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Ulm erreicht EuroCup-Top16

20.12.2018 || 14:58 Uhr von:
Spitzenspiel
Im Top16 treffen die FRAPORT SKYLINERS auf ratiopharm ulm. Die Schwaben sicherten sich den Einzug durch einen Sieg in Brescia. ALBA Berlin schaffte unterdessen nicht den Gruppensieg im direkten Duell gegen Kuban.

Drei Tickets für die nächste Runden waren am letzten EuroCup-Spieltag noch zu vergeben. Eines davon hat sich ratiopharm ulm gesichert. Das Team von Trainer Thorsten Leibenath erreichte durch den 97:80-Auswärtssieg bei Germani Brescia Leonessa den vierten Platz in der Gruppe A und steht somit im Top16.

Rund vier Minuten lagen die Italiener in Führung. Es waren die ersten vier Minuten der Partie. Zur Mitte des ersten Viertels brachte Dwayne Evans die Ulmer von der Freiwurflinie in Führung und sein Team verteidigte diese bis zum Schlusspfiff. Ein 18:0-Lauf in dieser Phase legte dafür den Grundstein. Nach dem 17:28 im ersten Viertel bauten die Gäste ihren Vorsprung bis zur Halbzeit auf 35:51 aus. Kurz nach dem Seitenwechsel ging der BBL-Neunte sogar mit 24 Punkten in Führung. Die Gastgeber kamen zwar nochmal besser ins Spiel, einstellig wurde die Differenz allerdings nicht mehr.

Durch den souveränen Sieg stehen die Ulmer im Top16 und treffen dort auf Lokomotiv Kuban Krasnodar, LDLC ASVEL Villeurbanne und die FRAPORT SKYLINERS.

FRAPORT SKYLINERS – UNICS Kazan

Frankfurt stand bereits vor dem abschließenden Vorrundenspiel als Dritter der Gruppe D fest. Vor nur 1350 Zuschauern lagen die SKYLINERS fast die gesamte Partie über im Rückstand. UNICS Kazan setzte sich nach fünf Minuten bereits auf 7:17 ab. Frankfurt kam zwar wieder auf drei Punkte heran, doch ein 8:0-Lauf des Gruppensiegers sorgte wieder für klare Verhältnisse. Nach dem 35:43 zur Halbzeit starteten die Hessen ihrerseits einen 8:0-Lauf und sorgten dafür, dass die Partie fast drei Minuten lang bei 43:43 verharrte. Die Gäste setzten sich zwar nochmals leicht ab, ein Dreier von Trae Bell-Haynes sorgte knapp vier Minuten vor dem Ende allerdings für die erste und einzige SKYLINERS-Führung des Abends. Mit einem 3:12-Lauf beendeten die Gäste die Partie und behielten mit dem 65:72 auch im zweiten Duell die Oberhand.

ALBA Berlin – Lokomotiv Kuban Krasnodar

ALBA Berlin hat zwischen den Spielen mit dem FC Bayern München das Duell um den Gruppensieg im EuroCup verloren. Einen Tag vor dem 72. Geburtstag von Headcoach Aito war das dritte Viertel spielentscheidend. Mit 19:31 unterlagen die Berliner in diesem Abschnitt, während sie in den übrigen 30 Minuten auf Augenhöhe mit den Russen agierten. Die beiden Teams schenkten sich nichts und gewährten in der ersten Halbzeit keine höhere Führung als ALBAs 21:14 kurz vor der ersten Viertelpause. Vor der Halbzeit hatten die Gastgeber auch eine kleinere Führung inne, die aber beim Seitenwechsel nur 40:39 betrug.

Fast jeden zweiten eigenen Fehlwurf sammelte Kuban (15 Offensivrebounds – 17 Defensivrebounds ALBA) ein und zeigte sich auch aus der Distanz stark (9/19 Dreier). Defensiv kamen die Albatrosse gegen den russischen Mitfavoriten immer wieder zu spät und konnten so den Erfolg aus dem Hinspiel nicht wiederholen. Trotz des 59:70-Rückstands vor dem Schlussviertel kämpften sich der deutsche Vizemeister wieder auf 76:81 heran. Doch es folgte kein defensiver Stop mehr, sodass sich Kuban mit dem 82:92 den Gruppensieg sicherte.

Wäre Berlin Guppensieger geworden, hätten alle drei deutschen Vertreter in der selben Top16-Gruppe gespielt. So bekommen es die Haupstädter nun mit dem AS Monaco, Partizan Belgrad und Rytas Vilnius zu tun.

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