Currys 47 Punkte nicht genug: Raptors gewinnen bei Warriors

Die Toronto Raptors haben sich gegen die Golden State Warriors den Heimvorteil zurückgeholt. Während bei den Warriors Stephen Curry einen neuen persönlichen Playoff-Bestwert auflegt, verteilt sich die Scoring-Last Torontos beim 123:109-Auswärtserfolg auf viele Schultern.

Ohne den verletzten Klay Thompson war klar, dass Stephen Curry die Warriors noch stärker schultern musste – und das tat Curry direkt von Beginn an: 17 Punkte hatte Curry nach dem ersten Viertel erzielt, bereits nach drei Durchgängen hatte er mit 40 Zählern einen neuen persönlichen Finals-Bestwert markiert. Am Ende legte der Warriors-Guard mit 47 Zählern (zudem 8 Reb, 7 Ast) eine neue persönliche Playoff-Höchstmarke auf.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Auf der Gegenseite nutzten die Raptors offensiv die Abwesenheit von Thompson aus: 36 Punkte verbuchten die Gäste im ersten Viertel. Nach nicht einmal vier Minuten hatte alle Starter gepunktet, nach gut fünf Minuten führten die Raptors erstmals zweistellig. Da Draymond Green gegen Kawhi Leonard verteidigte, konnte Green nicht so stark in der Help-Defense agieren.

Im zweiten Viertel stand die Verteidigung Golden States besser, unter anderem Andrew Bogut gab den Hausherren gute Minuten. Ende des dritten Abschnitts brachten die Warriors ihren Rückstand in den einstelligen Bereich, doch Danny Green netzte zwei Dreier in Folge ein. Kurz vor der Viertelpause ließ Green seinen sechsten Dreier folgen – für eine 16-Punkte-Führung Torontos.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Im Schlussabschnitt verkürzten die Warriors, ehe die Raptors mit einem 11:2-Lauf antworteten; Kyle Lowry (23 Pkt, 9 Ast) und Serge Ibaka (6 Pkt, 5 Reb, 6 Blk) trumpften in jener Phase auf. Mitte des vierten Viertels führten die Raptors mit 17 Zählern Differenz – letztlich eine zu große Bürde für die Warriors, auch wenn sie noch einmal auf zehn Zähler dran waren. Fred VanVleets Rainbow-Dreier 99 Sekunden vor Schluss zum 118:105 brachte die endgültige Entscheidung.

Die Raptors bekamen von vielen Spielern einen Beitrag, sechs Akteure punkteten zweistellig. Kawhi Leonard stellte mit 30 Zählern (zudem 7 Reb, 6 Ast) den Topscorer. 17 Dreier versenkten die Gäste als Team, damit stellten die Raptors den Finals-Rekord für ein Auswärtsspiel ein.

Toronto geht mit einer Führung von 2-1 in das vierte Finalspiel, das in der Nacht von Freitag auf Samstag erneut in Oakland stattfinden wird.