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Dagger-Dreier: Durants Déjà-vu

07.06.2018 || 07:29 Uhr von:
Wie schon im vergangenen Jahr trifft Kevin Durant im dritten Finalspiel gegen die Cleveland Cavaliers den Dagger-Dreier. Der amtierende Meister benötigt noch einen Sieg für den Repeat.

Wieder ein Dagger-Dreier von Kevin Durant in der Schlussminute des dritten Finalspiels! Führte Durant im vergangenen Jahr die Golden State Warriors bereits zum 3-0 gegen die Cleveland Cavaliers, wiederholte Durant den Gamewinner auch in den aktuellen Finals.

Bei 50 Sekunden auf der Uhr und einer 103:100-Führung holte sich Durant den genesenen Andre Iguodala zum Pick-and-Roll, trat aber nicht an, sondern feuerte gleich los – und traf aus diesmal weiterer Entfernung als noch 2017. Durant krönte damit seine grandiose Vorstellung von 43 Punkten (15/23 FG, 6/9 3FG), 13 Rebounds und sieben Assists.

„Es war ein Déjà-vu, ihn diesen Wurf treffen zu sehen“, fühlte sich Cavs-Forward Kevin Love an die vergangenen Finals erinnert. Wie im vergangenen Jahr führen die Warriors nach ihrem 110:102-Auswärtserfolg mit 3-0 und benötigen noch einen Erfolg für den Repeat.

Durant zollte auch seinem Teamkollegen Stephen Curry (11 Pkt, 3/16 FG, 5 Reb, 6 Ast) Respekt: Der Guard drehte in den letzten drei Minuten der Partie mit sieben Zählern und einem Assist auf Draymond Green zur 108:102-Entscheidung auf. Curry hatte seine ersten neun Dreier verfehlt, netzte bei zweieinhalb Minuten auf der Uhr aber zum 101:97 ein. Dabei hatte Curry in der zweiten Partie mit neun verwandelten Dreiern noch einen Finals-Rekord aufgestellt.

Iggys Comeback, Hoods Minuten

In der Crunchtime konnten die Warriors auf ihre „Death Lineup“ aus Curry, Klay Thompson, Iguodala, Durant und Green setzen. Iguodala feierte nach überstandener Knieverletzung seine Comeback; zuletzt war er im dritten Spiel der Conference Finals gegen die Houston Rockets auf dem Parkett gestanden. Immerhin 22 Minuten absolvierte Iguodala (8 Pkt).

Bei den Cavs erhielt derweil Rodney Hood seine höchste Einsatzzeit seit der ersten Runde gegen Indiana. In 26 Minuten steuerte der Flügelspieler 15 Zähler (7/11 FG), sechs Rebounds und zwei Blocks bei. In den vorherigen beiden Finals-Partien hatten Hood zusammen nur vier Minuten gespielt.

Hood setzte im zweiten Viertel Impulse, welches die Cavs beherrschten. Dank LeBron James und Kevin Love setzten sich de Gäste auf zeitweise 13 Zähler ab. Doch noch vor der Halbzeitpause verkürzten die Warriors auf 52:56 – dank eines weiten Dreiers von Durant. Wie gewohnt, drehten die Warriors im dritten Durchgang auf und drehten auch die Begegnung.

Mit einem Erfolg im vierten Spiel in der Nacht auf Samstag können die Warriors den Repeat sowie dritten Meistertitel in vier Jahren feiern.

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