Niklas Kiel verlängert bis 2022 in Frankfurt

Die FRAPORT SKYLINERS und Niklas Kiel verlängern ihre Zusammenarbeit bis 2022. Der Forward besaß bereits ein Arbeitspapier bis zum Sommer 2020, nun wurde es vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. Dazu gibt es die Option, den Vertrag bis 2023 zu verlängern.

Ende März war es endlich so weit, dass Niklas Kiel nach gut zehn Monaten wieder auf das BBL-Parkett zurückkehrte. Im letztjährigen Playoff-Viertelfinale hatte sich der 21-Jährige eine Gehirnerschütterung zugezogen, die ihn außer Gefecht setzte. Es war die dritte Gehirnerschütterung in den letzten Spielzeiten. Bereits 2017/18 hatte er insgesamt nur zehn Partien absolvieren können.

Nach seinem Comeback gegen Vechta zeigte der 2,07m-Mann sein Talent. 4,8 Punkte und 4,1 Rebounds pro Spiel steuerte Kiel bei. In neun von elf Spielen startete der gebürtige Ostwestfale, der seit 2014 in der Mainmetropole zuhause ist.

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„Wie jeder junge Spieler hat er in einigen Bereichen noch Luft nach oben, aber er arbeitet konstant und hart daran in diesen Bereichen besser zu werden. Sein Comeback in der vergangenen Saison war sehr beeindruckend. Wir setzen dementsprechend große Hoffnungen darauf, dass er in der kommenden Saison daran anknüpfen kann“, sagt der neue Headcoach Sebastian Gleim zu seinem ehemaligen ProB-Schützling.

Große Worte kommen dagegen von Gunnar Wöbke, dem Geschäftsführer der Skyliners: „Unsere Aufgabe ist es in den nächsten zwei bis drei Jahren eine Mannschaft aufzubauen, die in der Saison 2021/22 die deutsche Meisterschaft gewinnen kann. Warum? Damit wir in den folgenden Jahren in der neuen Multifunktionsarena in der Euroleague spielen können. Grundvoraussetzung ist es daher, eine Basis von mindestens vier besser fünf Spielern aufzubauen, die dann gut genug sind, um mit deutschen Top-Spielern der anderen Mannschaften, wie z.B. Danilo Barthel mithalten zu können. Wer diese Basis nicht hat, kann nicht Meister werden. Niklas ist ein solches Talent und deswegen haben wir ihn nun auch für die nächsten drei Jahre weiterverpflichtet.“ [FRAPORT SKYLINERS]

Mit Richard Freudenberg, Aaron Kayser, Niklas Kiel, Leon Kratzer, Quantez Robertson, Armin Trtovac, Akeem Vargas und Marco Völler ist ein deutsches Grundgerüst für den Kader inklusive Identifkationsfigur Robertson bereits zusammen.