Bayern demoniert ASVEL nach Pokalschock

72 Stunden nach dem überraschenden Aus im BBL-Pokal meldet sich der FC Bayern München mit einem Kantersieg in der EuroLeague zurück. Mit 104:63 besiegte der deutsche Meister angeführt von Maodo Lo ASVEL Villeurbanne.

Von Beginn an dominierten die München den EuroLeague-Rückkehrer, der seine ersten beiden Spiele gewonnen hatte. Mit einem 9:0-Lauf starteten die Gastgeber in die Partie und blieben im gesamten ersten Viertel im Rhythmus. Maodo Lo erzielte dabei zehn der ersten 17 Bayernpunkte. An beiden Enden des Courts dominierten das BBL-Team die Franzosen und führte nach zehn Minuten mit 30:13.

Dominanter Start und brillianter Maodo Lo

Nach der Viertelpause fand ASVEL besser ins Spiel und verkürzte nach Distanztreffern auf 38:28. Die darauf folgende Auszeit von Dejan Radonjić zeigte allerdings Wirkung. 8 Punkte von Vladimir Lucic erhöhten den Abstand wieder, sodass sich Bayern bis zur Halbzeit auf 57:35 absetzte.

Auch die Halbzeitpause kühlte die Münchner Offensive nicht ab. Bis zum Ende des Viertels saß jeder Dreierversuch, den sie auf den ASVEL-Korb losließen. Neun Stück fanden dabei ihr Ziel. Jedes Mal wenn die Gäste etwas Hoffnung hatten, drehten die Bayern auf und erhöhten die Führung erneut. Nach drei Vierteln war das Spiel beim Stand von 85:51 schon gelaufen.

Drei Viertel perfekt aus der Distanz

Trotzdem gelang den Süddeutschen viertelübergreifend ein 17:0-Lauf bis zum 94:51. Dabei ging allerdings der erste Dreier daneben, am Ende lag die Quote aus der Distanz trotzdem bei beeindruckenden 83,3 Prozent (10/12). Auch den Rebound beherrschten die Gastgeber über die gesamte Partie, 36 Fehlwürfe sammelten sie ein, Villeurbanne nur 20. Diego Flaccadori sorgte mit einem Backdoor-Dunk für den hundertsten Punkt, der dann zum 104:63-Sieg mündete.

Maodo Lo, der bereits gegen Bonn fast im Alleingang für das zwischenzeitliche Bayern-Comeback gesorgt hatte, war mit 19 Punkten Mann des Abends. Alle vier Dreier des Guards fanden die Reuse und auch aus dem Zweierbereich gingen drei von vier Würfen rein. Mit Nihad Djedovic (14 Punkte), Vladimir Lucic (12), Paul Zipser (12) und Mathias Lessort (10) scorten vier weitere Bayern zweistellig. Beim Team von Präsident Tony Parker punktete Amine Noua (16) am erfolgreichsten.

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Beide Teams stehen nun bei einer Bilanz von 2-1. Für München folgt am kommenden Donnerstag das nächste EuroLeague-Heimspiel. Khimki Moskau kommt dann mit Bayerns ehemaligem Center Devin Booker in den Audi Dome. Stefan Jovic, ebenfalls letzte Saison noch im Bayern-Dress nun für die Russen aktiv, wird das Spiel aufgrund einer Verletzung nicht bestreiten. Auch die Moskauer haben zwei Spiele gewonnen und im Lokalderby bei CSKA Moskau am Donnerstag mit 99:86 die erste Saisonniederlage eingesteckt.