ALBA BERLIN verteidigt in München den Meistertitel

ALBA BERLIN hat seinen Titel verteidigt, erneut feiern die Albatrosse im Audi Dome die Meisterschaft. Durch den zweiten Auswärtssieg in München gewinnt Berlin die Final-Serie mit 3-1.

Im siebten Anlauf hat ALBA BERLIN zum ersten Mal eine Playoff-Serie gegen den FC Bayern München für sich entschieden. Durch ein 3-1 in der Final-Serie feiern die Albtrosse, erneut in München, die Meisterschaft und verteidigen damit ihren Titel. Für ALBA ist es die zehnte Meisterschaft der Club-Geschichte.

Seit 2013/14 waren sich beide Teams zum vierten Mal in einer Endspielserie gegenübergestanden. Ein Schlüssel für den ersten Erfolg Berlins: die Ausgeglichenheit und die Tiefe des Kaders. Im vierten Spiel setzten sich die Albstrosse mit 86:79 durch, dabei lagen die Gäste nie im Rückstand.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Die Berliner starteten erneut mit Christ Koumadje und legten so den Grundstein für eine starke Defensivleistung. In den ersten 5:10 Minuten mit dem Hünen auf dem Parkett gestatteten die Berliner nur drei Zähler, die Münchener punkteten erst nach viereinhalb Minuten das erste Mal. Den Bayern fiel offensiv wenig ein, im ersten Viertel verfehlten sie jeden ihrer elf Zwei-Punkte-Versuche! Bei Berlin war erneut die Ausgeglichenheit Trumpf: Bei der 21:9-Viertelführung hatten bereits sieben Albatrosse gepunktet.

Mit Jayson Granger hatten die Berliner aber auch einen individuellen starken Akteur: Im Pick-and-Roll und Eins-gegen-Eins zeigte der Guard seine Qualitäten, 13 Punkte hatte der Veteran zur Pause auf dem Konto.

Im dritten Durchgang übernahm bei den Münchenern JaJuan Johnson – bei seinem ersten Finals-Einsatz – und markierte neun der 22 Punkte Münchens. Auch gegen Berlins Zone setzte der Power Forward Akzente. Vor dem Schlussabschnitt hatten die Münchener auf 52:58 verkürzt.

Nachdem die Bayern im vierten Viertel bis auf drei Zähler dran waren, antwortete Granger mit einem Iso-Dreier. Auf der Gegenseite schaltete Wade Baldwin in den Playoff-Modus. In der Schlussminute blockte Ben Lammers in einer Possession zwei Würfe, Baldwin beging daraufhin sein fünftes Foul, an der Linie besorgte Fontecchio die Fünf-Punkte-Führung. Bei 16,6 Sekunden auf der Uhr tauchte Vladimir Lucic auf – mit einem off-balance-Dreier zum 77:78-Anschluss.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden

Bei einem Ein-Punkte-Rückstand in den letzten zehn Sekunden verpassten es die Bayern, früh die Uhr anzuhalten – ehe Vladimir Lucic die Sicherungen durchbrannten und ein disqualifizierendes Foul beging. Mit vier verwandelten Freiwürfen – auch nach zwei technischen Fouls – sicherten sich die Berliner den Sieg und Titel.

Mit 29 Punkten überragte Jayson Granger, zuletzt hatte der Guard am 6. Februar 2015 so viele Punkte aufgelegt. So wurde Granger zum Finals-MVP gekürt. Derweil feierte Maodo Lo den dritten Meistertitel mit dem dritten Club. Auch 2017 mit Bamberg und 2019 mit München war Lo in seinem ersten Jahr bei einem neuen Verein der Gewinn der Meisterschaft geglückt.

Twitter

Mit dem Laden des Tweets akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Twitter.
Mehr erfahren

Inhalt laden