NBA führt Coach’s Challenge ein

In der kommenden NBA-Saison 2019/20 können Head Coaches Entscheidungen mit einer Coach’s Challenge anfechten. Regeländerungen gibt es auch beim Instant Replay.

Die Head Coaches in der NBA werden in der kommenden Saison die Möglichkeit haben, Entscheidungen der Schiedsrichter anzufechten. Das NBA Board of Governors hat einstimmig die Einführung einer Coach’s Challenge beschlossen, zunächst nur für eine Spielzeit.

Demnach werden die Teams einmal im Spiel die Möglichkeit haben, die Coach’s Challenge zu nutzen. Anfechtbar sind Foul-Pfiffe gegen die eigenen Spieler, Entscheidungen beim Aus-Ball sowie Goaltending-Pfiffe. Um eine Entscheidung anzufechten, muss das Team eine Auszeit nehmen; der Coach muss dann ein bestimmtes Handzeichen tätigen (es gibt also keine Flagge wie in der NFL). In den letzten zwei Minuten sowie in einer Verlängerung einer Partie können Entscheidungen nicht angefechtet werden.

Die Coach’s Challenge wurde von der NBA in den vergangenen beiden Jahren in der G-League getestet; auch in der diesjährigen Summer League in Las Vegas wird dies versucht.

Als weitere Regeländerung wird das Replay Center von sich aus Entscheidungen von Schiedsrichtern überprüfen. Dies wird Aktionen betreffen, um zu entscheiden, ob es sich um einen Zwei- oder Drei-Punkte-Wurf gehandelt hat, und ob es eine Übertretung der Wurfuhr gegeben hat. Um die Kommunikation zwischen dem Replay Center und den Schiedsrichtern zu gewährleisten, wird die NBA die Position des „Courtside Administrator“ einführen, der am Anschreibetisch sitzen wird.

Quelle: ESPN