ProA fortan ohne Schalke 04

Der FC Schalke 04 Basketball wird keinen Lizenzantrag für die Saison 2020/21 für die BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA stellen. Nach zwei Jahren in der zweithöchsten deutschen Spielklasse ziehen sich die Basketballer aus Gelsenkirchen aus dem Profibasketball zurück, sagte Peter Peters, Vorstand des FC Schalke 04, in einem Video-Interview mit Nutzern auf Facebook.

„Wir haben uns entschieden, dass wir uns die ProA in der derzeitigen Corona-Krise nicht mehr leisten können. Deswegen haben wir auch entschieden, dass wir keinen Lizenzantrag mehr stellen.“

Peter Peters (Vorstand Finanzen & Organisation des FC Schalke 04) 

Durch die Auswirkungen der Corona-Krise sei der Sport besonders betroffen. „Alles [beim FC Schalke 04] steht unter der Prämisse: Was können wir uns zukünftig noch leisten?“, sagte der 57-Jährige und wies darauf hin, dass die Sparte Basketball im Verein defizitär gewesen ist. „Der Verein hat in den letzten Jahren sehr viel Geld bezahlt, damit die Basketballer dort spielen, wo sie spielen können. Wenn jetzt die Einnahmen wegfallen, muss man als Verein überprüfen [was finanziell noch möglich ist].“

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Weiterhin meinte Peters: „Wir werden vieles hinterfragen. Wir haben gesagt, dass es künftig Richtung Breitensport gehen muss, um den Bürgern in Gelsenkirchen ein Angebot zu machen.“

Nach dem Rückzug des sportlichen ProA-Aufsteigers scanplus baskets Elchingen, die am 31. März 2020 entschieden haben, keine Profilizenz für den Basketball mehr zu beantragen, verschwindet mit dem FC Schalke 04 Basketball der zweite Club auf der Landkarte des deutschen Profi-Basketballs.