Andreas Obst: „Es ist eine Achterbahnfahrt“

Andreas Obst spricht im Podcast von Magenta Sport über die Herausforderungen der Saison: für den FC Bayern München und für ihn persönlich nach dem Wechsel zu einem EuroLeague-Club.

Von einer Olympia-Teilnahme direkt zum EuroLeague-Club: Andreas Obst wollte nach seinem Wechsel zum FC Bayern München in dieser Saison durchstarten – doch eine Corona-Infektion machte ihm einen Strich durch die Rechnung. „Es ist schwierig, in der Saison wieder in den Flow zu kommen“, erklärt Obst im Podcast von Magenta Sport zu den Schwierigkeiten, die „Spritzigkeit“ aus dem Olympia-Sommer mit in die Club-Saison zu nehmen.

Beim medizinischen Check-up nach der Infektion „wurde ein bisschen etwas am Herzen festgestellt, was mir zwei Wochen mehr Pause eingebrockt hat, um es ganz auszukurieren“, führt Obst in der „Abteilung Basketball“ aus. So ist die bisherige Saison wie „eine Achterbahnfahrt. Es ist jede Woche etwas Neues, man weiß nie, was auf einen zukommt: Mal sind es Corona-Fälle, mal sind es Verletzte. Dann müssen Spieler wieder in die Rotation integriert werden, dann haben wir von einer auf die nächste Woche keine Zuschauer mehr. Das ist verrückt.“

Auch Obst muss sich in einen neues System integrieren, auch wenn er schon unter Andrea Trinchieri als Nachwuchsspieler gearbeitet hat. „Für mich ist das etwas ganz Neues: Dass sich die Rollen in einem so großen Kader von Spiel zu Spiel etwas verschieben“, erklärt Obst zum Balanceakt zwischen BBL- und EuroLeague-Partien, wo die 6+6-Regel wie in der nationalen Liga nicht berücksichtigt werden muss. Derzeit haben die Bayern zehn ausländische Profis im Kader, wobei K.C. Rivers den derzeit verletzten Darrun Hilliard ersetzt.

So ändern sich auch für Andreas Obst die Rollen: von durchschnittlich 5,9 Minuten in der EuroLeague zu 19,0 Minuten pro BBL-Partie in der BBL. Doch Obst zeigte zuletzt, dass er auch in kurzen Einsätzen Akzente zu setzen weiß: So markierte er beim jüngsten Sieg gegen Zalgiris Kaunas einen persönlichen EuroLeague-Bestwert von elf Punkten – in gerade einmal sieben Minuten. Seinen Touch hat der Shooting Guard mittlerweile gefunden: Seit Anfang November hat Obst in 19 Pflichtspielen 53,7 Prozent seiner Dreier getroffen!

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