Dank Booker: Phoenix Suns werfen Lakers raus

Die Phoenix Suns haben mit einem Start-Ziel-Sieg in Spiel sechs bei den Los Angeles Lakers den Einzug ins Conference Halbfinale perfekt gemacht. In der zweiten Runde warten nun die Denver Nuggets.

Die Phoenix Suns haben Spiel sechs auswärts bei den Los Angeles Lakers mit 113:100 gewonnen und die Erstrunden-Serie mit 4-2 für sich entschieden. Überragender Mann war Devin Booker mit 47 Punkten (15/22 FG, 8/10 3FG) und elf Rebounds. Lakers-Superstar LeBron James kam auf 29 Punkte, neun Rebounds sowie sieben Assists.

Von Beginn an bestimmten die Suns das Geschehen, während die Lakers zu keinem Zeitpunkt des Spiels die Führung innehatten. Das Team von Coach Monty Williams ging früh mit 14:5 in Führung und baute seinen Vorsprung in der ersten Halbzeit kontinuierlich aus. Bei L.A. musste Anthony Davis nach fünf Minuten seinen Comeback-Versuch nach Leistenzerrung wieder abbrechen. Der Starspieler der Lakers hatte gerade einen Drive von Booker verteidigt, als der Big Man erneut starke Schmerzen im Leistenbereich verspürte und anschließend nicht mehr aufs Parkett zurückkehrte.

Ohne ihren zweiten Star waren die Lakers im Angriff einmal mehr zu harmlos. Nach vier Minuten im zweiten Viertel stellte Phoenix seine höchste Führung her (19:48). Auch in der Defense hatten die Lakers große Mühe gegen die Suns. Devin Booker war nicht zu stoppen und beendete die erste Halbzeit mit 33 Punkten.

Die Lakers bäumten sich im dritten Viertel noch einmal auf. Coach Frank Vogel stellte kleinere Lineups auf, was dem Angriffsspiel der Gastgeber gut tat. Dennis Schröder (20 Pkt, 6/14 FG) steigerte sich nach nur vier Punkten in der ersten Halbzeit und trug mit neun Zählern im dritten Viertel maßgeblich dazu bei, dass L.A. den 21-Punkte-Halbzeitrückstand rasch auf 13 verkürzte (64:77). Im Schlussviertel kamen die Lakers acht Minuten vor Schluss noch einmal auf zehn Zähler heran (84:94), doch die Suns konterten in Person von Chris Paul (8 Pkt, 12 Ast) und Mikal Bridges und sorgten damit früh für eine Vorentscheidung.

Letztlich gab das bessere Shooting der Suns den Ausschlag in dem Spiel. Phoenix traf 18 Dreier (Lakers nur 10), von denen acht auf das Konto von Booker und sechs auf das von Jae Crowder gingen. Der Titelverteidiger aus L.A. ist damit bereits nach Runde eins ausgeschieden.

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In der zweiten Runde treffen die Suns nun auf die Denver Nuggets, die sich in fremder Halle mit 126:115 ebenfalls nach sechs Spiel gegen die Portland Trail Blazers durchsetzten. Nuggets-Center Nikola Jokic lieferte dabei eine weitere MVP-würdige Vorstellung ab. Der „Joker“ erzielte 36 Punkte (13/22 FG), acht Rebounds und sechs Assists. Auf der anderen Seite stellte Point Guard Damian Lillard zwar einen neuen Rekord für verwandelte Dreier in einer Playoff-Serie auf (35), doch seine 28 Punkte und 13 Assists in Spiel sechs reichten nicht, um das Ausscheiden abzuwenden.

Die Serie zwischen den Suns und Nuggets startet in der Nacht auf Dienstag mit Spiel eins in Phoenix.