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Bamberg siegt trotz Holston-Buzzerbeater

20.12.2018 || 15:45 Uhr von:
Brose Bamberg ist in der Champions League weiter auf der Gewinnerstraße. Das konnte auch David Holstons Zauberwurf nicht verhindern. Während Bonn eine Siegesserie beendete, lief es für die anderen deutschen Teams nicht rund.

Brose Bamberg ist in der Champions League weiter auf einem guten Weg in die nächste Runde. Die Franken setzten sich bei JDA Dijon mit 101:97 nach Verlängerung durch. Nach drei Minuten Anlaufzeit kam Bamberg in die Partie und übernahm Mitte des ersten Viertels erstmals die Führung. Von 14:14 baute der BBL-Vierte diese bis zum Viertelende auf 25:16 aus. Wieder verschliefen die Bamberger den Start ins Viertel, aber die Franzosen schafften es nicht einen Führungswechsel herbeizuführen. So setzten sich die Gäste bis zur Halbzeit wieder auf neun Punkte ab, mit 43:34 ging es zum Seitenwechsel.

Die Regnitzstädter erzielten diesmal zwar zuerst Punkte, doch Dijon kam erneut besser ins Viertel. Doch mit einem 7:0-Lauf setzte sich das Team von Ainars Bagatskis weiter ab. Nach 28 Minuten betrug der Vorsprung 15 Punkte, die jedoch bis zur Viertelpause wieder auf 10 zusammenschmolz. So ging es auch im Schlussviertel weiter, ein 9:0-Lauf egalisierte die Partie bei 71:71. Dank eines 4-Punkte-Spiels von Ricky Hickman führten die Oberfranken allerdings wieder mit 79:73 bei noch 84 Sekunden auf der Uhr. David Holston schaffte es jedoch noch, die Partie in die Verlängerung zu bringen. Auf zwei Dreier in der Schlussminute folgte mit dem Buzzer ein dritter Distanztreffer zum 84:84.

In der Extrazeit ging es munter hin und her. Beide Teams trafen fast nach Belieben und gingen knapp eine Minute vor dem Ende im Gleichschritt zum 96:96. Tarence Kinsey konnte dann mit einem Freiwurf die Führung wieder auf die Seite Dijons holen. Tyrese Rice konterte jedoch mit einem Dreier und brachte Bamberg 6,4 Sekunden vor dem Ende 99:97 in Führung. Ein Steal des deutschen Champions League-Vertreters sorgte für die endgültige Entscheidung. Mit 101:97 feiert Bamberg den dritten Sieg in Serie und vergrößert den Vorsprung auf den ersten Nicht-Playoff-Platz auf drei Siege.

Telekom Baskets Bonn – PAOK Saloniki

Fünf Siege in Folge hatte PAOK Soloniki gefeiert, nachdem die Telekom Baskets Bonn bei den Griechen am dritten Champions League-Spieltag gewonnen hatten. Am neunten Spieltag kam es im Telekom Dome zum Rückspiel und die Bonner beendeten PAOKs Siegesserie. Damit schließen die Rheinländer bis auf einen Sieg an die viertplatzierten Griechen auf. Das nächste Spiel bei JSF Nanterre ist ein weiteres richtungsweisendes für die Bonner, die Franzosen haben ebenfalls vier Siege und das Hinspiel in Bonn deutlich gewonnen.

Von Beginn an hatte das Team von Predrag Krunic die Partie unter Kontrolle und setzte sich nach zehn Minuten auf 26:16 ab. Trotz einiger Hundert PAOK-Fans in der Halle behielt Bonn dank einer guten Verteidigungsleistung weiter die Oberhand und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 46:31 aus. Nach dem Seitenwechsel zeigte sich, warum Saloniki zuletzt fünf Siege in Folge feierte. Die Gäste verkürzten auf 54:49 ehe eine Bonner Auszeit einen 10:0-Lauf initiierte. Vor allem Topscorer Bojan Subotic war es im Schlussviertel mit 10 seiner 22 Punkte, der weitere Comeback-Versuche der Griechen misslingen ließ. Am Ende feierte Bonn mit dem 94:77 eine perfekte Einstimmung zum Pokal-Viertelfinale in Jena.

medi bayreuth – SIG Strasbourg

Nach wettbewerbsübergreifend neun Siegen in Folge hat medi bayreuth gegen SIG Strasbourg die erste Niederlage seit dem 4. November eingesteckt. Vorentscheidend war dabei bereits das erste Viertel, das mit 6:27 klar an die Franzosen ging. Daran konnte auch das Comeback von Adonis Thomas nichts ändern. Auch dank einer klaren Niederlage im Reboundduell (28:43) kam Bayreuth in den Vierteln zwei und drei nur um jeweils einen Punkt näher an die Gäste heran. Erst im letzten Viertel konnten die Oberfranken das Ergebnis wieder einstellig gestalten.

Dort blieben die Strasbourger allerdings cool an der Freiwurflinie und brachten den 76:84-Sieg ins Ziel. Durch die fünfte Niederlage rutscht Bayreuth wieder aus den Playoff-Rängen. Spannung ist aber garantiert, sowohl der Vierte Besiktas Istanbul, als auch die hinter medi platzierten Klaipeda und Oostende weisen die gleiche Bilanz auf.

Sidigas Avellino – MHP RIESEN Ludwigsburg

In ihrer dritten Champions League-Saison steht für die MHP RIESEN Ludwigsburg das erste Vorrunden-Aus kurz bevor. Auch bei Sidigas Avellino setzte es eine 82:76-Niederlage für das Team von John Patrick, das nun fünf Spieltage vor Ende der Gruppenphase drei Siege weniger hat als das Team auf dem vierten Platz.

Nach einem ausgeglichenen Start schalteten die Italiener Mitte des ersten Viertels einen Gang höher und erspielten sich schnell eine zweistellige Führung. Avellino brillierte nicht, und konnte die Schwaben dennoch auf Distanz halten. Bis zum Ende der Halbzeit setzten sie sich auf 43:28 ab. Offensiv ging bis in die 25. Minute wenig, nur 37 Punkte erzielten die RIESEN. Es folgte eine bessere Phase der Gäste, die bis auf 64:56 vor dem Schlussviertel verkürzten. Die finanziell in den Schlagzeilen stehenden Italiener konterten die Aufholjagd kurzfristig, doch Ludwigsburg kam endgültig im Spiel an und glich die Partie sogar aus. Am Ende war es vor allem Hamady N´Diaye, dem die wichtigen Punkte gelangen und somit für die siebte Niederlage der Ludwigsburger sorgte.

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