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Falcons ohne Halle – 2 Heimspiele abgesagt

12.09.2018 || 12:21 Uhr von:

Anderthalb Wochen vor Saisonbeginn stehen die Nürnberg Falcons vor einem großen Problem. Die Sporthalle im Berufsbildungszentrum am Berliner Platz, in der der ProA-Ligist seine Heimspiele austrägt, ist wegen baulichen Mängeln vorerst gesperrt. Frühestens im neuen Kalenderjahr kann in der Vierfachturnhalle wieder ein Spiel der BARMER 2. Basketball-Bundesliga stattfinden. Die ersten beiden Heimspiele gegen Kirchheim und Heidelberg wurden vorerst abgesagt.

Bei Routinearbeiten war am Freitag von Bauarbeitern festgestellt worden, dass Teile der Wandverkleidung lose sind. Bei genauerer Betrachtung zeigte sich, dass die Unterkonstruktion nicht mehr in Ordnung ist und erneuert werden muss. Wie lang der Umbau der 12 Meter hohen Wand dauern wird ist noch völlig ungewiss.

Passende Alternativen zum BBZ gibt es in Nürnberg nicht. Die nächstgrößeren Hallen in der fränkischen Metropole bieten nur Platz für 200 Zuschauer. Auch die Arena Nürnberger Versicherungen, in der bereits der BBL Allstar-Day gastierte und Brose Bamberg EuroLeague-Begegnungen ausgetragen hat, dürfte für die Mannschaft von Ralph Junge nicht in Frage kommen. Gemeinsam mit der Stadt und der Liga befinde sich der Verein auf der Suche nach einer Lösung.

„Die Sperrung des BBZ kommt natürlich zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt. Nicht nur für uns, sondern auch für andere Vereine und den Schulsport. Aktuell steht auch noch gar nicht fest, wie lange die Halle nicht zugänglich sein wird. Selbstverständlich suchen wir nach Alternativen und sind dabei auch in guten und konstruktiven Gesprächen mit der Stadt Nürnberg und der Liga“, so Geschäftsführer und Trainer Ralph Junge. [Nürnberg Falcons]

Es ist der zweite Schicksalsschlag für den Nürnberger Basketball in den letzten Jahren. Nach dem zweimaligen Einzug ins ProA-Halbfinale, stand der Profistandort Nürnberg im Sommer 2016 vor dem Aus. Durch den Ausstieg mehrer Partner war die Teilnahme an der ProA-Saison 2016/17 lange ungewiss. In einem Kraftakt sicherte Trainer Ralph Junge, der seitdem auch als Geschäftsführer fungiert, das Überleben. Mit kleinem Etat erreichte er in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils den 12. Platz. Dass es in deutschen Metropolen zu wenig angemessene Hallen für ProA-Basketball gibt, mussten in diesem Sommer auch die RheinStars Köln einsehen. Nach zwei Jahren in der überdimensionierten LANXESS-Arena zog sich das Team in die ProB zurück.

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