Leibenath: unter Lakovic Mix aus Balkan, Spanien und Moderne

Einen der größten Umbrüche hat im Sommer ratiopharm ulm durchlaufen – inklusive neuem Head Coach. Der alte, und jetzt neue Sportdirektor, Thorsten Leibenath spricht im MagentaSport-Podcast über die neue Saison. Außerdem zu Gast: Bambergs Christian Sengfelder.

Nach acht Jahren an der Seitenlinie bei ratiopharm ulm hat Thorsten Leibenath den Schritt vom Trainer zum Sportdirektor vollzogen und für Jaka Lakovic Platz gemacht. Der Slowene wird in seine erste volle Saison als Head Coach gehen – womit sich natürlich die Frage stellt, welche Philosophie Lakovic verfolgen wird.

Die skizziert Leibenath im MagentaSport-Podcast wie folgt: „Er hat [als Spieler] unter beeindruckenden Coaches arbeiten dürfen: sei es [Zeljko] Obradovic, [Dusko] Ivanovic oder Xaxi Pascual. Er wurde also von Balkan-Coaches geprägt. Als Trainer hat er in Spanien begonnen – und ist dort sicherlich mehr von der spanischen Schule geprägt worden. Letztlich auch ein bisschen von Aíto: Denn dessen damaliger Co-Trainer Carles Duran war Head Coach in der letzten Saison in Badalona, wo Jaka als Co-Trainer fungiert hat. Darüber hinaus hat er für die slowenische Nationalmannschaft gearbeitet – unter [Igor] Kokoskov, der ein unglaublich moderner Trainer ist und das amerikanische Denken sehr gut versteht […] Es ist Mix, was man auf dem Balkan lehrt, sehr modernem sowie spanischem Basketball, der sehr über das Team verdient und Druck in der Verteidigung definiert ist. Alle diese Einflüsse werden auch in unserem Basketball eine sehr große Rolle spielen.“

Als Point Guard anführen wird das Team mit Killian Hayes ein 18-jähriges Talent. Hierzu blickt Leibenath im Gespräch mit Michael Körner und Alexander Dechant auf seine Zeit als Co-Trainer unter Stefan Koch in Gießen zurück: „Dort haben wir Anton Gavel als 18-jährigen Point Guard verpflichtet. Sein Backup war Heiko Schaffartzik, ebenfalls 18 Jahre. Und wahrscheinlich spielte diese Erfahrung eine gewisse Rolle im Hinterstübchen, denn das war eine sehr gute Erfahrung.“

Auch wenn die Verpflichtung junger und unerfahrener Spieler, was Euroleague- und Eurocup-Niveau betrifft, ein Risiko sei, ist sich Leibenath sicher: „Wenn man mit jüngeren Spielern arbeitet, wird sich das mittelfristig bis langfristig mehr auszahlen.“

Außerdem ist Christian Sengfelder im Podcast zu Gast. Der 24-Jährige war in der vergangenen Saison, seiner ersten Profispielzeit, eine der Entdeckungen. Im Sommer wechselte er von Braunschweig nach Bamberg. Sengfelder spricht über seinen rasanten Aufstieg sowie ein besseres Partyleben in Idaho statt der South Bronx.

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