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Minnesota Timberwolves erreichen die Playoffs nach OT-Krimi

12.04.2018 || 06:42 Uhr von:
Im letzten Spiel der Saison sollte es sich zwischen den Minnesota Timberwolves und Denver Nuggets entscheiden, wer als letztes Team in die Playoffs einzieht. Die Minnesota Timberwolves sicherten sich den Playoff-Platz nach einem Overtime-Krimi.

Für beide Teams stand viel auf dem Programm und dies wirkte sich in einer nervösen Anfangsphase aus. Minnesota schaffte es sich leicht abzusetzen, da die Nuggets offensiv wackelten. Doch das 29:26 nach dem ersten Viertel zeigte wie eng die Partie werden würde.

Im zweiten Abschnitt setzte Karl-Anthony Towns mit zwei spektakulären Dunkings Ausrufezeichen, doch auf der Gegenseite war es Nikola Jokic, der Denver im Spiel hielt. Angeführt vom wieder genesenen Jimmy Butler erhöhten die Gastgeber die Führung erstmals in den zweistelligen Bereich und gingen kurz darauf mit 62:54 in die Pause.

Diese nutzten die Nuggets besser und kamen bis auf 64:61 heran. Da sie jedoch einen Fastbreak nicht ausspielen konnten und an der Linie mehrfach strauchelten, bauten die Timberwolves ihre Führung wieder leicht aus. Mit 86:81 ging es ins vierte Viertel. Gorgui Dieng zeigte hier seine defensiven Qualitäten und ein Dreier von Jeff Teague sorgte 4:30 Minuten vor dem Ende für das 99:91.

Denver gab sich nicht auf und kam durch Jamal Murray mit zwei Minuten auf der Uhr zum 101:101-Ausgleich. Beide Teams spielten nun viel Zeit von der Uhr, trafen allerdings nicht. Am Schluss hatte Jimmy Butler den Gamewinner in der Hand, verfehlte aber aus der Distanz. Auf der Gegenseite ging der Ball zu Jokic. Taj Gibson blockte den Serben, sicherte sich den Ball und nahm 1,6 Sekunden vor dem Ende die Auszeit. Aus dem folgenden Einwurf konnte Minnesota jedoch keinen guten Wurf kreieren und so ging es in die Verlängerung.

Dort war es Will Barton, der die Nuggets mit Ablauf der Shotclock mit 104:103 zum ersten Mal seit dem ersten Viertel wieder in Führung brachte. Es ging hin und her und Teague sorgte 1:08 Minuten vor dem Ende per Floater für die 107:106-Führung seiner Wolves. Während das Team aus Mile High keine Punkte erzielen konnte, verwandelte Butler nur einen seiner beiden Freiwürfe.

40 Sekunden blieben den Nuggets, doch sie kreierten keine guten Wurf und der Floater von Barton verfehlte den Korb. Andrew Wiggins blieb sicher an der Linie und erhöhte auf ein Two-Possesion-Game. Der schnelle Dreier von Murray war ebenfalls nicht erfolgreich, sodass die Timberwolves den Sieg nach hartem Kampf unter Dach und Fach brachten. Mit 112:106 setzten sie sich im wichtigsten Spiel der Saison am Ende durch.

Am Ende dieser 53 Minuten-Schlacht war Jimmy Butler der Held des Abends. 31 Punkte, 5 Rebounds und 5 Assists steuerte der Guard zum wichtigen Sieg bei. Karl-Anthony Towns stand ihm mit 26 Punkten und 14 Rebounds in nichts nach. Obwohl die Wolves von der Bank nur zwölf Punkte erzielte, hatten alle fünf Bankspieler ein positives +/-. Für Denver überzeugte Nikola Jokic im letzten Saisonspiel. Der Center kam auf 35 Punkte und 10 Rebounds. Auch Will Barton (24) und Jamal Murray (20) scorten stark.

Der 47. Saisonsieg der Timberwolves bedeutet den ersten Playoff-Einzug seit 13 Jahren. Damals waren weder Facebook öffentlich, Twitter gestartet, noch ein iPhone auf dem Markt. In der ersten Runde der Playoffs werden sie nun auf den Gewinner der Western Conference, die Houston Rockets treffen.

Playoff-Paarungen stehen fest

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