Bayern reicht gegen Bamberg starkes drittes Viertel

Beim ersten Pflichtspiel von Andrea Trinchieri gegen sein Ex-Team Bamberg gewinnt der FC Bayern München dank eines starken dritten Viertels.

In den ersten 17 Minuten war Brose Bamberg das bessere Team – in den nachfolgenden 17 Minuten ließ der FC Bayern München nur zehn Punkte zu. Dank eines dominanten dritten Viertels (22:10) setzte sich das Team von Trainer Andrea Trinchieri schließlich mit 84:70 durch.

Für Trinchieri war es ein besonderes Spiel – zum ersten Mal ging es für den Italiener in einem Pflichtspiel gegen sein ehemaliges Team. Mit den Bambergern feierte Trinchieri drei deutsche Meistertitel.

„Unsere Verteidigung hat den Vorsprung hergestellt“, zeigte sich Trinchieri mit der Defense seines Teams nach der Pause zufrieden. In der ersten Hälfte waren die Bayern nicht im Spiel und hatten vor allem im Pick-and-Roll gegen Bambergs Offensive Probleme.

Durch einen 8:0-Lauf holten sich die Münchener aber noch vor der Halbzeit das Momentum, vor allem Nick Weiler-Babb und Paul Zipser drehten hierbei auf. Weiler-Babb (13 Pkt) und Zipser (11 Pkt, 4/6 3FG) waren neben Jalen Reynolds (17 Pkt, 7/7 FG in 10:37 Min) die drei Bayern-Spieler mit zweistelliger Punkteausbeute.

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„Das nächste Mal schicke ich ihn zur Bushaltestelle“

Sowohl Trinchieri als auch Bambergs Trainer Johan Roijakkers wurden von MAGENTA SPORT verkabelt, die Anweisungen beider Trainer waren zu hören. Die Zuschauer konnten einen emotionalen Trinchieri Ende der Partie erleben, als er Nachwuchsspieler Matej Rudan nach 73-sekündiger Einsatzzeit wieder auswechselte – und direkt in die Kabine schickte.

„Heute habe ich ihn in die Kabine geschickt, das nächste Mal schicke ihn zur Bushaltestelle. Er ist einer der talentiertesten Spieler, die ich bislang gesehen habe. Mittlerweile zweifle ich daran, ob er wirklich denkt, dass er mal ein Basketball-Prof werden wird. Ich würde einen großen Fehler machen, wenn ich einen jungen Spieler in seiner Komfortzone lassen würde“, erklärte Trinchieri auf der Pressekonferenz seine Entscheidung.