Ersatzgeschwächtes Berlin fertigt Bayern ab

Obwohl ALBA BERLIN auf vier Leistungsträger verzichten muss, fertigen die Albatrosse den FC Bayern München ab – und führen teilweise mit 21 Punkten Differenz.

Kein Luke Sikma, Peyton Siva, Niels Giffey und Marcus Eriksson auf dem Parkett. Kein Coach Aíto an der Seitenlinie. Und dennoch hat ALBA BERLIN das Top-Spiel gegen den FC Bayern München bestimmt. Beim 85:72-Heimsieg lagen die Albatrosse nie im Rückstand und führten teilweise mit 21 Zählern Differenz.

Die Berliner erspielten sich eine 18:12-Führung nach dem ersten Viertel, weil sie in der Halfcourt-Defense extrem stark verteidigten, Bayern keine Fastbreaks gestatteten, dafür aber selbst immer wieder in der Transition abschlossen. Im zweiten Durchgang fanden die Bayern ihren Offensivrhythmus – auch dank besserer Dreierquote als die Berliner. Die Albatrosse verfehlten in der ersten Hälfte jeden ihrer sieben Dreier.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Nach der Pause trafen die Berliner ihre ersten drei Dreier – und erspielten sich im Lauf des Durchgangs eine zweistellige Führung. 26 Punkte schenkten die Gastgeber im dritten Viertel den Bayern ein.

Mit einem 10:2-Lauf starteten die Berliner ins vierte Viertel und dominierten teils die Partie. Jayson Granger dirigierte dabei das Geschehen. Am Ende hatte der Berliner Guard ein Double-Double aus elf Punkten und zehn Assists markiert. Louis Olinde war bei 2:43 Minuten auf der Uhr im Fastbreak erfolgreich. Die 17-Punkte-Führung bedeutete die Entscheidung. Olinde glänzte mit 17 Zählern (5/6 FG) und drei Steals.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Die Berliner überzeugten als Team: Alle zehn eingesetzten Spielern erzielten mindestens drei Punkte. Aus dem Schnellangriff markierten die Berliner 18 Punkte, die Bayern hingegen keinen einzigen.

JaJuan Johnson stellte mit zwölf Zählern den Münchener Topscorer. Der eigentliche Go-to-Guy Wade Baldwin (11 Pkt, 3 Ast) saß das komplette vierte Viertel auf der Bank.

Die Berliner mussten weiterhin auf Marcus Eriksson und Peyton Siva sowie auch Niels Giffey und Luke Sikma verzichten. Dafür kehrte Ben Lammers (8 Pkt in 15 Min) von seiner Sprunggelenksverletzung zurück. Bei Bayern fehlten verletzungsbedingt Vladimir Lucic, Zan Mark Sisko und Robin Amaize.