Champions League: Bonn steht in den Playoffs

Die Telekom Baskets Bonn haben sich für die Playoffs der FIBA Basketball Champions League qualifiziert. Die Rheinländer drehen das Spiel gegen Dijon in der zweiten Hälfte.

So schwer sich die Telekom Baskets Bonn in der Basketball-Bundesliga auch tun, in der FIBA Basketball Champions League überzeugen die Rheinländer – und stehen zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte im Achtelfinale des Wettbewerbs. Durch einen 83:72-Heimerfolg über JDA Dijon sichern sich die Bonner das Weiterkommen.

Die Gastgeber drehten die Partie dabei in der zweiten Hälfte: Mit einem 9:0-Lauf eröffneten die Bonner das dritte Viertel, um sich die Führung zu holen. Nur neun Zähler gestatteten die Magentafarbenen in jenem Durchgang. Im vierten Spielabschnitt drehte Martin Breunig auf: Zehn Punkte erzielte der Center in den letzten 5:20 Minuten, um den Heimsieg und die Playoff-Qualifikation sicherzustellen.

Neben Breunig (13 Pkt, 5/6 FG, 5 Reb) überzeugten bei Bonn vor allem Yorman Polas Bartolo (22 Pkt, 9/11 FG, 7 Reb) und Ben Simons (16 Pkt, 4/5 3FG). In der Defensive gestatteten die Bonner Dijon eine Quote von nur 37,5 Prozent aus dem Feld.

Mit dem Erfolg haben sich die Bonner an die Tabellenspitze der Gruppe D gesetzt, ein Spieltag steht in der Vorrunde noch aus. Neben Dijon stehen auch Casademont Zaragoza um Robin Benzing und Besiktas Istanbul um Ismet Akpinar als Playoff-Teams fest.

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Bamberg verpasst Playoff-Qualifikation

Nach der Vorrundenphase wird Brose Bamberg hingegen ausscheiden. Das ist nach der 75:78-Auswärtsniederlage der Oberfranken bei Peristeri winmasters sicher.

Erneut präsentierten sich die Bamberger schwach in der Crunchtime: In den letzten drei Minuten gelang dem Team von Head Coach Roel Moors kein Treffer aus dem Feld, zudem netzte Assem Marei nur einen seiner vier Freiwürfe ein (insgesamt 1/8 FT). In den Schlusssekunden hatte Kam Taylor (19 Pkt, 8 Reb, 4 Ast) die Chance, die Partie auszugleichen, doch der Guard verfehlte seinen Dreier.