Nach doppelter Verlängerung: Raptors erzwingen siebtes Spiel

Nach zwei Verlängerungen setzen sich die Toronto Raptors im sechsten Duell mit den Boston Celtics durch – um eine entscheidende siebte Partie um den Conference-Finals-Einzug zu erzwingen.

Mit -12 in der ersten Hälfte zurück. Mit -7 zu Beginn des vierten Viertels hinten. Mit -4 Anfang der zweiten Verlängerung im Rückstand. Und dennoch haben sich die Toronto Raptors in einem packenden sechsten Spiel gegen die Boston Celtics durchgesetzt: Mit 125:122 gewann der amtierende Champion nach zweifacher Verlängerung, um die Serie zum 3-3 auszugleichen und eine alles entscheidende siebte Partie um den Einzug in die Eastern Conference Finals zu erzwingen.  

Packend verlief vor allem die Schlussphase der zweiten Extrazeit: In sieben Angriffen in Folge punkteten beide Teams, Raptors-Forward OG Anunoby krönte diesen Lauf mit einem Dreier zur 118:117-Führung Torontos bei 57,5 Sekunden zu spielen.

Dann klaute Norman Powell dem sonst so starken Jayson Tatum den Ball und war im Gegenzug per And-One erfolgreich. Tatum verkürzte aus der Auszeit heraus, doch Kyle Lowry besorgte per Fadeaway-Jumper zum 123:119 bei 11,7 Sekunden auf der Uhr den Gamewinner.

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Lowry führte die Raptors mit 33 Punkten (6/10 3FG), acht Rebounds und sechs Assists an. Bei den Celtics punkteten Jaylen Brown (31 Pkt, 16 Reb) und Jayson Tatum (29 Pkt, 14 Reb, 9 Ast) am häufigsten. Marcus Smart (23 Pkt, 11 Reb, 10 Ast) erzielte ein Triple-Double, Daniel Theis verbuchte mit 18 Zählern einen neuen persönlichen Playoff-Bestwert.

Die entscheidende siebte Partie findet in der Nacht von Freitag auf Samstag um 3 Uhr (MESZ) statt.