man das Herz und die Seele des Teams aufgibt. Da eine Journey, die nicht zuende war, abbricht (und damit auch Drive rausnimmt?) für ein auf dem Papier sicherlich guten Fit mit Porzingis. Nur steht auf diesem Papier unter anderem auch Porzingis Knie. Und Horfords Alter. Und der Abgang eines anderen Knies. Dem von Robert Williams.

Ja. Jrue zu holen war ein exzellenter Move. Auch ein Stück weit Tiefe zu opfern für ein heftigeren Topload in eh kleineren Rotationen der Playoffs. Mit Pritchard und Hauser hat man für die Reg Season sicherlich auch gute Optionen in der Hinterhand die mal Load übernehmen können.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob man sich mittelfristig ein Gefallen getan hat. Jrue wird ein Contract erwarten. Tatum vor allem auch. Und man kann mit Hinblick auf Browns Contract kaum interne Argumente finden, warum da auch nur irgendwas teamfriendly sein könnte. Nicht mal im Ansatz.

Jrues Spiel könnte gut altern. Könnte ihn aber auch seiner größten Stärke, der POA sukzessive berauben. Und wie geht man dann in ca. 2 Jahren damit um? Bei der Big Men Rotation geht man für meine Begriffe hohes Risiko im Hinblick auf die Playoffs. Am Ende des Tages ist man wieder ein spielbaren Big Man Short im Gesamtkader.

Dieses und sehr wahrscheinlich auch nächstes Jahr, wird dieses Team überaus Spaß machen und extrem hohe Chancen haben auf eine Chip. Abzuwarten bleibt, ob man es wieder hinbekommen wird, eine so gallige Defense wie unter Udoka  zu spielen. Wenn dies gelingt und man offensiv Porzingis gut eingebaut bekommt, wird Boston neben Milwaukee das Team sein, was man unter keinen Umständen im Osten treffen will in den Playoffs.

In ca. 2 Jahren dürfte es aber ein großen Kater geben nach diesem Move.


Brooklyn Nets:


Oder auch.. wohin? Man hat innerhalb einer Dekade 2 Mal den gleichen Tscha, Tscha, Tscha Tanz aufgeführt. Ich war weder Freund der Rochade rund um Garnett und Pierce. Absehbar für maximal 1 Saison interessant. Noch und dort viel mehr Kritiker, was rund um KD, Kyrie und Harden versucht wurde. Ok.. es war nur, um ein wortwörtlichen Zeh breit daneben, für ein kleines Fenster. Muss man geben dieses Argument.

2 Mal ist man mit einem blauen Auge davon gekommen, hat viele junge Talente ansammeln können und sogar Picks konsolidiert.

Nur.. wieder steht man am Scheideweg, was man nun machen soll. Defensiv mag ich die Variationsbreite der möglichen Schemes sehr! Offensiv.. Nun gut. Nicht schlecht. Aber auch nicht wirklich erfolgsversprechend.

Nicht immer muss es aber direkt um Titel gehen. Ich würde dem Team wünschen einfach mal eine Saison zu wachsen. Claxton eine zweite durchgängige Season spielen sehen. Ben Simmons zumindest wieder halbwegs ordentlich spielerisch (und damit direkt verschiffen wo auch immer hin). Bridges nicht zu sehr Richtung offensivem Load abdriftet und dabei seine defensiven Benefits verliert. DFS und Cam wiederum ihr eigentlich vorhandenes, offensives Händchen neu entdecken. Wobei da letzte Saison schon gute Ansätze zu erkennen waren.

Play In oder Playoffs sollten machbar sein. Aber ich hoffe das dieses, zumindest mir sympathische, Team nicht direkt für den nächsten Alt Star Trade zerrupft wird, sondern intrinsisch wachsen darf. Ich mag einfach die Mischung an defensiven Wings. Und offensiv können die im richtigen System auch aufblühen.

Interessant:
Ben und Dinwiddie. Wahrscheinlich diejenigen, die man am ehesten flippen sollte in Trades. Bei Dinwiddie wünscht sich der BBall Romantiker in mir aber, dass er mal einfach bei „seinem“ Team jetzt bleiben darf und dort hilft etwas aufzubauen. Befürchte aber das man aus der Batterie an defensiv minded, aber auch offensiv brauchbaren Wings einiges wegschickt.. Frage ist nur für was und ob man zumindest dieses Mal nicht komplett Bananas geht und sich in eine neuerliche Bredouille bringt.


Charlotte Hornets:

Kraut. Und. Rüben. Selbst als großer MJ Bewunderer muss man festhalten. Auch wenn er da nicht alleine für verantwortlich war. Aber die Ownership verlief nicht gut. Zumindest aus sportlicher Sicht.

Mir leuchtet nicht ein, warum man den größten aller Draftfehler begeht und nach Need, anstatt Potential pickt im Draft. Ok.. Scoot vs Miller ist jetzt keine riesen Gap. Vermutlich. Und bei hyperathletischen Guards dürfen auch gern mal die Alarmglocken losgehen. Broadies Sturheit, Rose Knie, Morants Allüren. Es gibt da eine gewisse Tendenz und typische Fallen. Zumal ich ein Lamelo Ball als potentiell anstrengend vermute, wenn man ihm ein Scoot, gefühlt auch vor die Nase setzt. Allerdings wäre da unter Umständen großer Entertainment Faktor drin gewesen. Sowohl On als auch Off Court.

Ansonsten fällt einem kaum was ein zu diesem Team. Über Bridges möchte ich ungern überhaupt ein Wort verlieren. Karma regelt hoffentlich.

Dieses Team ist einfach weder Fisch noch Fleisch. Für jeden guten Move, sieht man ein zweifelhaften. Bei den Big Men besteht immerhin eine gewisse Perspektive. Melos und Haywards Availability sehe ich sehr kritisch. Vor allem sehe ich da große Probleme am Horizont, wie man sowas außerhalb von Rozier adressieren will. Der aber auch ein downphase Year hinter sich hat. Alles nicht so prickelnd.

Interessant:
Können Miller und PJ nebeneinander harmonieren? Das würde einige Probleme lösen und im Ansatz sowas wie ein mittelfristiges Fundament bilden können. Logischerweise betrifft dies auch die weitere Entwicklung eines Lamelo Balls. Wenn überhaupt wird dieses Team noch 1-2 Jahre brauchen.


Chicago Bulls:


Oh… meine Weakside sozusagen. Da muss ich mich bremsen, weil ich da nämlich seit 1992 Fan und damit extrem befangen bin. Ich muss aufpassen was ich sage, weil ich da nach einer wahnsinnig langen Dürrezeit einfach keine Geduld mehr habe. Gehen schnell die Pferde mit mir durch.

Bis heute ärger ich mich (ok gut konnte man damals so in der Form nicht wissen) Franz Wagner verpasst zu haben für ein C Switch der retrospektiv nicht den Durchbruch gab. WCJ’s oft fehlende Availability und der Fakt, dass ich Vucevic als Spieler sehr mag, reicht aber nicht aus um diesen „Verlust“ zu konsolidieren. Dafür sehe ich in Franz einfach viel zu viel Winning Basketball perspektivisch. Zumal Carter Jr. für meine Begriffe und paradoxerweise in Orlando zeigt was man im Grunde jetzt bräuchte.

Die (viel zu kurze) Phase mit dem POA Terror seitens Caruso und Ball, der (stillen) Leadership von Derozan und dem kurzen aufblühen von Lavine hatte nochmal Hoffnung geweckt. Davon übrig blieb ein junger Mensch, der auf dem besten Weg zum Sportinvaliden ist, ein Caruso der für meine Begriffe viel zu wenig Spielzeit bekommt, dem merkwürdig stagnierenden Ayo letztes Jahr und noch so vielen anderen Dingen die mich zum Haare raufen bringen. Wenn ich denn welche hätte.

Ich machs kurz:
Werden sich irgendwie ins Play In würgen. Evtl. unterschätze ich sie auch. Aber momentan ist das Beste der letzten Jahre, dass man nicht mehr Boylen an der Seitenlinie stehen sieht. Und das ist mir zu wenig.

Die Ownership.. ne besser nicht dieses Fass aufmachen. Man hat die Chance um Jimmy Butler verpennt. Franz verpennt. Rose nicht vor sich selbst geschützt. Einfach so oft, so viel verpennt. Sogar die Knicks bekommen aktuell ein besseren Build auf die Straße. Hart für ein Bullen zu sehen. Das Boston und Cleveland im gleichen Zeitraum seit 1998 diverse Male schon ein guten neuen Build hinbekommen haben… You see? I’m a fan. Da kommen auch mal die Rivalries hoch. Und lasst uns nicht von Miami anfangen seit 1998.

Ich bin sehr gespannt ob und wie die Bulls mal aus dieser Situation des (schon wieder) Schach Matts ausbrechen können. Gerne dürfen sie mich lügen strafen. Aber selbst wenn alles unglaublich gut geht, ist da nicht mehr drin als eine Runde in den Playoffs.

Prove me wrong. Bitte sogar. Und dann brecht es bitte einfach ab und baut neu auf. Und nein. Es liegt nicht am Coach in meinen Augen. Der ist halt nur wie das Roster. Mittelmaß.


Cleveland Cavaliers:

Ich mag das Team. Aber die letzten Playoffs haben mich etwas ratlos zurückgelassen. Im Grunde haben sie einfach alles, was man brauch. Personell und von den Skills. Auf Garland halte ich sehr große Stücke. Mobley und Allen sowieso. Aber dann kamen die letzten beiden Jahre in der Postseason. Und manchmal frage ich mich, ob da im Hintergrund MEHR Potential, oder doch MEHR fehlender „Spirit“ und „Härte“ mitschwingt.

Mitchell ist ein toller Spieler und in meinen Augen auch oft underrated. Irgendwas sagt mir aber, dass er sich da nicht restlos glücklich sieht in Cleveland. Ob das dann direkt Richtung NY zeigen muss, ist aber für mich erstmal nur eine Vermutung. Evtl. sollte man tatsächlich schauen, ob man nicht besser aufgestellt ist, da was zu verändern. Andererseits.. Spida hat definitiv keinen fehlenden Spirit in der Postseason. Aber wie ist der spielerische fit?

Ich bin wirklich etwas ratlos warum man die PS nicht auf die Straße bringen konnte bisher, aber vermute das Strus und Niang wirklich gute Ansätze sind, um da die kleinen aber entscheidenden Feinheiten zu setzen.

Gäbe es da nicht Boston, Milwaukee und den dauerhaften X Faktor Miami in den Playoffs würde ich (wieder mal) Cleveland als durchaus aussichtsreich sehen im Osten. Bin mir aber auch „sicher“, dass es dieses Jahr (noch) nicht für ganz große Dinge reichen wird.


Dallas Mavericks:

Ach Luka. Würdest du nur halb so viel Passion in deine Fitness setzen wie in Diskussionen mit Refs.

Momentan trau ich Dallas trotz guter Offseason nicht über den Weg. Da wurden sinnvolle Verstärkungen gesucht und auch gefunden. Auf dem Papier. Und ja man darf Preseason nicht überbewerten. Aber was dann da zu sehen war.. Naja.

Kyrie ist die große Unbekannte in meinen Augen und der Kyrie der letzten Jahre gibt mir nicht das Gefühl, dass ein Kyrie der jetzt sein Contract bekommen hat, eine gute Idee ist als Teil eines Rosters. Andererseits sind seine Skills unbestreitbar. Wenn er denn will.

Kidd als Coach… uh da muss ich mich zurückhalten. Sagen wir mal so. Ich denke da gibt es andere Coaches da draußen, die mehr rausholen können. Vor allem defensiv.

Luka ist für mich der Spieler mit dem größten Ceiling momentan. Ich hoffe einfach, dass er irgendwann noch mehr Blut darin leckt herausfinden zu WOLLEN, wie gut er NOCH werden kann. Dann kann er fast alleine dafür sorgen, dass so einige Mängel dieses Teams verdeckt werden. Ob das aber mal reichen wird ihn zu halten? Bin ich mir unsicher.

(Gute) Playoffs bis kompletten Meltdown des ganzen Projekts. In Dallas ist zumindest alles möglich. Sagen wir mal so.


Denver Nuggets:

Oder auch.. wer trinken kann, kann auch arbeiten am nächsten Tag. Da steht eine verkaterte Saison an. Bruce Brown war sehr viel wichtiger fürs Balancing des Teams, als man auf den ersten Blick denken könnte. Jeff Green mit Abstrichen ebenfalls.

Man hat gute junge Spieler in der Pipeline mit Watson und Braun. Strawther mit einer guten Preseason. Aber ist eben nur Preseason. Der (relevante) Core ist intakt. Es hängt alles daran ob Jokic und Spieler wie Porter jr., Gordon, Murray wieder eine Ernsthaftigkeit an den Tag legen können. Ohne dabei den Juice im Spielstil zu verlieren. Bei KCP mach ich mir da wenig Sorgen im übrigen.

Man darf nicht vergessen, dass die Journey dieses Teams in der Bubble begann, mit einem überraschend fitten und ernsthaften Joker. Im Grunde wurde seit dieser Phase mit hohem Fokus und nur unterbrochen durch eine schwere Murray Injury an allem gefeilt. Bis hin zum völlig verdienten Titel nun.

Murrays Killerinstinkt in den Playoffs, Jokics Abgeklärtheit und der Fakt, dass man MPJ wieder halbwegs hinbekommen hat (wenn auch sein Ceiling nicht so hoch ist wie man mal kurz annahm) deutet aber darauf hin, dass eine gewisse Resilienz in Denver zu vermuten ist.

Wenn man den Weg weiter geht und diesen Chip Kater bekämpft bekommt..Kann ein Run bis in die Finals gelingen. Trotz des Blutbades in den Western Playoffs.


Detroit Pistons:

Das Schienbein der letzten Saison. Ich spiele in vielen Fantasy Basketball Ligen und hatte letztes Jahr durch dieses Schienbein in 16 Teams richtig Alarmstimmung. Und dann schaut man auch mal genauer hin was danach beim echten Detroit Team passiert.

Cade hat für meine Begriffe ein hohes Potential. Aber ich weiß nicht ob er am richtigen Platz ist. Detroit hätte letztes Jahr nutzen können, um für ein fitten Cade alles vorzubereiten. Nur.. man tat im Grunde das Gegenteil. Eine wilde Ansammlung an Bigs, wenig Shooting (und nein Joe Harris lese ich anders. Das wurde nicht gemacht um etwas zu beheben, sondern um einfach weitere Deals einzuleiten … nur .. wohin ?) und auch wenig Anzeichen, um aus den recht guten Saisons von Hayes und Ivey weitere Umbauten in Gang zu setzen. Wieso will man partout an allen festhalten?

Ausar Thompson scheint viel versprechend zu sein. Aber du verstärkst so nur das, was eh schon schwierig ist.. es ist einfach alles pickepacke voll im (nicht vorhandenen) Spacing und das Potential eines Cade Cunningham hebst du so nicht. Und darauf müsste das Hauptaugenmerk liegen. Zumal dies auch ein Gamble ist, in Punkto Gesundheit. Cade ist nicht un-physisch. Aber bei weitem kein Freak Train wie Lebron oder Giannis, der sowas gut handhaben kann. Bisher zumindest.

Ich verstehe dieses Team nicht. Anstatt es seinem potentiellen Franchiseplayer LEICHTER zu machen, passieren genau GEGENTEILIGE Steps. Evtl. kommen da noch größere Anpassungen und manchmal muss man eben erst eine „Ursuppe“ an Roster zusammenbekommen, aus der man dann etwas entstehen lässt. Und klar.. grade für zb. ein Hayes muss man auch erstmal jemand finden, der dir ein relevantes Piece zum umsteuern gibt.

Ich bin wirklich gespannt was da passiert in Zukunft. Monty Williams halte ich zwar für ein exzellenten Coach. Aber das Roster muss sich wandeln. Und der Stewart Contract lässt mich daran zweifeln ob die Franchise die größte Baustelle erkannt hat. 

Ganz klar nichts mit den Playoffs zu tun oder wenn überhaupt nur borderline Play In Team.


Golden State Warriors:

Man darf ein alten Champ niemals abschreiben. Im Grunde müsste eigentlich die Messe gelesen sein. Die Big Three wird älter und älter. Perplex: Curry ist derjenige der etwas bulliger und resilienter wird mit der Zeit. Das er gut altern wird bei dem Skillset war klar. Aber mich erstaunt schon das genaue Outcome. Und das er weit besser altert als Green und Klay.

Klays letzte Playoffs waren wirklich nicht ermutigend. Über Pooles Effizienz muss man nicht sprechen aber er hatte ein gewissen kontextuellen Value in diesem Teamgefüge. Das sich die Wege trennen MÜSSEN war in der Sekunde klar, als ich den Punch von Green sah. Nur sehr, sehr selten überlebt ein Locker Room so ein Outburst. Schon gar nicht heutzutage. Das war auch schon zu MJ’s Zeiten so und wahrscheinlich nur möglich, weil es damals weder Social Media gab, MJ der klare Leitbulle und Kerr sehr nachsichtig war. Stichwort Punch in Richtung Kerr.

Auch die Verpflichtungen zur neuen Saison mit CP3 und dem Verlust von Donte sind nicht wirklich ermutigend. Der übliche Preseason Hype um Kumingas und Moodys „doch jetzt aber auch wirklich kommende Breakthrough“ ebenso. Wobei selbst ich als Kuminga Zweifler, da dieses Jahr wirklich was drin sehe.

Im Grunde ist alles angerichtet für ein endgültigen Ritt in Richtung Sonnenuntergang.

Nur.. Irgendwie dachte man das öfter schon. CP3 hat, obwohl er eher Value als eventueller Tradechip hat, auch noch eine Rechnung offen mit dem Thema Championship. Und ein Team in dem der geballte Oncourt IQ der beiden besten Playmaker ihrer Generation (neben Lebron) aufeinandertreffen, möchte ich ungern unterschätzen.

Ich weiß nicht warum. Aber irgendwas in meinem Bauchgefühl sagt mir das Golden State noch nicht fertig ist mit dem Thema Ringe für Steph und co.. Wenn.. ja wenn alle fit und locked sind. Klay nochmal ein „Comeback“ hinbekommen kann. Und dann doch mal ein Kuminga Breakout kommt.

Interessant:
Saric. Den Abgang von Bob Myers hingegen sehe ich kritisch langfristig. Der Mann hat für mich mit Curry und Kerr die „echte“ Big Three gebildet was die Warriors Culture angeht. Und die haben bei zb. Andrew Wiggins bewiesen, dass man genau diese, niemals unterschätzen darf.


Houston Rockets:

Letztes Jahr noch der weirdeste Kader der Liga neben Utah. Aber ich halte große Stücke auf Udoka. NICHT für Harden zu gehen ist schon mal ein guter Step gewesen.

Mit Sengun, Amen, Eason (!), Smith jr. und Whitmore eine ganze Batterie an Talenten. Green sehe ich mit gemischten Gefühlen aber von Comboguards bin ich auch kein großer Fan. Noch nie gewesen.

Wo wir beim Thema Comboguards sind: der beste Offseasonmove war der Abgang von Porter jr. Auch wenn die Umstände mehr als ekelig waren. Möchte nicht zu viele Worte drüber verlieren. Wie bei Miles Bridges.. Karma regelt das hoffentlich.

Die Signings von FVV und Brooks.. puh… puh…

Klar ich verstehe völlig was man damit beabsichtigt. Ein Leader und ein „Dawg“. Ok. Aber grade bei Brooks verstehe ich die Höhe des Contracts überhaupt GAR NICHT. Und bei VanVleet macht es zumindest Bauchschmerzen.

Die Mischung an Talenten und dem Coach aber ist durchaus interessant und könnte vielversprechend sein mittelfristig.

Interessant:
Wie wird man mit Ausfällen von FVV umgehen? Wird Jabari Smith jr. zeigen das nicht nur sein Floor hoch ist, sondern auch sein Ceiling? Wie wird sich Sengun defensiv weiterentwickeln? Gelingt es Udoka aus Brooks, Amen Thompson und Eason wieder so eine gallige Defense zu formen wie in Boston? Und wie geht man bei diesem Lineup mit dem Shooting um? Denn das dürfte grausam werden.


Indiana Pacers:

In Obi we trust? Die Pacers sind ein Stück weit Dark Horse dieses Jahr. Ich sehe sehr viel in einem two PG Lineup aus Hali und Nembhard. Da kann man mit Bruce Brown und TJ extrem viel auf der 3 ergänzend herumspielen in Richtung der Small Forwards. Theoretisch kann man da mit Mathurin, sogar auch Hali, Nembhard und eben Brown hoch variabel spielen während TJ dir den PG Spot anytime gut besetzt.

Dann sind da noch Buddy Hield und Turner die (wenn mal durchgehend fit) gewisse Benefits mitbringen, die man in Kombination nicht so häufig hat in der Liga.

Ich bin mir aber unsicher ob Carlisle (auch wenn ich ihn für einen der Top 10 Coaches halte) final der richtige Coach ist, um daraus eine ausgewogene Truppe zu machen. Die vor allem auch defensiv gut funktioniert. Und dann ist da noch Obi Toppin.

Ich hoffe dies klingt nicht zu sehr nach Hatorade zum Frühstück. Aber ich sehe absolut nicht das, was andere darin sehen. Nicht ganz so schlimm.. Ich kann mir eine Welt vorstellen in der Toppin durchaus sein Teil zu Winning Ball beitragen kann. Aber ich sehe auch eine Welt wo er vom Rookie Walker verdrängt werden kann. Mir hat Obi in NY einfach zu selten was nachweisen können. Kann auch Bias sein von mir, weil mir der Spielstil zu wenig Facetten mitbringt.

Dennoch ein spannendes Team overall. Hoffe es wird nicht wieder getankt zum letzten Saisondrittel. Aber in Anbetracht des Small Marktes auch nicht auszuschließen, sollte das Play In wider erwarten doch außer Reichweite gelangen.


Los Angeles Clippers:

Nichts neues. Wenn… PG. Wenn.. Kawhi.. WENN .. ja wenn.

Ich war anfangs echt angetan von der IDEE der Clippers. Ich liebe Defense. Nur.. mal abgesehen von all den Verletzungen, hat sich das zb. nie so recht gezeigt defensiv. Auch offensiv waren sich Kawhi und PG zu ähnlich. Kein Two Man Game wie zb. Joker und Murray. Eine Possession du. Die andere ich. Umgedreht. Und von vorne.

Ty Lue (auf den ich eigentlich viel halte) wirkt merkwürdig „abwesend“. Und das auch seit längerem. Dann die Fragen warum zb. ein Covington so wenig eingesetzt wurde letztes Jahr. Und manche Rotationen so aussahen, wie sie aussahen.

Irgendwie sehr unrund wirkt es alles. Flickenteppich an Ideen. Wieder das Ding. Idee. Mehr Idee als Umsetzung.

Wieso wird ein Terance Mann hochstilisiert, während man vorher ein SGA übersehen hat? Ok klar damals musste man handeln um Kawhi und PG zu bekommen. Aber wieso wird bei Mann (einem ordentlichen, aber nicht außerordentlichen Talent) so auf Stur geschaltet wenn es um Trades geht?

Eine riesen Enigma dieses Team. Wenn da alle fit und locked in sind, kann das Team richtig ekelig werden als Gegner. Und ich würde das nur all zu gerne, mal wenigstens für einen Run sehen.

Aber.. wenn ich ehrlich bin glaub ich es bleibt bei einer Idee. Wenn Jerry West nochmal was aus dem Hut zaubern will als Berater… Es ist langsam an der Zeit.


Los Angeles Lakers:

Eitelkeit ist gefährlich. „LeGM“ wollte mit Westbrook was beweisen. Und das hat einfach mal 2 mögliche Titelruns gekostet. Nein man kann Westbrook nicht ändern. Man muss ihn mit all den Limitierungen (aber auch Benefits) nehmen wie er ist und einzusetzen wissen. Nachtrag zu den Clippers: Die wissen es.

Ich bin nicht immer überzeugt gewesen von James. Da gabs einige Dinge, wo ich des öfteren mal schwer atmen musste. Achtung jetzt wirds doppelt Meta: *hust* Not one, not two, not three *hust* (gute Besserung an Wade an der Stelle…hoffe die Erkältung hat sich mittlerweile gelegt…)

Aber. Ich hab dem Mann (auch wenn er mit die treibende Kraft hinter dem Westbrook Fiasko war) von reinem Basketballer Herzen gewünscht, dass er noch eine Chance bekommt. Das hat er sich verdient.

Er hat uns allen nämlich sehr viel gegeben. Die 4:3 Chip mit Cleveland. Der wahrscheinlich beeindruckendste und bedeutungsschwangerste Titel der NBA Geschichte. Diese unglaubliche Longevity. Das ist was Historisches, vor dem man Respekt haben muss, wenn man diesen Sport liebt.

Ja er hat nachgelassen und ja er ist von AD abhängig. Aber nein.. er gehört noch nicht zum alten Eisen. Mag sein das Lebron alleine nicht mehr reicht, um eine Playoff Serie oder auch 3 bis 4 Spiele hintereinander zu dominieren (Gruß nach „Lebronto“) aber ich sehe da noch 1-2 Runs in diesem Mann und diesem Kader. Lakers haben seit der letzten Deadline sehr viel richtig und nur wenig falsch gemacht.

Schröder konnte man leider aus CBA Reasons unmöglich halten, dafür aber (ebenfalls aus CBA Reasons) bei Reaves ein unglaublich günstigen Contract abschließen, wenn man an Reaves Impact und Leistung der letzten 8 Monate denkt.

Am Ende des Tages wird sehr viel an AD hängen. Seiner Physis. Availability. Ob er als C spielt. Und das macht es mir dann leider schwer daran zu glauben, dass Lebron sein verdientes letztes Rodeo mit Happy End bekommt. Trotz des Shootings im Kader. Trotz der passenden Roleplayer. Trotz all der großen und kleinen Weichenstellungen.

Interessant: Wann merkt Wood, dass er um sein Verbleib in der Liga spielt? Kann er sich ändern? Und was bekommt man für Dlo?


Memphis Grizzlies:

Es gab mal diesen bulligen, defensiv galligen Shooter mit hervorragendem Blick fürs Spiel. Als ich Desmond Bane am College sah, wusste ich das dieser Junge special ist. Hängt sicherlich auch damit zusammen, dass ich diese Art zu spielen einfach mag. Als er dann zu Memphis gedraftet wurde, habe ich alle um mich herum wild gemacht was dieses Team anging. Mir war klar das ist eine gradezu explosive Mischung. Der Core, der da war. Der Coach. Dieser Bane. Nach meiner Aufklärungsarbeit („nein.. er heißt nur so wie die Comicfigur“..) legten die Grizzlies los wie die Feuerwehr. Und wurden so zusammen mit Boston zu meinem Identifikationsteam in der Liga. (siehe oben Chicago.. was will man machen wenn das „eigene Team“..)

Nun das Problem. Morant entdeckte Instagram. Nur eben leider ohne dazugehörige persönliche Reife. Dafür aber noch „andere“ Dinge. Wie es da weiter geht.. Unklar. Solange sein Umfeld sich nicht ändert oder ER das Umfeld ändert, sehe ich da echte Probleme aufkommen. Dieser junge Mensch brauch langsam echt Hilfe denk ich. Momentan kann man ja nichts ausschließen an wilden und potentiell tragischen Ereignissen.

Brooks entdeckte, dass es eine reichlich dumme Idee ist, den (für mich nach MJ) besten Spieler aller Zeiten aufs Blut zu reizen.

Kommt noch dicker.. Adams muss die Saison aussetzen. Was für mich fast schwerer wiegt als Morants Sperre. Adams Role ist elementar wichtig, damit dort einzelne Mosaiksteine ein schlüssiges Bild ergeben. Für die Defense. Sogar für die Offense (Stichwort Rebounds). Für JJJ‘s Roaming in der Def. Für den Locker Room. Wo soll man bloß aufhören?

Ja mit Smart hat man ein gutes Piece dazubekommen (frage ist nur wie er mental drauf ist nach dem Boston Aus) aber mit Tyus Jones auch einen der besten Backup PG der Liga verloren.

Ich hab da ein ganz mulmiges Gefühl für dieses Jahr durch diesen Ausfall. Klar sind mit Williams, Aldama und Tillman mehr als gute „next man up“ Optionen vorhanden. Konchar und Kennard geben der ganzen Mischung noch eine weitere gute Variante mit. Und das Coaching ist für mich Top 5 in der Liga.

Was aber wenn ein Tillman oder Aldama ihre guten Leistungskurven nicht bestätigen? JJJ sich verletzt? Die Last im Playmaking nur auf Bane oder nur auf Smart liegen? Morant .. sein Handy in die Hand nimmt und … ja.. Morant Dinge tut? Der Ausfall von Clarke macht es nicht besser. Der Weggang von Brooks (so sehr man ihn zurecht kritisieren kann für die Offense und noch mehr für die Attitude) ist auch nicht ohne.

Es gibt eine Welt wo wir eine richtig schlechte Saison der Grizzlies sehen könnten. Andererseits haben sie bei Ausfällen schon immer auch ein anderes Gesicht aufsetzen können in der Vergangenheit. Nur da waren ein Melton, ein Jones und ein gesunder Adams an Bord. Adams Ausfall kann schnell mal 3-5 Spiele bedeuten, die man zusätzlich verliert und das in einem Jahr, wo sehr wenige Niederlagen, den Spread zum Totalfeld schnell von zb. Platz 4 auf zb. Platz 8 bedeuten kann. Andererseits kann jetzt auch die nächste Generation der Grizzlies zeigen, ob sie diese Situation annehmen und bewältigen können.


Miami Heat:

Jimmy heats the world. Was soll man zu diesem Team sagen? Im Grunde müssten sie jetzt ein downphase Year haben. Strus weg. Gabe Vincent weg. Butler wird nicht jünger. Bam offensiv leider immer noch nicht so dominant, wie ich es mir wünschen würde. Auch die Neuzugänge sind jetzt nicht berauschend. Ich hätte nur all zu gern dort Damian Lillard gesehen.

Ebenso wird man in diesem tiefen Osten nicht so einfach durch die Saison cruisen können. Das sehe ich nicht. Da muss man etwas mehr investieren. Und das wird Kraft rauben. Wir erinnern uns… Butler wird nicht jünger.

Also würde ich sagen:

Irgendwie kommt man ins Play In. Oder glatt in die Playoffs. Und in irgendeiner Serie werden wir sie alle nach den „logischen“ Gesetzen der Liga, als Underdog sehen. Und verwundert die Augen reiben was Spoelstra und Butler da schon wieder auf die Beine stellen. Es sei denn es geht gegen Boston / Milwaukee. Da hört selbst mein Jimmy Believer Modus auf. (was ich im April, Juni 2024 durchaus bereuen könnte rückblickend).


Milwaukee Bucks:

Icecold trigger. Nicht unbedingt direkt von Giannis. Aber von den Bucks. Giannis immer lautere Art nach Titelruns zu fordern hat schlußendlich Wirkung gezeigt. Und wie.

Das PnR zwischen ihm und Lillard wird defensiv so ziemlich das Unangenehmste sein seit Kobe und Shaq. Wie will man da was stoppen?

Andererseits sehe ich den Verlust von Jrue schwerwiegender, als den Benefit durch den Verbleib von Middleton. Auch wenn man den Deal (WENN man ihn macht) genau SO machen musste. Die Swaps. Pick. Jrue. Auch Allen ist noch ok. Im Grunde ist der Deal ok.. für das JETZT.

Allen bekommt man evtl. halbwegs ersetzt, auch wenn (und das muss man sagen, obwohl ich seine Collegezeit samt all der unfairen Outbursts noch im Hinterkopf habe) man sein Impact evtl. unterschätzt. Mit Beasley hat man in der Theorie den idealen Nachfolger. Wenn er denn mal endlich sein Potential abruft.

Crowder und Payne sind good to go, auch wenn nicht mehr ganz auf dem Level früherer Jahre. Pat und Middleton bringen nach wie vor ein super „Fit“ mit ins Konzept. Hoffen wir nur, sie bleiben das auch selber. Nämlich fit genug. Portis und Lopez sind nach wie vor das Rückgrat im Frontcourt als Ergänzung. Alles also wie geschaffen ja?

Nein. Klar werden sie einer DER Top Favoriten sein. Top 4 der Liga minimum. Aber mir wird zu oft weggewischt was Jrue für die Defense mit einbrachte.

Wer mal selber gespielt hat, weiß das ein Roaming wie von Giannis, samt der Drop Coverage mit Lopez, von einer Sache profitiert. Den kleinen Sekunden und teilweise Milisekunden die ein guter Point of Attack Defender (und da ist Jrue für mich noch immer die Nummer 1 der Liga) diesen beiden Jungs teilweise verschafft hat. Um genau diese Stärken noch ein Tick besser aufs Parkett zu bringen. Wir reden hier von Championship Aspiration. Und da zählen tatsächlich diese Milimeter und Nuancen. In der regular Season ist das alles kein Problem. Selbst in den Playoffs. Aber was ist mit Boston? Denver? Dem offensiven Großkaliber aus Phoenix?

Mir ist es manchmal zu vorschnell zu sagen „klar wird das die Bucks Defense irgendwie auffangen können. Look at their Trackrecord!“. Das mag alles sein aber zumindest ein Faktor, eben genau jener Defense ist nicht mehr da. Also wäre ich da zumindest erstmal verhalten optimistisch, anstatt das per se vom Tisch zu wischen, als automatisch gegeben zu betrachten, dass die Bucks ihn defensiv auffangen werden. Das muss man erstmal abwarten in meinen Augen.

Wie würde eine Serie gegen Boston aussehen? Jrue und Dame hatten ja schon mal ein Tango in den Playoffs.

Klar ist. Es ist MUST WATCH TV! Unklar ist wie Dame in der Defensive mit allem umgeht. Evtl. ist man da auch ein bisschen zu voreingenommen was seine Optionen angeht. Ich bin sehr gespannt. Es werden tolle 2 Jahre in Milwaukee.

Aber dann sehe ich ein richtig fiesen Kater aufkommen. Aber das ist eine Sache für wann anders und nicht hier.


Minnesota Timberwolves:


Kat is back. Gut. Aber was ändert sich nun?

Im Grunde ist man immer noch davon abhängig, dass sich Gobert anders verhält in der Offense. Da gab es in der Preseason tatsächlich interessante Glimpses was seine Screens angeht. Er steht nicht mehr nur noch komplett im Weg rum und macht die Lanes dicht. Fortschritt.

Kat wiederum wird entscheiden, wie es in der Defense vorwärts geht. Er muss da endlich Mittel und Wege finden seinen Teil beizutragen. Zumal Gobert in den Playoffs naturgemäß teilweise schwer spielbar sein wird.

Ich hab aber großes Vertrauen in Conley, Milton als Backup und auch Anthony Edwards. Bisher konnte Ant aus jeder Offseason mit einer neuen Facette im Game auftauchen.

Am meisten Sorgen macht die Defense, aber ich bin der Meinung man konnte letzte Saison einige Ansätze für ein gewissen Biss entdecken. Insofern man sich nicht wieder selber die Hand bricht deswegen. Gruß an Mcdaniels.

Es wird sich an dem Spielverständnis und der Kompromissbereitschaft von Gobert und Towns entscheiden. Das wiederum lässt mich im blutigsten Westen seit Jahren mit einem flauen Gefühl im Magen zurück.


New Orleans Pelicans:

Wenn ein personifizierter Momentum Swing ein Team sein könnte, dann sind es die Pelicans. Da ist provokant gesagt von Lottery bis most dangerous Dark Horse alles möglich. Ich mag das Team. Ich mag die Mischung. Ich mag was man mal sehen konnte. Was ich aber noch viel mehr mag als das alles…

Availability. Best Ability is Availability. Und da dort alles, aber auch wirklich (fast) alles von Zion abhängt. Bin ich kein Believer. Das man einem Profi Sportler nach 4 Jahren endlich erklärt bekommen hat, das man sich anders ernähren sollte… Ohne Worte.

Ich lass mich gern eines Besseren belehren. Aber ich glaube an nicht mehr, als eine Play In Teilnahme und die wird ohne Zion stattfinden befürchte ich. Schade.


New York Knicks:

Jalen Brunson! Schon zu Dallas Zeiten, zusammen mit Desmond Bane einer meiner Lieblingsspieler in der Liga. NY wird eine gute Reg Season spielen. Ich halte den Floor nach wie vor, für sehr hoch dort. Das Team ist unverändert in den relevanten Rosterslots. Mit DiVincenzo hat man ein sehr wichtiges Piece hinzubekommen können.

Problem 1:
Wenn dein Franchiseplayer 1B Randle heißt, hast du, zumindest bislang, ein Problem in der Postseason.

Problem 2:
Barretts Shooting.

Problem 3:
Auf Dauer kann ein undersized PG nicht deine Option 1 sein. Das geht nicht ewig gut.

Die Knicks haben ein Ceiling Problem und die Frage wird sein, wann und wie man das adressieren wird. Und zu welchem Preis. Aus dem ganzen Unterbau von Barrett, Quickley, Grimes, Robinson, Hart sollte man besser so viel wie möglich halten, wenn man über Trades gehen sollte. Ansonsten wird es schnell dünn. Oder.. Julius Randle entdeckt ein Playoffmode in sich. Aber daran hege ich Zweifel.


Oklahoma City Thunder:


Release the Kraken! Presti hat mit der „ich hab genug Arme für alle Picks dieser Liga“ Kraken Mentalität ein ungemein spannendes Projekt geschaffen.

Die Pieces sind alle irgendwo da. Auch wenn man ab und zu bei solch unkonventionellen Picks wie Holmgren und Pokusevski doch ein bisschen skeptisch sein durfte. Holmgren hingegen scheint sich als der Jackpot zu entpuppen, den man neben SGA brauch. Nur mit soliden Jungs wie Dort oder auch Entdeckungen wie Giddey und Jalen Williams wird es auf Dauer nicht nach ganz oben gehen können.

Ich bin privat nicht unbedingt Fan dieses Teams. Aus rein Basketballer Ästheten Sicht. Aber man kann nicht leugnen, dass hier das interessanteste, der jüngeren Teams wartet. Und vielleicht erleben wir dieses Jahr auch die Geburtsstunde eines künftigen Contenders.

Interessant:
Wenn man sich früher manchmal fragen wollte, wohin hier dieser Weg gehen soll, so muss man jetzt feststellen:

Defensiv und Offensiv werden hier gegnerische Teams vor sehr ungewöhnliche Fragen gestellt. Als Coach wären die Thunder das Team, auf dass ich am wenigsten Bock hätte als Gegner. Wenn alle gesund und onpoint sind. Da kann es schnell richtig unangenehm werden. Respekt an Presti. Mastermind. Again. Man ist ein bulligen Stretch Big an der Seite von Holmgren entfernt, endgültig zu einem Matchup Nightmare zu werden. Zumindest was die Starting 5 angeht. Wie man dort die Contracts und Deals in Zukunft angeht wird auch sehr spannend. Im Grunde ist alles vorbereitet für ein künftigen Contender in einigen Jahren.


Orlando Magic:

Nehmen wir mal die Grizzlies außen vor als schon eher etablierte Größe, ist hier das zweitinteressanteste jüngere Team der Liga zu finden. Nicht unbedingt nur wegen der Spieler als isolierte Einzelpieces. Da gibts Teams die sind way more stacked in meinen Augen.

Aber was da intrinsisch heranwächst seit 1-2 Jahren imponiert sehr. Franz Wagner ist in meinen Augen da gradezu sinnbildlich, was den aktuellen „Magic Way“ angeht.

Interessant:
Ist Black evtl. die Lösung für ein Phantom PG Problem? Fultz und Anthony sind durchaus gut, meist solide, bis hin zu exzellent phasenweise. Aber irgendwie vertraut man nicht auf Dauer und restlos. Wie auch bei Fragen der Availability von Fultz und dem limitierten Ceiling von Anthony? Suggs ist nach wie vor mehr Versprechen als Erfüllung. Und was wird dieses Jahr mit Isaac?

Entscheidend wird sein ob WCJ fit bleibt. Die Wagner Brüder als Anführer (ja so sehe ich sie dort) Gehör finden. Und wie das Zusammenspiel mit Banchero funktioniert. Im Grunde erklärt sich manche Leistung der letzten Saison kaum mit logischen Mitteln oder der Betrachtung der einzelnen Spieler. Hoffentlich geht die tolle Entwicklung dort weiter so.

Philadelphia 76ers:

Man möge mir verzeihen. Aber ich hab kaum Lust über dieses Team zu reden. Harden macht Harden Dinge. Hoch 2 dieses Mal.

Embiid hat sich zwar weiter entwickelt als Mann und imponiert mir mit seinem Willen. Was aber auch dazu führte ein MVP Titel gradezu vor dem Bundesgerichtshof einzuklagen. Anstrengend. Gefährlicher ist aber, dass er in den Playoffs nun wiederholt durch Injuries hindurchspielte. Das geht nicht mehr lange gut wenn er so weiter macht.

Diese Saison wird massiv von Maxey abhängen. Einem Spieler, der einfach kein Rhythmus Wechsel kennt. Und von Harden bzw. vor allem von der Frage WANN und WOFÜR er geht.

Den Reed Hype kann ich wenig nachvollziehen und wenn nur aus der Perspektive heraus, dass Nurse ihm Minuten geben wird. Nur.. was passiert wenn Reed nicht bestätigen kann, das dies eine gute Idee ist? Wo genau sind die neuen Impulse im Vergleich zur Vorsaison? Ich mag Nurse aber mir fehlt da ein bisschen der Glaube das er „alleine“ reichen wird. Und nein Doc Rivers hat zwar absolut gewisse Mängel als Coach. Nur er war eben nicht alleine das Problem.


Phoenix Suns:


Der beste Spieler der letzten Playoffs. War (und so sehr ich sein Stil mag) nicht Jokic für mich. Sondern Booker. Was der Mann da veranstaltet hat. Meine Güte. Eine Dynamik und Präzision, die SO schon lange nicht mehr zu sehen war. Der war ein wandelndes Problem auf 2 Beinen für die Gegner.

Ich bin mir aber sehr, sehr unschlüssig, wie ich es finden soll, dass vom Finals Team kaum (ja,. außer Booker halt) mehr was übrig ist. Mikal Bridges ist ein sehr wichtiger Spieler gewesen für die Balance. Das Tandem zwischen ihm und Cam ebenfalls. Bei Ayton hatte ich immer die (ja ich weiß bisweilen irrationale) Hoffnung, dass er diesen Playoff Ayton von damals nochmal rausholen kann.

Ich bin kein Fan von den letzten KD und Beal Jahren. Das kommt erschwerend hinzu. Und ich bin es leid auf KD, Super Duper Hyper Offensive Teams reinzufallen, während seine Krankenakte dicker und dicker wird. Beals Availability ist das nächste Thema. Nurkic macht es auch nicht leichter. Wie soll der Mann noch jemand decken? Wenigstens mehr als 50 Spiele absolvieren? Von seinem Playoff Fit ganz zu schweigen.

Allerdings und das muss man einfach eingestehen, ist das aktuelle Team eine offensive Macht. Wenn es gelingt aus dem recht wilden Mix von Roleplayern (Wichtig: Okogie noch da, auch wichtig: Craig aus mir unerfindlichen Gründen ziehen lassen) einen Unterbau zu formen, der vor allem auch defensiv klickt. Offensiv die wenigen Spots bedient, die überhaupt noch bedient werden müssen. Gordon, Allen, Eubanks sind hier explizit zu nennen. Und damit hört es nicht auf. Auch Dark Horses wie Watanabe, Bol, Metu und Diop sind spannend. Wenn man hieraus etwas formen kann sind die Suns mit Denver, Boston und den Bucks im Kreis der TOP Favoriten.

Einzig das Playmaking (wobei in Frage zu stellen ist ob man das braucht bei diesen offensiven Overlords) macht Sorgen.

Neben Milwaukee, Denver und Boston die größte Gefahr der Playoffs, insofern bei Golden State nicht alles klickt oder AD ein Career Jahr hinlegt und den Lakers ein Momentum verschafft.


Portland Trail Blazers:

Geschmäckle. Einerseits haben sie volles Recht gehabt in der Causa Dame so zu handeln, wie sie es getan haben. Andererseits kann man nach so vielen Jahren auch Kompromisse suchen. Ich glaub Dame ist recht happy in Milwaukee. Also kann man nur gratulieren:

DAS was man aus Dame herausbekommen hat, ist schlußendlich ein mehr als ordentlicher Return gewesen. Um es mal diplomatisch auszudrücken. Wenn man Ayton plus Picks und was auch immer man für Brogdon und Williams bekommt, addiert zum bereits vorhandenen Spielermaterial unter 24. Da kann man fast 2 Teams draus bauen perspektivisch. Und da ist ein Return für Grant nicht mal eingerechnet.

Dieses Team wird erstmal nur Spaß machen. Höhere Ziele und sei es nur borderline Play In sehe ich da nicht. Dafür ist viel zu viel Unklarheit in der Hierarchie und im spielerischen Balancing. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir in 2 Jahren über diesen Zeitpunkt als Geburtsstunde eines mindestens gehobenem Mittelmaß Teams sprechen. Und dann gibt’s ja noch die Picks der Bucks, wenn zb. ein Scoot mitten in der Prime ist. Vielleicht wiederholt sich Geschichte dann und hoffen wir mal die Blazers, wissen dann ihrem Franchise PG eher ein Contender bauen zu können, als es ihnen bei Dame gelang. Ressourcen sind genug da.


Sacramento Kings:

One Way to nicht ganz Paradise.

Die (zumindest offensiv) spektakulärste Truppe des letzten Jahres wird auf genau (nur) diesem Wege weitergehen. Das wird immer noch für eine gute Reg Season reichen aber in den Playoffs (trotz erstaunlich intensiver Spiele gegen die Warriors) ein eher schwer zu knackendes Problem für die Kings sein. Die Balance. One Way Teams sind immer begeisterungsfähig. Klar. Ob nun defensiv oder offensiv.

Aber sind eben auch one way Teams. Und meist knallen die irgendwann gegen eine Mauer. Bis dahin wird dieses fast unveränderte Team Spaß machen. Aber mehr.. puh. Schwierig.

Interessant:
Wird Keegan Murray den nächsten Step hinbekommen und defensiv zumindest mal ETWAS ins Spiel der Kings reinbringen? Und wieso holt man Vezenkov nur um aktuell sehr irritierende Statements seitens Coaching Staff zu hören? Ob er denn überhaupt die Rotation knacken könne? Wenn es ein Spieler gibt, der im Grunde von seinen Anlagen, für zumindest gute 20 Minuten pro Spiel wie die Faust aufs Auge passen dürfte, dann er. Mal schauen ob man ihn damit „kitzeln“ wollte, mehr zu machen. Wobei ich ihn als ein Profi einschätze der sowas nicht braucht.


San Antonio Spurs:

Die Area 51 der Liga. Mit Papa Pop mittendrin.

Spannender, aber auch noch ungeschliffener Core. Meets… das Alien aus Frankreich. Ich hab 31 Jahre Basketball in den Knochen, Augen und im Hirn. Aber was Wemby da teilweise anstellt, ist wirklich nicht mehr von dieser Welt. Sowas hab ich seit Lebron James nicht mehr gesehen. Das ein „Weltbild“ so ins Wanken gerät. Ein Prototyp vor den Augen entsteht.

Ganz kurz:
Bitte bleib gesund. Bitte lass sich Sochan gut entwickeln. Vassell mal endlich sein Potential heben. Und Popovich irgendwie Gefallen dran finden, noch ein letztes Mal der Basketball Welt zu zeigen was (R)Evolution eines Spielstils bedeutet.

Da können nämlich die, durch die Mobleys, Holmgrens, Durants, unzähligen Toronto Wings dieser Welt, angeteasten Skills und Spielweisen neu definiert und kultiviert werden.

Das letzte Mal als Pop bereits vorhandene Dinge der Basketball Evolution aufgriff, kam 2013 und 2014 der wahrscheinlich schönste und purste Basketball aller Zeiten heraus. Der nebenbei fast nicht aufzuhalten war. An beiden Enden des Courts wohlgemerkt! Und jetzt möge man sich vorstellen…, wenn ihm das in Verbindung mit diesem Außerirdischen gelingt.

Bitte. Einfach gesund bleiben. Beide. Ich will das sehen. Völlig egal wohin das führt dieses Jahr.


Toronto Raptors:


Oh man, was hab ich dieses Team mal gemocht. Und neben der Tatsache, dass mit Barnes und Siakam, zwei Mal der quasi gleiche Spieler(typ) alles blockiert in der Entwicklung… Man versteht immer nicht so ganz, warum da kein Winning Ball bei rumkommt.

Die Einzelteile sind vorhanden (seit Jahren) aber wenn man mal zb. an Orlando als Gegenpart denkt, passiert da kein intrinsisches Wachstum. VanVleet für nichts zu verlieren ist ein klarer Management Fail (auch wenn ich auf Ujiri eigentlich nichts kommen lasse) und stellt die Raptors vor große Probleme. Immerhin konnte man mit Schröder eine exzellente (und in meinen Augen sogar teamfriendly unterbezahlte) Personalie verpflichten. Nur..

Siakam und Barnes. Wie sollen da andere mit so vollen Lanes agieren? Wird Barnes weiterhin so stagnieren? Dick, Trent, OPJ und OG müssen sich im Shooting gut zeigen, sonst wird es sehr schnell, sehr komplex da offensiv gut auszusehen. Es ist wirklich eine schlechte Idee ein VanVleet zu verlieren wenn dein größtes Problem fehlendes Shooting ist.

Defensiv wird mir viel zu wenig aus dem vorhandenen Personal rausgeholt und ich vermute, dass der Locker Room nicht unbedingt super ist zwischen OG, Barnes und Siakam. Anders kann ich mir einfach nicht mehr ganz schlüssig erklären, wieso man das defensive Potential (Commitment?) nicht ganz heben kann. Zumindest geht da glaub ich mehr. Auch da. Schröder ist im Grunde die ideale Lösung für dieses Team.

Wohin es dieses Jahr geht? Für mich in etwa so ungreifbar und mit weitem Swing versehen wie die Pelicans. Nur mit niedrigerem Ceiling.


Utah Jazz:

Der Fiat Multipla der Liga. Ja ..das Auto mit „dieser“ Front. Googelt es gern.

Wo soll man da bloß anfangen.. offensive Schemes waren absolut erfrischend zum Start der Saison letztes Jahr. Das hat richtig Spaß gemacht. Dann kam Ainge und hat begriffen, dass er daraus zwangsweise ein Multipla machen muss. Ok in seiner Rolle verständlich. Er muss den Neuaufbau proaktiv gestalten.

Aber mir ist es ein Rätsel wie man Collins, Markannen, Sexton, THT, … ach wo soll man da bloß anfangen?

Belassen wir es dabei:
Lasst Keyonte George und Clarkson starten. Auch keine ideale Paarung. Aber Sexton und THT ist komplett random. Nein Markannen ist nicht zwingend ein guter Defender. Das ist nur Kessler der hinter ihm ist. Utah hat es irgendwie, mit diesen defensive Juggernaut Bigs. Nur ist dieser offensiv noch limitierter als Gobert. Aber ich mag Walker. Und oh boy liebe ich diese Rebs und Blocks im Fantasy Kontext.

Meine größte Hoffnung:
Der Coaching Staff. Möge er bitte nicht zu viel auf Ainge geben und da wieder eine Überraschung landen. Befürchte aber, es wird deutlich schwerere Kost dieses Jahr. Spätestens wenn Ainge wieder „zu Werke“ geht. Ach ja.. und die Picks. Bin gespannt was daraus wächst.


Washington Wizards:

Jesus ich merke grad die Schattenseiten dieses Business. Was .. , was soll man zu diesem Trümmertrupp denn sagen?

Also es wurde erfolgreich eine tolle Schaufenster Truppe aufgestellt. Da lässt sich bestimmt ein GM blenden und lässt was rüberwachsen für Einzelparts (und ich befürchte meine Bulls sind wieder ganz vorn dabei). Auch viele auslaufende Verträge die man gut dealen kann. Ein Lotterypick wird auch bei rumkommen.

Avdija wird viel und verzweifelt am Wing in Richtung Kuzma und Poole winken. Das wird eine lange Saison für dich Homie. Mein liebster und effizientester Backup PG Tyus Jones kommt hoffentlich wieder zu einem Team mit Ambitionen. Poole wird eine Quadrillion Würfe nehmen. Vermutlich ähnlich viele TO landen.

Kann ich langsam aufhören? Da bekommt man ja ein Trauma. Also das wird definitiv und GEWOLLT eine der schwächsten Truppen aller Zeiten, die aber auch.. so fair muss man sein.. hier und da offensiv zwar nicht effizient ist. Aber evtl ein paar Highlights abliefert? Zählt das?

Interessant:
Gafford als einzigen Big. Zählen wir Muscala mit? Hat Gafford eigentlich jemals mehr als 25 Minuten geaveraged? Und ich hab fast Lust eine Sidebet aufs Net-Rating zu machen. Ich glaub das wird alle Dimensionen sprengen bis zur Tradedeadline. Oder danach noch schlimmer werden? Wann sagt eigentlich mal jemand dem Wizards FO, dass sie ein Jahr zu spät für sowas kommen? Wemby, Scoot, Miller sind schon weg. Nun gut. Man wollte ja unbedingt um Beal… Ach komm.. Es muss auch solche Teams geben.



Playoff Pictures:
Westen:

Denver
Phoenix
Lakers
Kings
OKC
Memphis (post Adams injury und inklusive eines Morant… was auch immer da kommt)
(GSW)
XYZ

Play In Pool:
Dallas, Clippers, Pels, Minny, GSW,

Osten:
 
Bucks
Boston
Cavs
Atlanta
Knicks
Philly
(Miami)
XYZ

Play In Pool:
Alle anderen außer Wizards, Hornets und Pistons.
Indy, Miami, Orlando, Chicago, Brooklyn, Toronto.

Fazit:
Das quantitative und qualitative Niveau in der Liga wird immer dichter. Der Generationswechsel, der vor ca 4-5 Jahren eingeleitet wurde, schließt sich langsam ab und zeigt eine immer intensivere Liga. Man kann sagen wir brauchen so langsam mal eine Expansion. Rein sportlich macht das Sinn. Andererseits wird so auch das Intensitätslevel einer regular Season wieder höher. Im Westen kann dir jedes verlorene Spiel grade richtig weh tun hinten raus. Da würde eine Expansion wiederum kontraproduktiv sein.

Das neue CBA ist überraschend „kurzsichtig“ seitens Spieler geschloßen worden. Die (leider oft zu) dominanten Faktoren in Contract Negotiations via Touches, Stats, Usages und schlußendlich den daraus resultierenden Awards, Allstar und vor allem All NBA Team Nominees, werden immer umkämpfter sein in Zukunft. Viel zu viel Talent in der Liga. Angebot und Nachfrage. Die Teams bringen sich in gute Verhandlungspositionen via Second Apron Klausel.

Andererseits ist dies in Zeiten von Inflation, Rezession und dem immer größer werdenden Platzhirsch NFL auch irgendwo nachvollziehbar. TV Contracts der Zukunft sind mit Vorsicht zu genießen, wenn man an die aktuelle Entlassungswelle bei zb. ESPN denkt. Irgendwann kann man das Rad der ständigen Erhöhungen nicht unendlich weiter drehen.