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Boxscores in Videos verwandeln – mit Hudl

10.09.2018 || 19:40 Uhr von:
Bundestrainer Henrik Rödl hat eine ganz besondere Beziehung zu Videos. Als Spieler am College vom North Carolina musste er sich VHS-Kassetten ausborgen, um das Spiel, seine Aktionen und die Schwächen seines Gegenspiele...

Bundestrainer Henrik Rödl hat eine ganz besondere Beziehung zu Videos. Als Spieler am College vom North Carolina musste er sich VHS-Kassetten ausborgen, um das Spiel, seine Aktionen und die Schwächen seines Gegenspielers zu studieren. Das ist über 25 Jahre her und das Internet steckte noch in den Kinderschuhen.

Seitdem hat sich viel getan, im Basketball, bei Henrik Rödl und bei der Videoanalyse im Sport. Bevor es Websites gab, die das Spiel bis ins kleinste Detail sezieren, waren USB-Sticks, Festplatten und DVDs mit Unmengen an Gamefilm vollgepackt. Es war schier unmöglich, binnen kürzester Zeit die Sequenz zu finden, die dem Spieler oder Coach weiterhilft. Man musste das Spiel in Gänze schauen oder die Stop-Taste so gut bedienen können, dass der Bildsuchlauf exakt an der benötigten Stelle stillstand.

Heute ist Henrik Rödl kein Basketballprofi mehr. Er hat als Vereinstrainer bei ALBA Berlin und in Trier gearbeitet, übt seit September 2017 das Amt des Bundestrainers aus. Basketball nimmt immer noch einen großen Teil seines Lebens ein. Für die Videoanalyse hat er jedoch seine Assistenztrainer. Sie schneiden die Spiel-Filme zurecht, zerlegen die Partie in Angriffs- und Verteidigungsszenarien, damit im nächsten Training das Team bzw. der einzelne Spieler verbessert werden kann.

Videos aus Boxscores erzeugen

Wie wäre es aber, wenn man ein Basketballspiel und die daran beteiligten Teams bis ins kleinste Details auseinandernehmen könnte? Sagen wir, die im Basketball allseits beliebten Boxscores sind direkt mit den jeweiligen InGame-Sequenzen verknüpft. Ein Klick auf die Anzahl der Würfe von Spieler X und schon öffnet sich ein Videofenster, das genau diese Szenen in einer Playlist wiedergibt. Oder die fünf Ballverluste vom Playmaker? Ein Klick und schon laufen alle fünf Turnover ab.

Das Programm, um diese neuartige Art der Spielanalyse darzustellen, heißt Hudl. Im Jahr 2006 hat die Erfolgsgeschichte mit dem Football-Team der University of Nebraska begonnen. Studenten schrieben damals eine App, um schnell und gezielt auf die Massen an Video-Content zugreifen zu können.

Im Laufe der Jahre hat sich Hudl als Sportanalyse-Software etabliert, um die Leistung von Sportmannschaften auf jedem Niveau zu verbessern. Mittlerweile gibt es Hudl nicht nur im Football oder Basketball, für 30 verschiedene Sportarten kann die Software und deren Erweiterungen wie Sportscode genutzt werden.

Bei der U20-EM im Sommer in Chemnitz war die Video-Analyse-Software Hudl im Einsatz.

Das ist Hudl

Bei Hudl geht um mehr als Online-Videospeicher und Team-Management. Hudl soll Trainern, Athleten und Analysten helfen, vom Video und von Statistiken zu lernen. Es ist die optimale Kombination für eine tiefer gehende Videoanalyse.

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Die Idee dahinter ist einfach: Wenn Auswertungen, wie z.B. Boxscores, direkt mit Spielszenen verknüpft sind, ist es für Mannschaften leichter, Schlüsselmomente zu finden und die wichtigen Szenen auszuwerten. Trainer können Clips mit einzelnen Spielern oder Mitgliedern des Teams (z.B. Guards) teilen, um den Lerneffekt zu beschleunigen. Mit den umfangreichen Werkzeugen, die Hudl bietet, können Spieler auch Highlights erstellen, um so für den Club noch mehr Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Boxscores in Videos verwandeln – mit Hudl
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